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wahr
jesseblueMein Eindruck entstand vor allem, da durch die Fülle der Tracks und das Unterbringen bewusster Albernheiten („Wild Honey Pie“ oder „Why Don’t We Do It In The Road?“, das vom Stil und Text 1:1 eine Basement-Aufnahme sein könnte) „The Beatles“ durchaus den Charakterzug einer Session statt eines geschlossenen Albums versprüht. Dylan schottete sich ab, nahm gemeinsam mit The Band back-to-basics Songs auf und ein Jahr später veröffentlichten The Beatles und The Rolling Stones Alben nach diesem Prinzip. Kann Zufall gewesen sein. Eventuell aber auch nicht.
Feine Beobachtung. So könnte tatsächlich der Back-to-the-basics-Einfluss gelaufen sein. Kennst du eigentlich „Basement Blues“, das Buch von Greil Marcus über die Basement Tapes und das dunkle, andere Amerika, das die Tapes befeuert hat? Lesenswert, auch wenn Marcus den Hang hat, aus einer etwas dick aufgetragenen mythischen Perspektive heraus zu schreiben.
na ja, „back to basics“ waren ja eher die „esher tapes“… ich finde auf dem album finden sich dann schon einige sehr aufwendig produzierte tracks („while my guitar“, „savoy truffle“, „birthday“, „honey pie“, „helter skelter“, „long long long“, etc…)
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i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)