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The Indigenous Afro-Jazz Sounds of Phillip Tabane and His Malombo Jazzman | Runde vier ist eigentlich was anderes … Phillip Tabane, der rausgeworfene Originalgitarrist, holt sich im selben Jahr (1969) den Namen zurück, der sich auf die verwendeten Trommeln bezieht: „malombo drums, carved from the roots of the baobab tree and draped with cowhide, are traditionally used to communicate with ancestral spirits, as a way of healing the sick“ (von hier). Mit dabei ist neben Tabane (g, pennywhistle) nur Gabriel „Sonnyboy“ Thobejane (d, thumb p). Es geht hier nach dem etwas glatteren und satteren Soundbild von „Down Lucky’s Way“ nicht nur zurück zum ruralen Klang der zwei Trio-Alben sondern noch darüber hinaus: das ist eher Afro-Blues als Afro-Jazz, was durchaus auch mit dem Gestus von Tabanes Gitarrenspiel zu tun hat: das klingt oft wie talking blues, im Dialog mit den (Malombo-)Drums von Thobejane … und bricht aber dann auch plötzlich aus (toll . Dieses Album gab’s bei We Are Busy Bodies schon 2021 als LP wieder – aber ohne Download, drum läuft das gerade aus der Tube:
Springt mal zu A3 (glaub ich), dem irren Blues-Track, den ich hier schon als grosses Highlight höre. Vielleicht ist Tabane am Ende auch spannender als Ranku.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba