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The Ramsey Lewis Trio – The In Crowd | Eldee Young singt das Bass-Break im Titelstück mit, mit dieses Hit-Album aus dem Argo-Katalog beginnt. Billy Page hat das Stück geschrieben, aber Lewis und sein Trio haben es berühmt gemacht. Young spielt auch hier ab und zu Cello, Red Holt ist weiterhin am Schlagzeug und die Aufnahme stammt aus den Bohemian Caverns in Washington, DC. Auch hier wurde drei Abende lang mitgeschnitten – an den Abenden direkt nach dem Tag, an dem das Album von James entstanden ist, 13. bis 15. Mai 1965. Doch wenn es bei Zeitlin 53 Minuten gibt, sind es hier nur 35 – ist ja ein Soul-Jazz-Album … und dass der Hit fast sechs Minuten dauert, musste für die Single-Auskopplung natürlich auch geändert werden. Auf der B-Seite gibt es dort eine ebenfalls gekürzte Version vom zweiten Stück des Albums, Buddy Johnsons „Since I Fell for You“ – ein Lieblingsstück von mir. Auf Seite 1 folgen dann der „Tennessee Waltz“ (in den richtigen Händen ebenfalls ein Stück, das ich sehr mag, besonders die Solo-Version des späten Art Hodes – hier spielt Young ein Flamenco-Intro am Cello und bleibt dann im flüssigen Dreier im Lead) und „You Been Talkin‘ ‚Bout Me Baby“, funky und auch mit Hit-Potenzial. Auf der B-Seite gibt es Filmmusik und Ellington: nach dem „(Love Theme from) Spartacus“ und „Felicidade“ (aus „Orfeu negro“) macht „Come Sunday“ mit gestrichenem Bass den Abschluss. Ich verstehe den Erfolg des Albums, aber im Gegensatz zu „Down to Earth“ (eine der grossen Wiederentdeckung in Rahmen dieser Aktion hier) fehlt mir hier die Begeisterung die meiste Zeit.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169 – 13.01.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba