Antwort auf: james 'blood' ulmer

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vorgarten

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james blood ulmer, live at the caravan of dreams, caravan of dreams productions 1985/86, rec. 1983?84?
ulmer (g & voc), charles burnham (vl), amin ali (eb), warren benbow (dm)

die odyssey-band plus bass im 1983 eröffneten caravan of dreams in fort worth, gestiftet von öl-billardären, künstlergeführt, mit aufnahestudio, konzertsaal, filmproduktion und label, sehr weit geöffnet für ornette coleman, den sohn der stadt, und seine szene. das ulmer-album ist das dritte, das auf dem label erscheint, wieder ein ekstatisches live-dokument, aber der e-bass von amin ali ist eine eigentlich selbstverständliche, in dieser band aber diskussionswürdige ergänzung. sofort verschiebt sich was in richtung konventionelle rock- und funkband, burnham ist plötzlich quasi gastsolist, in den freieren jazzstücken ist wiederum ali überfordert, er ist kein tacuma. das sind aber vielleicht haarspaltereien, eigentlich ist das grandiose musik.

hier endet dann die cbs-phase mit den konzerten der dafür zusammengestellten band, ulmer diversifiziert seine musik, nimmt für verschiedene label auf (vor allem in+out und diw). mit burnham und benbow gibt es ca. alle 10 jahre reunions, dazwischen tauchen sie in ulmers projekten nicht auf.

edit: das ist natürlich quatsch, burnham ist auf der laswell-produktion FORBIDDEN BLUES plötzlich dabei, danach auch auf den von vernon reid produzierten blues-alben.

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