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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"
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gypsy-tail-wind
Walter Davis / Kenny Clarke / Pierre Michelot – Live au Dreher | …. das CD-Reissue von Paris Jazz Corner/Savano aus dem Jahr 1999 …. Ein dunkles, intensives Set, zusammengestellt aus Aufnahmen von zwei Tagen Ende März 1981 im Dreher in Paris. Walter Davis brummelt und stöhnt mit seinen zerklüfteten Bebop-Läufen mit, Kenny Clarke scheppert an den Trommeln und drischt auf die Becken, dass Tote zum Leben erweckt werden, Pierre Michelot ist – Klischee – der Ruhepol, der das ganze erdet und in dessen Bass das irrlichternde Piano und die Drums irgendwie zusammenfinden. Es gibt mittendrin ein Davis-Original („X.W.D.“), ansonsten Bebop-Staples: „Confirmation“ und „All God’s Chillun Got Rhythm“ zum Einstieg, Bud Powell („Celia“, „John’s Abbey“), Thelonious Monk („‚Round Midnight“, „52nd Street theme“, „Monk’s Mood“ als Closer) und Benny Harris („Little Benny“, sonst bekannt als „Crazeology“). Das ist ein enorm lebendiges Album, bei dem man wirklich den Eindruck erhält, im Club zu sitzen, direkt vor den drei Musikern – toll!
Eigne und schätze diese NAD aka Night and Day Veröffentlichung durchaus …. sie wirft für mich auch im neuen Jahr aber wiederum die Frage auf, warum gerade Pianisten – denen eine überaus opulente Tastatur und den sich daraus ergebenden instrumentalen Effekten -den Hang (Drang) zum Brummen, Stöhnen, Laute bzw Geräusche absondern haben …. bei Bassisten ist dies trotz vergleichsweise „einschränkendem“ Instrument selten (ad hoc fällt mir hier Major Holley und Ed Schuller ein *) und Schlagzeuger diesbezüglich wohl eine Leermeldung ….
Edit : * und Lisle Atkinson ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
Walter Davis / Kenny Clarke / Pierre Michelot – Live au Dreher | …. das CD-Reissue von Paris Jazz Corner/Savano aus dem Jahr 1999 …. Ein dunkles, intensives Set, zusammengestellt aus Aufnahmen von zwei Tagen Ende März 1981 im Dreher in Paris. Walter Davis brummelt und stöhnt mit seinen zerklüfteten Bebop-Läufen mit, Kenny Clarke scheppert an den Trommeln und drischt auf die Becken, dass Tote zum Leben erweckt werden, Pierre Michelot ist – Klischee – der Ruhepol, der das ganze erdet und in dessen Bass das irrlichternde Piano und die Drums irgendwie zusammenfinden. Es gibt mittendrin ein Davis-Original („X.W.D.“), ansonsten Bebop-Staples: „Confirmation“ und „All God’s Chillun Got Rhythm“ zum Einstieg, Bud Powell („Celia“, „John’s Abbey“), Thelonious Monk („‚Round Midnight“, „52nd Street theme“, „Monk’s Mood“ als Closer) und Benny Harris („Little Benny“, sonst bekannt als „Crazeology“). Das ist ein enorm lebendiges Album, bei dem man wirklich den Eindruck erhält, im Club zu sitzen, direkt vor den drei Musikern – toll!