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oder auf die vergleichbare spieltechnik? ich hab echt keine ahnung…
james ‚blood‘ ulmer, are you glad to be in america?, rough trade & artist house, rec. 17.1.1980 (nyc), mixed in london
ulmer (g & voc), amin ali (eb), grant calvin weston & ronald shannon jackson (dm), oliver lake (as), david murray (ts), olu dara (tp), william patterson (rhythm g auf 1 stück).
jazz is the teacher, funk is the preacher. ulmers dreckigstes album, der londoner mix ist ein schlag ins gesicht, trotzdem voller leben (joe ferla hat das sehr viel später für diw nochmal aufegräumt, man braucht aber eigentlich beide). auf 2 stücken hören wir endlich den singenden james blood (großes raues vibrato), lake/murray/dara werden als riffender r&b-bläsersatz á la maceo parker funktionalisiert, der manchmal ausbrechen darf, das polyrhythmische funk-konzept ist sehr leicht auf CAPTAIN BLACK zu beziehen, aber durch weston (anfang 20, kommt auch von coleman) und ali (den ältesten sohn von rashied), die auch mal in einen blues shuffle übergehen können, sehr viel härter im effekt.
das ist jetzt echt was neues, passt in keine schublade, stößt vor den kopf und bleibt auf surreale weise tanzbar. interessant sich vorzustellen, dass bei rough trade im gleichen jahr COLOSSAL YOUTH herauskam…
die artist-house-ausgabe kam 1 jahr später und sah so aus:
kurz danach klopfen atlantic, warner und cbs an. ulmer entscheidet sich für cbs und unterschreibt einen vertrag über 3 alben.
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