Paul Weller – Heavy Soul

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  • #18929  | PERMALINK

    j-w
    Moderator
    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

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    1.Heavy Soul (Part I) **** (Live *****!)
    2.Peacock Suit *****
    3.Up In Suzes' Room *****
    4.Brushed ***
    5.Driving Nowhere ***
    6.I Should Have Been There To Inspire You ****
    7.Heavy Soul (Part II) **1/2
    8.Friday Street ***
    9.Science ****
    10.Golden Sands **1/2
    11.As You Lean Into The Night ***1/2
    12.Mermaids ***

    Insgesamt ***

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    #2421245  | PERMALINK

    janpp

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    Beiträge: 7,179

    1.Heavy Soul (Part I) ****1/2
    2.Peacock Suit ****
    3.Up In Suzes' Room *****
    4.Brushed ***
    5.Driving Nowhere ***
    6.I Should Have Been There To Inspire You ***
    7.Heavy Soul (Part II) ***
    8.Friday Street ****
    9.Science *****
    10.Golden Sands ***1/2
    11.As You Lean Into The Light ****
    12.Mermaids ***

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    RAUSCHEN Akustische Irritationen aus Folk, Jazz & beyond. Jeden 2. und 4. Dienstag, 19 Uhr. Auf Tide 96.0. http://www.mixcloud.com/Rauschen/[/URL]
    #2421247  | PERMALINK

    melodynelson
    L'Homme à tête de chou

    Registriert seit: 01.03.2004

    Beiträge: 5,997

    1.Heavy Soul (Part I) ****1/2
    2.Peacock Suit *****
    3.Up In Suzes' Room ****1/2
    4.Brushed **
    5.Driving Nowhere ***1/2
    6.I Should Have Been There To Inspire You ****1/2
    7.Heavy Soul (Part II) **1/2
    8.Friday Street *****
    9.Science ****1/2
    10.Golden Sands ***
    11.As You Lean Into The Night ****
    12.Mermaids ****

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    #2421249  | PERMALINK

    midnight-mover

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 4,776

    1.Heavy Soul (Part I) ****1/2
    2.Peacock Suit *****
    3.Up In Suzes' Room ****1/2
    4.Brushed ****
    5.Driving Nowhere ***
    6.I Should Have Been There To Inspire You *****
    7.Heavy Soul (Part II) ***
    8.Friday Street ****
    9.Science ****1/2
    10.Golden Sands ***!/2
    11.As You Lean Into The Night ****
    12.Mermaids ****

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    "I know a few groovy middle-aged people, but not many." Keith Richards 1966
    #2421251  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 63,777

    Heavy soul (Pt.1) ****1/2
    Peacock suit ****1/2
    Up in Suzes‘ room ****1/2
    Brushed ***1/2
    Driving nowhere ***1/2
    I should have been there to inspire you ***1/2
    Heavy soul (Pt.2) ***
    Friday Street ****
    Science ***1/2
    Golden sands ***
    As you lean into the light ****
    Mermaids ***

    Starker Beginn, der mehr verspricht, als das Album hält! So eben gerade könnte es noch mit **** durchgehen.

    Ich finde, dass Paul Weller von „Wild wood“ bis hin zu „Illumination“ permanent, wenn auch marginal, Qualität eingebüßt hat.

    --

    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #2421253  | PERMALINK

    chocolate-milk

    Registriert seit: 29.01.2006

    Beiträge: 15,301

    1. Heavy Soul (Part I) ****1/2
    2. Peacock Suit ****1/2
    3. Up In Suzes‘ Room ****1/2
    4. Brushed ***
    5. Driving Nowhere ***1/2
    6. I Should Have Been There To Inspire You ***1/2
    7. Heavy Soul (Part II) ***
    8. Friday Street ***1/2
    9. Science ****1/2
    10. Golden Sands ****
    11. As You Lean Into The Night ***1/2
    12. Mermaids ****

    --

    Rekorder #40: Summertime, am 18.08. um 20:00 Uhr // RadioStoneFM
    #2421255  | PERMALINK

    myriad

    Registriert seit: 27.10.2007

    Beiträge: 89

    1. Heavy Soul (Part I) **** (live noch unglaublicher!)
    2. Peacock Suit ***
    3. Up In Suzes‘ Room *****
    4. Brushed **
    5. Driving Nowhere ***
    6. I Should Have Been There To Inspire You ****
    7. Heavy Soul (Part II) ***** (wieso kann den keiner leiden?:roll:)
    8. Friday Street **1/2
    9. Science ****
    10. Golden Sands **
    11. As You Lean Into The Night ****1/2
    12. Mermaids **1/2

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    #2421257  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    Schöne Bewertung! Aber warum müssen die Nixen so in den Tang beißen?;-)

    --

    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #2421259  | PERMALINK

    myriad

    Registriert seit: 27.10.2007

    Beiträge: 89

    grandandtSchöne Bewertung! Aber warum müssen die Nixen so in den Tang beißen?;-)

    Obwohl mir die dezenten Streichereinlagen zu gefallen wissen,ist mir der Song irgendwo zu unbekümmert (u.a dank „Shalalala“-Einlagen) und im Vergleich zu den Favoriten der Platte doch eher weit zurück-trotzdem dank für dein Lob.:-)

    --

    #2421261  | PERMALINK

    j-w
    Moderator
    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

    Beiträge: 39,689

    „Heavy Soul“ hatte, als es erschien, die Bürde, dem bei Kritikern und Fans begeistert aufgenommenen „Stanley Road“ zu folgen, das als kommerzieller Höhepunkt der „grandiosen Triologie“ der ersten 3 Soloalben ihn als Modfather und Integrationsfigur der Britpop-Szene von 95/96 etablierte. Eigentlich tolle Voraussetzungen.

    Weniger toll war, dass Weller’s Plattenfirma „Go Discs“ von PolyGram aufgekauft wurde und er so wieder in Diensten der Plattenfirma stand, die ihn 1989 hat fallen lassen. Paul Weller ist bei solchen Angelegenheiten durchaus nachtragend und hat insofern durchaus gemischte Gefühle bei der Veröffentlichung von „Heavy Soul“ gehabt. Außerdem war seine Ehe mit D.C. Lee während der Produktion dieses Albums endgültig in die Brüche gegangen und als Single trieb sich Paul mit seinen Kumpels aus der Britpopszene (Oasis, Ocean Colour Scene) aber auch alten Freunden aus der Acid Jazz-Szene herum und sprach diversen Drogen recht ausgiebig zu.

    Die Erwartungen waren riesig, das Konzept „Heavy Soul“ (wie der Name schon sagt) gut und trotzdem ist diese Platte nicht zu dem Überwerk geworden, für das sich alle begeistert haben. Die vorab (im Sommer 96) ausgekoppelte Single „Peacock Suit“ war zwar kein neuer Maßstab in Punkto Originalität, aber trotzdem wurde deutlich, in welche Richtung das neue Album gehen sollte: Pauls Idee war, den Soul und die live eingespielte Tightness der klassischen Soulaufnahmen (Wilson Pickett, Otis Redding etc.) mit dem englischen 60s Rocksound zu verbinden. Das Ergebnis, also Peacock Suit, war überzeugend – vergleichbar mit „Drive my car“ von dem ähnlich betitelten „Rubber Soul“,aber halt noch ein Tick heavier. Zwischen Single und Album lagen dann 10 Monate, Grund waren die oben genannten Probleme.

    Als das Album dann endlich im Juni 97 erschien, war Paul Weller mittlerweile von gehässigen britischen Kritikern, die das Ende des Britpop-Booms witterten, als „Clapton-like-Dadrock“ bezeichnet worden. Und wenn einer was griffiges schreibt, springen andere gern auf, völlig losgelöst von der Frage, ob so ein Label einen Sinn ergibt. Nie verstanden habe ich diesen Clapton-Vergleich, denn wenn Weller irgendwie in Richtung Clapton geklungen hat, dann nach dem End-60s-Clapton von Cream und Blind Faith und der ist ja eigentlich bei den Kritikern unantastbar. Nevermind the bollocks, here’s the songs:

