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Duke Pearson – Tender Feelin’s | Bloss zwei Monate später schon Runde 2 – es geht ähnlich weiter, zwischen Balladen und leisem, aber prägnanten Funk. Zu den Highlights zählen eine Zeitlupenversion von „I’m a Fool to Want You“ mit so wenigen Tönen pro Zeiteinheit, wie man sie selten zu hören kriegt, und eine Version von „The Golden Striker“ von John Lewis, die zwischen Barock und Gospel hin und her kippt und beides auch dank dem Bass von Gene Taylor nahtlos verbindet. Lex Humphries und das ganze Trio sind hier eher noch besser, finde ich. Mit „3 A.M.“ gibt’s hier dann auch den obligaten Blues für Alfred Lion – auch da sparsam und geschmackvoll umgesetzt. Ein wunderbares Album, zwar nicht direkt Bestenlistenmaterial – aber es ist echt schade, dass Pearson fast völlig vergessen scheint.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba