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beirach, mraz, dejohnette, elm (1979)
das ist für mich ein ewiges heiß-kalt-album. der lange opener gehört für mich zum besten, was ich in dieser zeit an klaviertriojazz gehört habe – mit der großartigen entwicklung, dass dejohnette quasi nach dem ende einfach im pianissimo weiterspielt und sich das stück noch mal neu aufbaut. danach kommen zwei gefühlige filler, die für mich nirgendwo hingehen. der „snow leopard“ ist dann die große dejohnette-show, bei der ich mir fast etwas gegengewicht wünsche. das titelstück ist dann wieder sehr schön, einfach eine gute, komplexe komposition, in die viel können und überlegung reingeflossen ist.
und damit sind die heißkalten 70er zuende, mit (lediglich) masahiko sato, mary lou williams und sun ra als top20-kandidaten.
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