    01. Heavy Soul (Pt. 1) ****1/2

    Von kräftigen, offenen Akkorden getragen, reagiert Weller hier auf die Erwartungen der Fans und die Angriffe der Kritiker. Er versichert „I still seek the same things that I once thought to be true“ und „I can’t be beaten and I can’t be bought“ und mündet den Song in einen ausladenden Jam, der live eigentlich erst richtig zur Geltung kam. Auf so persönlicher Ebene hatte Paul bis dahin noch nie reagiert, die engagierten Texte der 70er und 80er bezogen sich immer auf öffentliche Umstände und selten auf das eigene Befinden. Ein alles andere als leichter Opener, aber das Album heißt schließlich auch nicht „Easy Soul“!

    02. Peacock Suit ****1/2
    Über den Song habe ich ja eingangs schon einiges gesagt, gefühlt gehört er nicht so richtig in die Platte, einfach weil er noch so in 1996 gehört und schon altbekannt war als dann doch endlich das Album erschien.

    03. Up in Suzes‘ Room *****
    Für mich der Höhepunkt des Albums. Irgendwie wie ein „Norwegian Wood“ mit Happy End (schon wieder ein Rubber Soul-Bezug!). „She licks my facccccccccccce“ zischt Weller wie Lennon in „Girl“ und ein groovig-folkiges Arrangement mit psychedelischen Streichern und Echo-Effekten und knisternder Atmosphäre. Auch live ein echter Knaller. Aus diesem Grunde wohl – neben natürlich Peacock Suit – der Song von Heavy Soul, der am häuigsten live gespielt wurde.

    04. Brushed ***
    Die zweite Single, parallel mit dem Album-Release veröffentlicht. Ein Song, dessen Musik von Steve White stammt, der sie mit Bassist Marco Nelson arrangierte. Paul schrieb den Text. Definitiv eine schlechte Wahl für eine Single. Heavy ist der Song. Soul – Fehlanzeige. Feedbackgitarren und orchestrale Einwürfe à la „Tomorrow never knows“. Nur ist der Text nicht spannend-myteriös, sondern wütend. Mittlerweile gibt Paul zu, dass er den Song nicht leiden kann und ihn nur aufgenommen hat, weil Whitey ihn geschrieben hat und er zu seiner damaligen Stimmung passte. Ein Wendepunkt im Album.

    05. Driving nowhere **1/2
    „Driving nowhere, going no place“ – Die ersten Zeilen fassen den Song perfekt zusammen. Nicht wirklich schlecht, aber auch so wenig packend, dass der mit 2:56 wahrlich nicht lange Song, trotzdem nach bei der zweiten Strophe schon langweilig wird.

    06. I should have been there to inspire you ****
    Der Song, der die in den Sand gesetzte Beziehung zu seiner Frau thematisiert. Der einzige Song von dem Album, der auf der folgenden Tour (mit Ausnahme von einem TV-Gig bei Jools Holland) nicht live gespielt wurde. Aber es bleibt eine bewegende Ballade, die Paul (kein Wunder!) sehr authentisch und berührend interpretiert.

    07. Heavy Soul (Pt. 2) ***
    Hier wird noch einmal in dem End-Jam von Heavy Soul eingeblendet. Eine Idee, die wenn man berücksichtigt, dass auch „I should have been there to inspire you“ in einen ähnlichen Jam mündet, absolut überflüssig erscheint.

    08. Friday Street ****
    Die dritte Single. 2:17. Ein schöner 60s-Song, der zwar nicht an „Hung up“ (das ähnlich kurz war) herankommt, aber trotzdem kurzweilig bleibt. Was mich trotzdem störte, war, dass nach Stanley Road (und OCSs „Debris Road“) schon wieder ein Straßenname für einen Songtitel herhalten muss!

    09. Science ****

    Der Song, der erst mit der Solo-Tour 2001 seinen wahren Durchbruch hatte. Die sehr originellen (oder sollte ich sagen ’sophisticated‘?) Zeilen wie z.B. „I’ve got a pen in my pocket, does that make me a writer? Standing on a mountain doesn’t make higher. Putting on gloves doesn’t make you a fighter – and all the study in the world doesn’t make it science“ gehen in dieser Studioversion fast unter. Klar der Song bleibt klasse, aber richtig entfaltet hat er sich erst mit dem abgespeckten Arrangement.

