Paul Weller – Other Aspects (Live)

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  • #10737585  | PERMALINK

    j-w
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    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

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    Wie bewertest Du die Platte?1. *****
    2. ****1/2
    3. ****
    4. ***1/2
    5. ***
    6. **1/2
    7. **
    8. *1/2
    9. *

    25 Songs mit Orchester aus der Royal Festival Hall. Sein erstes Livealbum seit 14 Jahren. „True Meanings“ live, zwei rare Songs von „22 Dreams“, sowie einige selten gespielte Perlen von The Jam (Alle toll in den jeweiligen Versionen!). Dazu Standards wie „Wild Wood“ (gut!) und „You do something to me“ (wohl die ödeste jemals aufgenommene Version) und nur zwei Songs von „A Kind Revolution“, die beide sehr gut kommen. Nichts von „Saturn’s Pattern“ (schade!). Dafür aber zwei Songs von seinem Solodebüt, vor allem „Strange Museum“ sticht heraus, sowohl von der Exklusivität als auch von der Qualität. Ebenfalls selten gehört und gelungen: „Country“ von „Wild Wood“. Und dazu kommen noch zwei TSC-Songs, keine Überraschungen („Have you ever had it blue“ und „A man of great promise“), aber sehr schön dargeboten.

    Es ist nicht das Livealbum, das ich mir von ihm gewünscht hätte (das wäre mit elektrischer Band auf der letzten Tour zu „A Kind Revolution“ entstanden). Aber es ist ein sehr schönes, spezielles Dokument, das die Songs von „True Meanings“ noch mal sehr schön in Szene setzt und dabei auch Arrangement-mäßig sowohl mit seiner Band als auch dem Orchester punktet.

     

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    Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
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    #10737597  | PERMALINK

    Anonym
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    Beiträge: 0

    Überflüssige Reproduktion des letzten Albums, vieles seifig dargeboten, letztlich gefallen nur die beiden TSC Nummern. Klappe zu dieser schlechtesten aller Weller Phasen.

     

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    #10737623  | PERMALINK

    j-w
    Moderator
    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

    Beiträge: 39,746

    songbirdKlappe zu dieser schlechtesten aller Weller Phasen.

    Phase? Du warst sehr begeistert von „Saturns Pattern“ und „A Kind Revolution“:

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    Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
    #10737651  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    j-w

    songbirdKlappe zu dieser schlechtesten aller Weller Phasen.

    Phase? Du warst sehr begeistert von „Saturns Pattern“ und „A Kind Revolution“:

    TM hat für mich da kaum Anknüpfungspunkte

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    #10737719  | PERMALINK

    j-w
    Moderator
    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

    Beiträge: 39,746

    Deswegen verwundert mich die Bezeichnung Phase. True Meanings steht als ein sehr singuläres Album, das die akustischen Songs versammelt, die er in den vergangenen Jahren geschrieben hat und die nicht recht zu den anderern Platten passten. Die nächste soll ja schon wieder ganz anders klingen.

    --

    Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
    #10737751  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Ok, verstehe. Ich meine TM und diese Liveplatte. Da hätte man übrigens was richtig gutes daraus machen können. Aber so habe ich den Eindruck, dass er vor allem das Studioalbum präsentieren wollte. Finde ich unverständlich.

     

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    #10737787  | PERMALINK

    dennis-blandford
    Tied to the 90s

    Registriert seit: 12.07.2006

    Beiträge: 12,211

    Ich muss Milde walten lassen und von mir ein vorsichtiges „Thumbs up“. Die TSC Songs stehen in ihrer Eleganz über den Dingen. Die nette Anteil an Songs der ersten beiden Soloplatten ist sehr willkommen und „Private Hell“ sowie „Boy About Town“ klingen viel besser als erwartet (nach den Schilderung von @liam1994 Live in Utrecht 2018). Die Songs der Jubiläumsplatte, auf der ich einfach keine wirklichen Knallersongs finde (akustisch hin oder her), kommen live homogener als auf Platte. Das ist schön.

    zuletzt geändert von dennis-blandford

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    "And everything I know is what I need to know and everything I do's been done before."
    #10738211  | PERMALINK

    midnight-mover

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 4,776

    Audio ****

    DVD ****1/2

    Hannah Peel *****

    --

    "I know a few groovy middle-aged people, but not many." Keith Richards 1966
    #10738989  | PERMALINK

    liam1994

    Registriert seit: 31.12.2002

    Beiträge: 1,739

    Ein okayes Dokument. Wer True Meanings nicht mochte, wird mit dem Album auch nicht viel anfangen können. Die Songs jenes Albums sind werkgetreu wiedergegeben. Private Hell ist tatsächlich deutlich besser, als ich das beim Konzert in Utrecht gehört habe. Die TSC-Songs funktionieren sehr gut, Strange Museum vom ersten Solo-Album ist ein echtes Highlight.

    --

    Nie mehr Zweite Liga!!!
    #10739027  | PERMALINK

    lysol

    Registriert seit: 07.01.2018

    Beiträge: 619

    Ich mochte True Meanings nicht besonders.Nach einmaligem Hören muss ich sagen,Other Aspects ist ein überaschend nett/gut anzuhörendes Livedokument mit einigen richtigen Höhepunkten.

