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peacock, jarrett, dejohnette, tales of another (1977)
da kommt dann endlich zusammen, was zusammen gehört. und im gepäck sind da schon evans, kikuchi, bley, haden, motian, donald smith, japan, europa… peacocks neustart mit dejohnette, einen pianisten ließ er sich von manfred eicher empfehlen (aber die hatten sich ja schon bei einem bill-evans-konzert kennengelernt). ich höre das heute viel lieber als sonst, vielleicht einfach durch den verstärkerwechsel, der neue hat sich sofort verliebt. auf „major major“ passiert die blaupause, nach einem unglaublichen peacock-intro: rausch, vamp, überforderung deutscher toningenieurskunst. weg mit den standards hier (witzig), die alle kollegen gerade spielen, und den popsongs, killing me softly… vignetten, tonfelder, trilogie und dur dur. abstrakte poesie aus münchen. und der pianist singt ins tonfeld rein. daran wird man sich gewöhnen müssen.
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