    10. Golden Sands ***
    Fast schon ein klassischer Boogie mit Jools Holland am Wurlitzer. Gut gemeint, aber auch ein bisschen egal. Tut nicht weh, aber berührt auch nicht.

    11. As you lean into the light ****
    Die zweite Ballade. Aber kein Love-Song (oder Blues). Nein, da wird es interessanter. „Turning like a wheel dragging a heavy stone – A weight that ties you down that you will never own“. Aha, daher weht der Wind. Eine schöne Stimmung wird aufgebaut und bei 2:40 hört der Song plötzlich auf. Live (vor allem auf der RAH-DVD von 2000) wurde das geschmackvoller und nicht so abgehackt umgesetzt. Leider auch seitdem nicht mehr live gespielt.

    12. Mermaids ***1/2

    Der Gesangseinstieg wird eingeblendet (krasser Stimmungswechsel!) und ein weiterer Unter-Drei-Minüter (2:57) fängt an. Ein Song, der fröhlich sein soll (inklusive „Sha-la-la-Refrain“) und mich trotzdem nie so richtig erfreut hat. Eigentlich hat er alle Zutaten, die ich schätze, aber diese (vierte) Single wird nie den Weg in meine Top 100-Weller-Songs finden.

    Insgesamt sind es ****, die das Album bei mir bekommt. Früher tendierte ich zu ***1/2, aber von der heutigen Warte stellt sich das etwas anders dar.

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    Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
    #2421263  | PERMALINK