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    #10746747  | PERMALINK

    k-o-r-r

    Registriert seit: 21.07.2016

    Beiträge: 248

    Vorneweg, da mir True Meanings nur so-la-la gefallen hat (Albumwertung mit viel P.W. Bonus ***), ist es nicht verwunderlich, wenn auch die korrespondierende Live Platte bei mir nicht so gut ankommt. Paul hat hier den lobenswerten Ansatz gewählt, die aktuelle Platte möglichst gut in einem speziellen Live-Konzert wiederzugeben. Dies ist ihm bei den Songs von True Meanings tatsächlich sehr gut gelungen. Das Stück „Old Castles“ finde ich sogar besser als auf dem Studio-Album. Als Hauptkritik stelle ich allerdings fest, dass die Aufnahme in einer etwas öden und langweiligen Weise daherkommt und ich beim Hören kein Oha-Erlebnis habe. Es reiht sich Song an Song und am Ende habe ich nicht das Gefühl, etwas Besonderes gehört zu haben.

    Neben den Songs von True Meanings gibt es noch Interpretationen von eigenen, The Jam und TSC Songs. Und hier wird es dann teilweise wirklich ärgerlich: die Version von „Amongst butterflies“ finde ich mittlerweile so gruselig, dass ich sie beim Hören sofort skippe; „Strange Museum“ ist der einzige Song des ersten Albums, den ich überhaupt nicht mag und die aktuelle Version macht den Song nicht wirklich besser; die Version von „Wild wood“ kann man getrost vergessen, hier gibt viele bessere Live-Interpretationen; dies gilt genauso für „You do something to me“. „Country“ kann man sich anhören, ist aber leider kein Highlight. „One bright star“ ist als Opener ist sehr gefällig und „Where did ye go“ ist ebenfalls o.k. Die beiden Songs von „A kind revolution“ passen zum Event, sind aber ansonsten kein Must für ein Live-Konzert. „Have you ever had it blue“ wirkt in der Interpretation seltsam gebremst, während „A man of great promise“ gefällig umgesetzt ist. Die beiden Jam Songs sind dann leider wieder Totalausfälle: den Protestsong „Privat hell“ als Wohlfühl-Interpretation dazubieten geht gar nicht und „Tales of the riverbank“ hat er solo schon wesentlich besser gespielt.

    Fazit: eine Platte ohne große Höhepunkte, dafür aber mit vielen Tiefpunkten. Qualitativ sehr gut gespielt, aber das nützt nichts, wenn am Ende der Platte nichts hängenbleibt. Ist zwar in meiner Sammlung, aber ich werde die CD ganz sicher nicht öfters auflegen. Wertung: **

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    #10746801  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Ich kann die Stimme von Weller bei langsamen Stücken zunehmend schlechter ertragen. Er hat sich im fortgeschrittenen Alter eine Gesangstechnik angeeignet, die ich als sehr weinerlich und schlagerhaft empfinde. Die Veröffentlichung dieses Albums finde ich angesichts der Zusammenstellung der songs  schräg.

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    #10746963  | PERMALINK

    j-w
    Moderator
    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

    Beiträge: 39,746

    @songbird:

    Da Du Days of speed ansprachst – die ist natürlich inspirierter als sein erster solo/akustisch-Versuch, das erstmalige Aufgreifen von Jam/TSC-Songs in diesem Kontext und er war auch noch mal knapp 20 Jahre jünger. Ich hatte zu True Meanings keine hohen Erwartungen, deshalb konnte das Album dann bei mir diese klar übertreffen und lief bei mir sehr positiv rein. Und das gilt jetzt auch für Other Aspects. Ganz klar: Ich wünsche mir kein True Meanings II als nächste Platte und würde ihn auch gern lieber elektrisch erleben. Aber als Momentaufnahme gefällt mir das durchaus.

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    Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
    #10746989  | PERMALINK

    dennis-blandford
    Tied to the 90s

    Registriert seit: 12.07.2006

    Beiträge: 12,211

    Ich finde seinen Gesang auf jeden Fall bei den Studio Songs der letzten Jahre auch schwächer als vor 10-20 Jahren. Da gehen die Meinungen hier aber weit auseinander. Bin da ganz bei @songbird – die ruhigen Sachen klingen dünner und nicht mehr so gehaltvoll wie z.B. noch auf „As is now“ oder gar „22 Dreams“.

    „Other Aspects“ ist aber trotz allem ein „schönes Ding“.

    --

    "And everything I know is what I need to know and everything I do's been done before."
    #10747007  | PERMALINK

    liam1994

    Registriert seit: 31.12.2002

    Beiträge: 1,739

    Der Mann ist 60, natürlich wird die Stimme da nicht kraftvoller. Was soll er machen? Karriere beenden? So schlimm, dass er die eigene Historie besudeln würde, ist es nun wirklich nicht ansatzweise.

    Ich sehe es wie Jan: True Meanings/Other Aspects als okaye Momentaufnahme, mal gucken, was er als nächstes macht. Dass man das bei Weller nie so genau weiß, macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.

    --

    Nie mehr Zweite Liga!!!
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