Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

#12572267  | PERMALINK

lotterlotta
Schaffnerlos

Registriert seit: 09.04.2005

Beiträge: 6,439

vorgarten hawes, brown, manne, hampton hawes at the piano (1967) ich verabschiede mich derweil von hampton hawes, letzte aufnahmen, und wieder gibt es viel zu bewundern. interessant, wie durch kleine arrangement-tricks die begleiter in ein anderes spielen kommen, wie hawes sich zeit lässt, um dann verlässlich anzuziehen, aktuelle und uralte popsongs gehen ineinander auf, die wissen auch alle, was die zeitgenossen spielen, und haben geschaut, was sie davon gebrauchen können. ich könnte jetzt natürlich noch mehr hören (die beiden enjas z.b.), aber ich hab schon das gefühl, dass die höhepunkte für mich dabei waren.

hab die ganzen hawes alben ja noch vor mir, auch wenn ich einige ja schon kenne, muss ich mich da mit ihm doch intensiver auseinandersetzen. at the piano gehört für mich aber bei ihm ins oberste regal, hab es erst seit ein paar jahren, kenne es aber aus meinem umfeld schon seit den siebzigern als teenager( i’m all smiles ebenso). hielt hawes damals noch nicht einmal für einen echten jazzer(hielt ihn zu beginn für einen eher popaffinen pianisten). heute liebe ich sowohl den jungen als auch den späten hawes gleichermaßen. at the piano wurde meines wissens in 1976 aufgenommen, ist aber erst postum 1978 zuerst in japan erschienen, das auf der rückseite abgedruckte interview mit lester koenig sagt so einiges über den mann aus. der einstieg mit „killing me softly…“ ist schon zum sterben schön….mal schauen ob es in meine top liste kommt…wenn ich sie denn überhaupt zusammenbekomme…..vor hawes jetzt aber noch dies kuhn album welches du auch schon als cd erwähnt hast(mit schönerem cover)

verdient allein schon wegen des jobim stückes ein qualitativ hochwertigeres reissue auf vinyl….die ganze zweite seite ist absolute klasse..

--

Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!