    dennis-blandford
    Tied to the 90s

    Registriert seit: 12.07.2006

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    01. Heavy Soul (Pt. 1) ****1/2
    Wuchtige, offene Akkorde, die sich Weller und Cradock gegenseitig zuwerfen und die Whitey mit sehr muskulösen Roll-Ins unterlegt. Weller ist zornig und reagiert textlich auf Kritik und persönliche Krisen. Das Stück transportiert den Titel „Schwere Seele“ sehr trefflich. Als ich „Heavy Soul“ im November 1998 auf der „Modern Classics“ Tour erstmals live hören konnte war ich begeistert. Klar ist es irgendwo auch dräuender Gitarrenrock aber der wütende Weller war in den Neunzigern eine Bank!
    02. Peacock Suit ****1/2
    „I got a grapefruit matter that is as sour as shit“ Schon die ersten Wörter spuckt er giftig aus. Als Vorabsingle stilistisch doch noch näher an “Stanley Road”, gelingt ihm hier fast alles. Toller Break und stetige Bissigkeit im ganzen Song, nichts ist hier sophisticated oder soulig. Die Gitarrenarbeit von Weller und Cradock kling eher nach heavy „Revolver“. All time classic!
    03. Up in Suzes‘ Room ****
    Für mich nicht ganz so zwingend wie für meinen Vorredner aber natürlich nicht wirklich schwach. Mit etlichen Breaks, stops & and goes sowie mit vielen Versatzstücken aus 30 Jahre Musikgeschichte versucht Weller hier eine Menge in das Stück zu integrieren. Streicher dominieren teilweise tolle Melodiebögen während die Gitarren jubilieren.
    04. Brushed **1/2
    Als zweite Single ein Rohrkrepierer. Machen wir uns nichts vor: „Brushed“ rockt stumpf vor sich hin und hat keine Eleganz in der Melodieführung, die es als Single rechtfertigen würde. Ein okayer Albumtrack, maximal. Die Streicherloops in der Mitte waren damals schon nicht mehr so innovativ.
    05. Driving nowhere ****
    Feiner, leichter Albumtrack, mit klassischen Bridges und einer schön geschlagenen Akustischen als Hauptelement. Klingt nach frühen Faces oder Humple Pie und Weller legt auch die Marriott-typischen Gesangsmleodien an den Tag. Pure and Simple: I like it.
    06. I should have been there to inspire you ****
    Weller im Gospel-Modus, allerdings ohne Chor bzw. mit sich selbst im Nachhall. Selbstkritisches an die Adresse von D. C. Lee war damals ja nicht gerade selten. Schönes Stück, wieder mit feiner Gitarrenarbeit in der Mitte. Der richtige Moment to slow things down a bit for a moment.
    07. Heavy Soul (Pt. 2) ****
    Nochmalige Einblendung des End-Jams von Heavy Soul, jetzt vom Streicher Ensemble unterstützt und mit noch mehr soulfull Heavy-Gitarrenarbeit aber ohne Gesang. Funktioniert gut für mich auch wenn es nur ein LINK in die zweite Phase der Platte ist. Ich persönlich mag einfach das gesamte musikalische Thema zu diesem Titelstück.
    08. Friday Street *****
    Als dritte Single für mich das Highlight des Albums. Klar, hat Weller bei den ersten drei Platten schon ähnliches formuliert aber das hier kann er einfach wie kein anderer. Wie er sich in die Strophen, Bridges und Refrain reinkniet überzeugt mich immer noch. Wieder scheint sein Idol Steve Marriott durch, wenn er zornig die Stimme erhebt. Kompakt gespielt, keine Sekunde zu lang und mit klassischem Schlusspunkt. Im Video gibt Paul den ewigen Mod, der sich mit dem Scooter am Freitag-Abend aufmacht. Herrlich! War für mich in Frankfurt 2014 der sing-a-long des Konzerts. Nicht ohne Stoltz darf ich noch anführen, dass ich mir wild entschlossen im Dezember 1997 die 7“ auf einer Plattenbörse gekauft habe, wo ich doch damals die CD-Single bevorzugte. Those were the days my friend.
    09. Science ***
    Nicht mein Favorit auf der Platte. Die Rimshots von Whitey begleiten einen guten, zornigen und sinnigen Weller Text. De Musik dazu ist aber nicht so zwingend.
    10. Golden Sands **1/2
    Ein Boogie mit Jools Holland ist für mich gerade noch OK. Viel mehr fällt mir hierzu leider nicht ein. Von der Dynamik an dieser Stelle vielleicht nicht ganz so toll gesetzt oder doch, bevor die beiden letzten Stücke das Finale einleiten?
    11. As you lean into the light ***1/2
    Eine klassische Ballade, die sich sehr langsam mit geschmackvollen Akkorden aufbaut und Weller singt im Stanley Road Modus. Das Stück endet wirklich zu schnell und hätte sicher an dieser Stelle auch noch weiter ausgebaut werden dürfen.
    12. Mermaids ****1/2
    Diese letzte Single aus dem Album mochte ich immer sehr. Die Streicher leiten hier wieder den Song und kleistern ihn nicht zu. Whiteys Spiel ist einfach aber effektvoll und die Gitarrenbridges zum Shalala-Refrain würde ich schon als „unwiderstehlich“ bezeichnen wollen. Nicht ohne Grund Roy Wood gewidmet. Again: classic Weller

    Ich bewerte das Album mit sehr knappen ****, da es auch den wehmütigen Abschied des 90s Weller bedeutete, der sich spätestens nach dieser Platte eigentlich neue Wege hätte überlegen sollen. Dass er dies erst im Jahr 2008 tat und dies vielleicht zu spät ist nun mal der Lauf der Dinge. Hauptsächlich als Trio mit Whitey und Marco Nelson eingespielt gelingt leider nicht alles. Heavy Soul hat viele hervorragende Stücke aber wie immer nach den ersten 3 Meisterleistungen eben auch eher uninspirierte Wiederholungen bei den langsameren Stücken, die das Werk etwas abschwächen. Noch ist der Weller-Gestus aber intakt.

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    #2421265  | PERMALINK

    j-w
    Moderator
    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

    Beiträge: 39,689

    Hach, Den – wenn popkid mal wieder kurz reinschaut, frage ich sie, ob Du im Team Weller nicht mittlerweile mindestens Top-3 bist! ;-)

    --

    Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
    #2421267  | PERMALINK

    dennis-blandford
    Tied to the 90s

    Registriert seit: 12.07.2006

    Beiträge: 12,210

    Mir genügt Team Weller # 9. Aber Danke.

