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evans, gomez, dejohnette, at the montreux jazz festival (1968)
bevor ich NOW HE SINGS… kannte, war das hier das perfekte klaviertrio-album für mich. immer passiert was, egal wo man hinhörte. ich mochte vor allem das leicht krawallige, was ich heute eher als lebendig beschreiben würde. nachdem ich heute morgen als dehnübung aber die relativ ereignislosen aufnahmen aus villingen-schwenningen gehört habe (verlorengegangen und detektivisch wieder aufgespürt), dachte ich, dass auch montreux für mich seienn reiz verloren haben könnte, aber das ist nicht der fall. tatsächlich finde ich es erstaunlich, wie gut das neben corea und jarrett z.b. in der zeit mithalten kann. sehr überzeugend auch die balladen, wobei das unbegleitete „i loves you porgy“ ein bisschen nach verzweifeltem hotellobby-pianisten klingt, dem niemand zuhört. bleibt also auch im favoritenkreis.
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