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Mikko Aber hier zuhause liegt es nun schon seit letzter Woche ungelesen. Und die Lust es wieder in die Hand zu nehmen, hält sich nach dem ersten Durchblättern auch sehr in Grenzen.
Das geht mir auch so. Außer dem Interview mit Paul Simon interessiert mich kaum etwas in dieser Ausgabe.
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WerbungNun habe ich das Heft am Wochenende durchgelesen; nicht jeden Artikel, aber doch das Meiste.
Das Interview mit Herbert hab‘ ich nur überflogen. Ich meine, der Mann ist ja nicht unsympathisch. Und er sagt mitunter richtige Dinge. Nur mit seiner Musik… aber das hatten wir schon.
Guttenberg und Wikileaks habe ich auch nur überflogen. Ich bleibe dabei, diese beiden Themen waren schon durch, als das Heft erschien. Und ich sehe auch nichts in dem jeweiligen Artikel, was der Sache neue Aspekte abgewinnt.
Die kurzen Musik Halb- und Viertelseiter im vorderen Teil des Heftes fand ich diesmal überwiegend nicht so spannend. Liegt aber natürlich auch daran, dass sie meist nur Infos enthalten, die man eh schon im Netz lesen konnte.
Bastian Pastewka und Annette Frier, hmm… ja… ich mag beide eigentlich, aber muss ich deshalb was über sie im RS lesen, was mir keinen großen neuen Erkenntnisgewinn verschafft?
Die True Blood Geschichte dagegen fand ich informativ und lesenswert – im Gegensatz zu den meisten anderen hier offenbar.
Hurricane/Southside: ja, ok. Brauch ich zwar nicht, aber ich verstehe schon, dass es da Bedarf gibt bei manchen Leser/innen.
Wolfgang Niedecken hab ich übersprungen.
Den Artikel zu Jennifer Lawrence fand ich wieder richtig gut.
Paul Simon hab‘ ich mit Interesse gelesen, auch wenn er mich musikalisch schon lange nicht mehr recht begeistert.
Na ja und der Review Teil ist eh viel zu knapp.
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Twang-Bang-Wah-Wah-Zoing! - Die nächste Guitars Galore Rundfunk Übertragung ist am Donnerstag, 19. September 2019 von 20-21 Uhr auf der Berliner UKW Frequenz 91,0 Mhz, im Berliner Kabel 92,6 Mhz oder als Livestream über www.alex-berlin.de mit neuen Schallplatten und Konzert Tipps! - Die nächste Guitars Galore Sendung auf radio stone.fm ist am Dienstag, 17. September 2019 von 20 - 21 Uhr mit US Garage & Psychedelic Sounds der Sixties!Torsten GroßGrundsätzlich nicht unbedingt, aber in diesen beiden Fällen halte ich einen direkten Zugang schon für zwingend. Weil man ja sonst bei den Strokes nur weiter mutmaßen könnte, wie man es die letzten Jahre schon getan hat und es ja auch bei Radiohead vor allem interessant wäre, wie und wo die Band sich und ihre Strategien der letzten Jahre sieht. Insbesondere im zweiten Fall weiß man ja wirklich nichts, außer, dass es neue Musik gibt. Da wüsste ich nicht, was man über eine Rezension hinaus schreiben sollte …
Danke!
Ich nehme das hier mal als Aufhänger, weil ich gerade die Maiausgabe des ME lese – mit einer Radiohead-Geschichte von Arno Frank, die ich sehr gelungen finde. Und ich frage mich, warum ein solches Essay nicht im RS stehen kann. Arno Frank beweist jedenfalls, dass es eine Menge über diese Band zu sagen gibt, das „über eine Rezension hinaus“ geht.
So geht es mir mit dem ganzen Heft: Da finde ich eine Fülle von guten, originellen Themen, die klug durchdacht und engagiert geschrieben sind. Neben Radiohead möchte ich besonders Jonathan Fischers Artikel über die Rapper in Ägypten und Tunesien hervorheben. Und wenn ich die Wahl habe zwischen einem Interview mit Grönemeyer und Regener/Vogel, so lese ich dann doch lieber letzteres.
Will sagen: ich fühle mich dem ME zur Zeit viel näher als dem RS – das Aprilheft habe ich erstmal links liegen gelassen als es kam, wogegen mich die Artikel des ME regelrecht anspringen. Selbst eine Band wie Ja Panik, für die ich mich bisher nicht interessierte, vermag mir Stephan Rehm nahezubringen.
Tut mir Leid, dass ich nicht so viel Gutes über die April-Ausgabe des RS sagen kann. Ja, ich finde auch das die Themen Guttenberg und Wikileaks schon durch waren bzw. die Artikel darüber für mich nichts Neues bzw. Vertiefendes darstellen.
Vielleicht es das Zufall und die Maiausgabe des RS gibt es ja noch gar nicht. Aber ich muss sagen, dass die Kollegen des ME im Moment das bessere Händchen haben, Themen aufzugreifen, die mich interessieren.
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When I hear music, I fear no danger. I am invulnerable. I see no foe. I am related to the earliest time, and to the latest. Henry David Thoreau, Journals (1857)MistadobalinaIch nehme das hier mal als Aufhänger, weil ich gerade die Maiausgabe des ME lese – mit einer Radiohead-Geschichte von Arno Frank, die ich sehr gelungen finde. Und ich frage mich, warum ein solches Essay nicht im RS stehen kann. Arno Frank beweist jedenfalls, dass es eine Menge über diese Band zu sagen gibt, das „über eine Rezension hinaus“ geht.
Die Aussage fand ich auch extrem seltsam. Ehrlich gesagt ist sie mir vollkommen unverständlich. Radiohead sind eine der wenigen aktuellen Bands, die jeder kennt. Was liegt näher, als darüber zu berichten?
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.Niedecken Niedecken Niedecken. Mecker Mecker Mecker. Niedecken Niedecken. Mecker Mecker.
Das widerkäuende Geplärre ohne Argumente kommt inhaltlich dem Dadaismus nahe, hat aber leider keine künstlerische Note.
Und Ihr wollt mir weismachen, dass Ihr wisst, wovon Ihr schreibt? Niemals.
Btw., wenn ich mir den Namen Cockburn übersetze, weiß ich wirklich nicht, ob ich über den im RS lesen möchte oder doch lieber im St.-Pauli-Magazain.Schönen Tach noch.
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Das fiel mir ein als ich ausstieg.KL, du bist völlig außer Form.
Das hier
Btw., wenn ich mir den Namen Cockburn übersetze, weiß ich wirklich nicht, ob ich über den im RS lesen möchte oder doch lieber im St.-Pauli-Magazain.ist ja schon fast Dieter Nuhr-Niveau !
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Torsten GroßLieber Niko, leider haben wir weder mit den Strokes noch mit Radiohead sprechen können, sonst hätten wir selbstverständlich über beide berichtet. Radiohead geben generell gar keine Interviews, die Strokes sehr wenige und jedenfalls nicht uns.
nikodemus@Torsten
Ich hoffe, ihr berichtet nicht nur ausschließlich dann, wenn ihr auch zeitgleich ein Interview bekommt. Dann wird das ja mit Radiohead nie mehr etwas (für kein Musikmag).John Lennon (z.B.) gibt ja auch eher selten Interviews und trotzdem berichtet der RS über ihn. Möchte wissen, was es da zu schreiben gibt?
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"I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered." - George Best --- Dienstags und donnerstags, ab 20 Uhr, samstags ab 20.30 Uhr: Radio StoneFMWenzelKL, du bist völlig außer Form.
Das hier
ist ja schon fast Dieter Nuhr-Niveau !
Du meinst Ingo Appelt
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!MarBeckJohn Lennon (z.B.) gibt ja auch eher selten Interviews und trotzdem berichtet der RS über ihn. Möchte wissen, was es da zu schreiben gibt?
Meine Güte, man kann Sachen auch bewusst falsch verstehen, oder? In diesem Fall geht es ja um zwei neue Alben dieser Bands und im Falle von Radiohead weiß man praktisch nichts über den Entstehungsprozess und was überhaupt in letzter Zeit so bei ihnen passiert ist. Diese Informationen kann man nicht so ohne Weiteres irgendwo herbekommen, man müsste schon mit der Band sprechen. Und ein historisches Stück über Genese und allgemeine Bedeutung der Band empfinde zumindest ich in diesem Falle als Verlegenheitslösung. Ich will und muss nicht schon wieder lesen, dass sie zu Zeiten von „Ok Computer“ noch irgendwie Brit Pop waren und dann kam das megaradikale Statement „Kid A“ und natürlich sind sie wichtigste Band der Welt blablabla. Kann man interessant finden und sicher ist es legitim, so was zu machen – aber für uns wäre halt in dieser Situation nur ein Bericht über die neue Platte bzw. ein Interview mit Thom Yorke interessant gewesen. Und nichts anderes habe ich mit meinem Post gemeint. Das gilt weder allgemein noch für alle Zeiten und Künstler, sondern in dieser speziellen Situation diese beiden Bands betreffend.
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Torsten Groß[…]im Falle von Radiohead weiß man praktisch nichts über den Entstehungsprozess und was überhaupt in letzter Zeit so bei ihnen passiert ist.
Andererseits könnte genau das doch auch ein interessanter Ansatz sein: wie es eine Band schafft, sich der üblichen Promotion-Schiene komplett zu verweigern und trotzdem (0der auch deshalb?) relevant (naja, zumindest im Gespräch) bleibt.
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Witek DłAndererseits könnte genau das doch auch ein interessanter Ansatz sein: wie es eine Band schafft, sich der üblichen Promotion-Schiene komplett zu verweigern und trotzdem (0der auch deshalb?) relevant (naja, zumindest im Gespräch) bleibt.
Stimmt. Aber da reicht Joachims Rezension, wie ich finde, wo er diese Frage ja durchaus aufgegriffen hat.
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TheMagneticFieldDu meinst Ingo Appelt
hatte auch zuerst Ingo Appelt im Sinn, hab mich aber dann doch hintersinnig für Dieter Nuhr mit seinem feinen, hintersinnigem Humor, bei dem man mindestens um eine Ecke denken muss, um dann festzustellen, dass es doch nicht lustig ist, entschieden.
Gibt es etwas traurigeres als einen alternden Clown, über dessen Witze keiner mehr lachen kann ? Man könnte auch einfach aufhören, mit Gewalt witzig sein zu wollen, erfordert natürlich eine gewisse Selbstdisziplin, die man selbst auch nicht immer aufbringt…
Darauf einen::party:--
Da kann man mal sehen, wie uninspirierend das Forum bisweilen sein kann.
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Das fiel mir ein als ich ausstieg.Torsten GroßStimmt. Aber da reicht Joachims Rezension, wie ich finde, wo er diese Frage ja durchaus aufgegriffen hat.
Zutreffend ! Als RS-Leser brauche ich außerdem keine weiteren Verlockungen zum ME, wenn es um die Einschätzung von RADIOHEAD’s neuem Album geht. Entweder man kennt sich aus, oder nicht. J. Hentschel hat dazu eine vortreffliche Rezension verfaßt, die für mich dennoch erst seit dem aufgeht, seit ich mir
die CD sowieso zulegte. Das ist und bleibt nämlich das ‚ganze Geheimnis‘ ;-).
J.H. meinte: „Sie sind ein System, das sich ständig überarbeitet, und da k a n n die neuste Platte nur die beste sein“.
So ist es für den, dem an RADIOHEAD weiterhin interessiert etwas liegt.Das einzige, was ich ‚übel‘ nehme, sind die überaus geizigen 37 Minuten:roll:
Vermutlich hat J. Hentschel „etwas länger“ für seine Rezession gebraucht:wave:--
SatieeDas einzige, was ich ‚übel‘ nehme, sind die überaus geizigen 37 Minuten:roll:
Dann sei mal froh, daß wir nicht mehr in den 60ern leben. Da hättest du bei jedem neuen Album (außer „Blonde on Blonde“ vielleicht) Magenschmerzen bekommen.
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Schlagwörter: Germanisierung, Geweint
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