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Chick Corea / David Holland / Barry Altschul – A.R.C. | Meine zweite Runde mit Corea in diesem Faden – 11. bis 13. Januar 1971 im Tonstudio Bauer für ECM, natürlich mit einer hervorragenden Formation, die mit Anthony Braxton dazu auch als Circle unterwegs war. Den ganzen Komplex von Aufnahmen ab „The Song of Singing“ schneide ich jetzt zum dritten mal hier im Forum an (und so manche Aufnahme habe ich doppelt, das geht schon los mit „Tones for Joan’s Bones“ und „Inner Space“, danach mit „The Song of Singing“, „Circulus“ und „Circling In“, wo auch nochmal Aufnahmen von den „Now He Sings…“-Sessions dabei sind, manches hab ich zudem auf LP und CD … ein grosses Durcheinander, in dem ich nicht schlau eingekauft habe). Bei der Blue Note- und der ECM-Strecke gehörten jeweils gewisse der Aufnahmen zu meinen Neuentdeckungen, jetzt ist es ein Wiederhören über die Labelgrenzen hinaus (wobei ich Blue Note weglasse). A.R.C. ist ein so gleichberechtigtes Trio, wie es bis dahin echt selten ist – auch nicht bei Howard Riley. Am ehesten vielleicht noch bei Paul Bley – aber hier ist das wieder anders, Holland und Altschul nehmen von Beginn an selbstverständlich prägende Rollen ein, sind nicht einfach Teil des im gemeinsamen Interplay erarbeiteten Ganzen sondern quasi von Beginn schon Ganze dabei. Drei Ganze, die sich ergänzen, umkreisen, belauern. Nicht jedes Stück funktioniert dabei gleich gut, aber das das Ergebnis kann sich sehen lassen.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba