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@soulpope Alles klar – gibt’s ja ab und zu, dass man das gegenseitig nicht nachvollziehen kann („Sans tambour…“ hab ich natürlich mit „Trio mit zwei Bässen“ gemeint, ist mir sonst kein anderes Album in der Besetzung bekannt).
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Auf dem Heimweg vorhin lief das hier:

Giorgio Azzolini – What’s Happening? | Ein ziemlich tolles Ding, natürlich mit dem Leader am Kontrabass, dazu Franco D’Andrea am Klavier und Franco Tonani am Schlagzeug, aufgenommen bei zwei Sessions im März und April 1966 in Mailand für ein Label namens Juke Box und später von Rearward/Schema auf LP und CD wieder aufgelegt. Ich hab leider bisher nur eine Behelfsversion davon. Das Album wird von einer tollen Stimmung beherrscht, ist oft ziemlich frei, manchmal bis zur Auflösung fester Metren, mit unterschiedlichen oder schwankenden Tempi, meistens mit einem Puls (oder auch mehreren), aber dann auch wieder „inside“. Es gibt zum Einstieg „Interplay“ von Bill Evans, später „When I Fall in Love“ und als Closer eine sehr eigene, stockend-dahinfliessende Version von „Moose the Mooch“. Und dazwischen Jazz, der nicht nur Gato Barbieri kennt sondern gewiss auch Ornette Coleman und Don Cherry, vielleicht auch Paul Bley oder Joe Harriott.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169 – 13.01.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba