Antwort auf: 30 Jahre später: was macht die Hardcore-Sammlung?

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kingberzerk

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Nun schaue ich aber bei Discogs nach und die sagen, es gibt auch Hardcore Techno, Hardcore Punk, Breakbeat Hardcore, und dann gibt’s zu meiner Überraschung eine Übersicht zu den gefragtesten Hardcore-Alben bei Discogs und da verstehe ich die Welt nicht mehr: „Evil Empire“, „Ill Communication“ (???), „Double Nickels On The Dime“ (?), Moby: Every Time You Touch Me“ (Whaat?). Nun muss ich aber auch sagen, dass ich damals nie auf die Idee gekommen wäre, explizit nach Hardcore zu fragen, das Etikett war mir zu dieser Zeit gar nicht geläufig.
Wenn ich Bad Brains kennenlernte, NoMeansNo oder Lard, dann über Empfehlung des Freundes, der mir auch „The Colour of Spring“ oder „Mother’s Milk“ ans Herz gelegt hatte, aber auch Mekong Delta hörte, oder auch zu Schostakowitsch Springseil trainierte und Schnittke und Penderecki, aber auch Mahler hörte. Oder Edgar Varèse.
Hardcore als Etikett war damals schon unbrauchbar oder gar nicht geprägt. Was sich auch in der discogs-Liste zeigt, was alles Hardcore sein soll.

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Tout en haut d'une forteresse, offerte aux vents les plus clairs, totalement soumise au soleil, aveuglée par la lumière et jamais dans les coins d'ombre, j'écoute.