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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"
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gypsy-tail-wind
Joanne Brackeen – Snooze | Mitte März 1975 nimmt Joanne Brackeen in einem Studio auf Long Island mit Cecil McBee und Billy Hart ihr erstes Album auf …. ich mag die Farben nicht, die Brackeen dem Flügel entlockt, irgendwie klingt der für mich hell, hoch, hart, fast etwas monochrom. Ein anderer Aspekt ist eine gewisse Atemlosigkeit und auch, dass Brackeen oft einfach wahnsinnig viel spielt …. Viel gute Musik hier – aber sie lässt mich eigenartig kalt ….
Nachvollziehbar .. bei näherer Betrachtung ist es womöglich der ansonsten von mir überaus geschätze Cecil McBee, welcher hier Joanne Brackeen’s überschäumende Notenflut eher ungebremst walten lässt …. schon ein knappes Jahr später spielt sie mit Stan Getz „Moments in Time“ (Billy Hart auch hier der Drummer), aber gerade Bassist Clint Houston scheint mit seinem durchgehend ungemein flüssigen Spiel zahlreiche lose Fäden ihrer Pianostrukturen miteinander zu verknüpfen …. mehr + mehr = weniger zuviel ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
Joanne Brackeen – Snooze | Mitte März 1975 nimmt Joanne Brackeen in einem Studio auf Long Island mit Cecil McBee und Billy Hart ihr erstes Album auf …. ich mag die Farben nicht, die Brackeen dem Flügel entlockt, irgendwie klingt der für mich hell, hoch, hart, fast etwas monochrom. Ein anderer Aspekt ist eine gewisse Atemlosigkeit und auch, dass Brackeen oft einfach wahnsinnig viel spielt …. Viel gute Musik hier – aber sie lässt mich eigenartig kalt ….