Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

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gypsy-tail-wind
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Jimmy Rowles – Shade and Light | Nachtmusik mit Jimmy Rowles, der natürlich auch klassisch konnte (neben dem krawalligen, das @vorgarten schon schön beschrieben hat) – hier für Black & Blue im Juli 1978 im Studio in Paris mit George Duvivier und Oliver Jackson. Ich mag Rowles in allen seinen Rollen und Facetten, Sänger, seltsamer Onkel, zweihändiger Pianist (in aufsteigender Bedeutung gelistet) – hier kriegt man fast nur letzteren, aber er singt dann doch ab und zu, nicht zuletzt in „You Started Something“ (Harburg/Gorney). Das ist alles maximal entspannt, aber nie langweilig … vielleicht die Antithese zu den getriebenen Hipstern Mose Allison oder Dave Frishberg, die irgendwie immer unter Druck stehen, während Rowles das alles mit einer selbstverständlichen Lockerheit macht, die doch nie unkonzentriert oder unfokussiert wirkt.

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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba