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ibrahim, mclaurine, johnson, yarona (1995)
eine viel zu späte entdeckung, aber besser spät als nie. trotz der hinweise von @gypsy-tail-wind hatte ich das noch nicht mal zur enja-umfrage angeschafft, dann fiel es mir in tokio in die hände. ich weiß nicht, wie man es geschafft hat, dass das sweet basils klingt wie die elbphilharmonie (plus aktiviertem publikum), und ich verbreite als kirchenaustreter auch nicht gerne weihrauch, aber das ist ein heiliges album. so wie ibrahim hier spielt, kann das sonst niemand. und dann hat er noch eine hipster-begleitband, die garantiert auch hiphop gehört hat, weshalb das tatsächlich nach den 90ern klingt. eine lange suite durch das eigene songbook, aber so, dass alles nur angedeutet wird, groovt, schwebt, absinkt. really deep shit. klingt fast auskomponiert, aber am ende zählt halt doch, wie das abgleiten in die tiefen tasten und dazu der besen auf dem ridebecken in diesem raum in diesem moment klingen. und mein verstärker sagt: nie mehr außer reichweite legen. top 10.
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