Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

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gypsy-tail-wind
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Joanne Brackeen – Where Legends Dwell | Joanne Brackeen findet für meine Ohren mit jedem Album, das ich hier höre, mehr zu sich, ihre Musik wird immer vielschichtiger und auch wärmer, reicher. Für Ken Music produzierte Helen Keane an zwei Tagen im September 1991 in New York dieses Album mit Eddie Gomez und Jack DeJohnette, von Malcolm Addey in sehr warmem digitalen Sound aufgenommen – das ging eben schon früh, wenn einer Ohren hatte. Die Stücke sind oft eher kurz, deren zwölf ergeben aber dennoch ein massiv überlanges Album. Allerdings ist das Material ansprechend, das Trio zwischen Evans und den Avantgarde-Leanings unterwegs, wie man sie von früheren Brackeen-Alben kennt. Gomez kriegt viel Raum, während DeJohnette die Rückkehr vom Stadion ins Studio gut tut, er wirkt sehr wach, hat auch in ruhigeren Momenten viele tolle Ideen, variierte sein Spiel ständig, kann bei den beiden Partner*innen auch nach Belieben frei agieren, feste Patterns aufbrechen. Und auch wenn er mit den Besen die Snare spielt, ist er sehr toll.

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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba