Antwort auf: Musiker, mit denen ihr nichts anfangen könnt?

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gipetto

bullschuetz […] und warum du selber ihn derart überragend zwingend findest, dass du jeden, der das anders sieht, gleich mit musikfremd psychologisierenden Ad-Personam-Adjektiva wie „gottesfuerchtig“ oder „autoritaetshoerig“ heimsuchst?

Das ist doch klassische Sokrates-Art, wie er sie eher früher als später in jeder Diskussion über Musik anwendet.

Das mag schon sein, aber es ist doch keine Art, jemandem, bloß weil er einen anderen Standpunkt vertritt, die eigenständige Denkfaehigkeit abzusprechen und Autoritaetshoerigkeit zu unterstellen. Und etwas seltsam finde ich es auch, wenn man prophylaktisch mal alle, die zufällig auch nicht der eigenen Meinung sind, als „Filterblase“ diskreditiert. Ich meine, da bleibt ja nur noch ein einziger übrig, der souverän, frei und unfehlbar sein Urteil spricht… Ist das womöglich der Zweck der rhetorisch dubiosen Strategie? Mit sachlicher Argumentation hat das jedenfalls nichts zu tun

In der Sache frage ich mich halt, inwiefern ein Vergleich mit Simon naeherliegen soll als mit irgendeinem von etwa 200, 2000 oder 20 000 anderen angefolkten Singer/Songwritern mit Akustikgitarre? Gibt es da irgendwas Benennbares in Ton, Stimmung, kompositorischem Ansatz, Haarfarbe, Körpergröße, Phrasierung, Melodiefuehrung, textlichen Sujets, das eine ganz besonders enge Wahlverwandtschaft von Sheeran ausgerechnet zu Simon begründet, @sokrates?

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