    --

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    #2421269  | PERMALINK

    k-o-r

    Registriert seit: 17.09.2007

    Beiträge: 163

    01. Heavy Soul (Pt. 1) ***1/2
    Mir persönlich ist der Song etwas zu träge und funktioniert meiner Meinung nach nicht als Opener. Live hat er den Song immer besser gespielt.

    02. Peacock Suit *****
    Das wäre der bessere Opener gewesen, ein toller schneller Song, den ich immer wieder gerne höre. Erste (Vorab-)Auskopplung aus dem Album und eine seiner erfolgreichste überhaupt.

    03. Up in Suzes‘ Room ****
    Gefühlvolle Ballade, die mir am Anfang besser gefällt. Das Ende mit Rückkopplungen ist nicht so mein Geschmack.

    04. Brushed ****1/2
    Auch wenn Paul sagt, dass er den Song nicht mag – für mich immer noch einer seiner besseren Songs. Geile, wütende, angrifflustige Melodie und dazu der passende Gesang von Paul – fast perfekt.

    05. Driving nowhere ****
    Sehr schöne, gefällige Melodie, die mir instrumental fast noch besser gefallen würde. Der Gesang von Paul passt teilweise überhaupt nicht, nur der Refrain ist gut gelungen.

    06. I should have been there to inspire you ***
    Eine na ja Nummer, brennt sich nicht ins Gehirn…

    07. Heavy Soul (Pt. 2) ***1/2
    Ein Repeat von Track 1 – warum ??? Als normaler Album-Track hätte er hier tatsächlich besser gepasst.

    08. Friday Street ****
    Für mich einer der guten Songs des Albums. Die Auskopplung als Single habe ich allerdings damals nicht verstanden. War dann auch folgerichtig kein grosser Erfolg.

    09. Science *****
    Für mich DER Song des Albums. Kommt in meinem Ranking von Paul Weller Solo-Songs locker in die Top 20.

    10. Golden Sands **
    Try, Try, Try, fly fly fly – den hatte ich schon wieder komplett vergessen – ich weiss auch warum – gääähn

    11. As you lean into the light ***1/2
    Schöne, gefällige Melodie mit einer schönen Acousticgitarre. Die Lyrics gehen dafür nicht so ins Ohr. Insgesamt eher ein mittelmässiger Song.

    12. Mermaids *****
    Zusammen mit „Science“ die beiden Perlen auf dem Album. Wurde auch als Single veröffentlicht, hatte aber nur wenig Erfolg. Könnte daran liegen, dass er als 4. Single zu spät kam. Einfacher, toller Mitsing Refain „Shalala la la, Shalala la la, Shalala la la, Shalala la la, Shalala la la, Shalala la la, Shalala la la, Shalala la la,………………

    Fazit: als Nachfolger von Stanley Street diesem durchaus würdig. Kaum Ausfälle und enthält einige tolle Songs. Ich kann das Album immer wieder komplett durchhören, ohne einen Titel überspringen zu wollen. Daher steht es in meinem aktuellen Solo-Album Ranking nicht ohne Grund auf Platz 4.

    --

    #11675331  | PERMALINK

    penguincafeorchestra

    Registriert seit: 21.04.2003

    Beiträge: 2,304

    1. Heavy Soul (Part I) ****
    2. Peacock Suit ***
    3. Up In Suzes‘ Room ****
    4. Brushed **1/2
    5. Driving Nowhere ***
    6. I Should Have Been There To Inspire You ***1/2
    7. Heavy Soul (Part II) ***1/2
    8. Friday Street ***
    9. Science ****
    10. Golden Sands **1/2
    11. As You Lean Into The Night ****
    12. Mermaids ****

    Gesamt: ***1/2

    Die eintönigen Rockstampfer hauen mich nicht weg. Aber das eigentliche Problem ist hier die Rhythmusfraktion, die einfach nur träge wirkt. „Science“ als Soloversion auf DAYS OF SPEED ein ***** wird hier von den Bandkollegen so langweilig inszeniert, dass man die Qualität des Songs nur begrenzt wahrnimmt. Da wäre mehr möglich gewesen.

    --

    I used to be darker, then I got lighter, then I got dark again
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