Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

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vorgarten

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gypsy-tail-wind
Den Punkt mit der zunehmenden Verfeinerung des Personalstils sehe ich am ehesten bei den beiden Grossmeistern Hank Jones und Tommy Flanagan. Letzterer hatte ja insofern Glück. als dass Enja ihn in den späten Siebzigern, am Ende des und direkt nach dem Jahrzehnt bei Ella, ausgiebig dokumentierte … da finde ich dann tatsächlich einzelne Sachen aus den 90er noch besser („Sea Changes“ und “
Sunset and the Mockingbird“ sind zwei Favoriten hier, seit über 25 Jahren – das Album, das Iverson hervorhebt, „The Magnificient“, ist von 1981, das habe ich glaub ich noch nie angehört, aber bei einem Online-Grosseinkauf bei einem Berner Laden in der Pandemie mal gekauft …)

alle drei alben kenne ich bisher nicht. ich weiß nur, dass mir flanagan auf steve colemans intergenerationalem projekt RHYTHM IN MIND begegnete, das war 1991, und da haben ein freund und ich bewundernd gedacht: solche akkorde kann heute keiner mehr.

cowell, mcbee, haynes, equipoise (1978)

gutes gegenbeispiel. klingt zwar auch furchtbar (bass und drums total flach), aber hat trotzdem frische und wagemut. und die titelkomposition müsste heute eigentlich ein standard sein.

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