Antwort auf: 30 Jahre später: was macht die Hardcore-Sammlung?

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fevers-and-mirrors

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Um was geht es hier nochmal genau? Hardcore Punk (und nur der spielt hier eine Rolle, ganz egal, ob es natürlich auch Hardcore Techno usw. gibt, oder) ist doch seit den frühen 80ern ein völlig gebräuchlicher und hinreichend umrissener Begriff, beginnend logischerweise in den USA. Dass heutzutage Discogs & Co. für ihre Genre-Auflistungen schon kleine Anteile davon genügen, um das Etikett draufzukleben, ist dabei doch so verbreitet wie aber letztendlich auch völlig egal. Klar beinhaltet z.B. „Ill Communication“ auch Hardcore, siehe „Tough Guy“ und „Heart Attack Man“, die ja auch direkt auf die Ursprünge der Band verweisen, bevor sie Hip-Hop für sich entdeckten. Das macht daraus noch kein Hardcore-Album, nur eins, in dem HC auch eine Rolle spielt.

Ich persönlich respektiere vieles am Hardcore (z.B. DIY, Fanzine-Kultur, moralische Integrität, Kompromisslosigkeit) und liebe zumindest noch die paar Dutzend Alben und Singles, die ich auch weiterhin besitze.

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