Startseite › Foren › Über Bands, Solokünstler und Genres › Eine Frage des Stils › Blue Note – das Jazzforum › Das Piano-Trio im Jazz › Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

Andrew Hill Trio – Strange Serenade | Auch die Avantgarde war 1980 noch unterwegs … nicht oft im Plattenstudio, aber auch das kam vor. Am 13. und 14. Juni 1980 in Mailand nahm Andrew Hill für Soul Note ein Solo-Album („Faces of Hope“) und dieses Trio-Album auf, bei dem Alan Silva und Freddie Waits mit dabei sind. Für mich gerade die weniger grosse (Wieder-)Entdeckung als die Alben aus den Siebzigern, die ich nicht mehr so auf dem Schirm hatte. Ob das hier eher eine Art von Koexistenz ist (in die Richtung geht vorgarten) oder doch Kommunikation, darüber könnte man wohl diskutieren … für mich funktioniert das die meiste Zeit sehr gut, ich mag den dunklen Sound, der von allen dreien kommt, ich mag die grosse Freiheit, die ebenfalls im Spiel aller drei steckt, ich mag die latente Unruhe, eine Art Brodeln aus dem Untergrund, das mal vom Bass, dann vom Schlagzeug verstärkt wird – und bei Hill eigentlich immer da ist. Immer wieder passieren dann ganz konkrete Dinge, eine Folge von Akkorden, ein Klavierlauf, ein Bass-Riff … den Albumtitel finde ich sehr passend.
--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba