Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert
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herr-rossi
aber die folgenden – sorry, ich kann’s nicht netter formulieren – substanzlosen Rants hättest du dir auch getrost sparen können. Wenn du deinen Blick nur 3 Sekunden lang über die Videos auf Neelys Kanal hättest streichen lassen, wäre dir aufgefallen, dass Neely eigentlich nie politisch wird, sondern ausschließlich über Musik spricht.Tja, es brach aus mir heraus, aber meine Abneigung gegen identitäre Denkmuster, links wie rechts, ist ja kreuz und quer über das Forum verteilt.
Aber dazu: ich habe kein Problem mit Neely, weil ich seinem Kanal nicht folge, weil mich auch das Thema nicht interessiert. Mir ging der Professor auf den Nerv, der zugleich erstmal Buzzwords einstreut und deren Validität und Akzeptanz beim Hörer/Zuschauer voraussetzt. Deswegen „Bubble“. Außerhalb dieser, also wo ich mich befinde, habe ich zB ein Problem mit dem Problem „whiteness“ (eigentlich ausschließlich von weißen Intellektuellen benutzt), hinter dem sich eben nicht eine ausgeklügelte Theorie befindet, sondern einfach nur Ressentiments und stillschweigende Übereinkunft, dass das irgendwie schlecht wäre (ähnlich inhaltsleer wie „neoliberal“ oder „faschistisch“).In einem Punkt hast du recht: Am Schluss gelangt er zu der Auffassung, dass das ein strukturelles Problem ist. Warum nun ausgerechnet ein Historiker und sich selbst politisch links verortender Kommentator ein Problem mit dem Wort „strukturell“ hat, entzieht sich meinem Verständnis, auch sonst hätte ich noch einige Fragen zu dem, was du da hier alles zum wiederholten Male zu diesen Themenkreisen von dir gibst, doch ein anderes Mal und an geeigneter Stelle.
Es ist jedenfalls nicht ohne Ironie, sich über „linksidentitäre Heulsusen“ und „ex cathedra-Professoren“ zu echauffieren, und selbst Hot Takes auf Grundlage von nichts als erspürten Vibes rauszuhauen.Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung sollte das nicht sein, stimmt, aber meine Abneigung gegen solcherlei Hot Takes verursacht dann eben entsprechende Kommentare. Unkommentiert wollte ich das auch nicht stehen lassen.
Mit „strukturell“ habe ich gar kein Problem, ich habe ein Problem damit, wenn Institutionen zB als „strukturell rassistisch“ bezeichnet werden, wenn man sonst nichts findet.
Aber genug damit, ich werde gerade OT to the max und wenn ich da tiefer einsteigen müsste, müsste ich mich mit Musiktheorie befassen, was ich nicht will und zudem das Video ganz angucken, was ich erst recht nicht will. Also bitte: have fun with Neely.--
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Werbungfriedrich
nicht_vom_forumAdam Neely zum Thema: (…)
Das Video ist 90 Minuten lang. Das ist mir gerade etwas zu viel. Wer ist Adam Neely und was hat er – kurz zusammengefasst – zu sagen?
(…)
Zusammengefasst geht es in dem Video darum, wie wenig Wertschätzung und Interesse die KI-Betreiber, exemplarisch der Suno-Chef, und die Leute, die mit KI Musik machen, Kultur, Musik und den kommunikativen Aspekten von Kunst entgegenbringen und welche Auswirkungen das auf Musik, Musiker und die Gesellschaft als ganzes hat.
Die Länge ist bei diesem Video (…) ein Stilmittel. (…)Ich habe mir Adam Neelys Video inzwischen in 3 je ca. 30-minütigen Portionen angesehen.
Neely schlägt einen sehr weiten Bogen und macht ein ganz großes Fass auf. Das ist sehr anregend und beeindruckend, macht es aber schwierig, auf die Fülle an Informationen einzugehen.
Er geht ihm gar nicht in erster Linie um KI-generierte Musik, es geht ihm vor allem um die psycho-sozialen, sozio-kulturellen, ökonomischen und politischen Auswirkungen, die SUNO oder andere Internet / KI-Tools haben.
Faster, cheaper, lonelier! So wird Musik mit KI produziert. Denn wenn man keine Mitmusiker mehr braucht, geht alles schneller und billiger, aber am Ende hockt man mit der KI in einer Blase. Im Metaversum. Und „skills“ braucht man auch nicht mehr. Wozu ein Instrument spielen lernen, wenn die KI dir das abnimmt? Man muss nicht mal mehr wissen, was eine Tonleiter oder einen Akkord ist. Man muss nur einen Prompt schreiben können. Warten? Geduld? Frustrationstoleranz? Wozu? KI liefert dir in Sekundenschnelle das gewünschte Ergebnis. Und wer profitiert am Ende davon? Tech-Oligarchen, die daran arbeiten, die Demokratie und den freien Markt abzuschaffen um uns alle in eben diesem Metaversum zu manipulieren.
Umgekehrt kann man auch argumentieren, dass KI/SUNO es auch musikalisch ungeübten Nutzern ermöglicht, Musik zu machen. Und im Metaverse dürfen wir alle der oder die sein, der oder die wir gerne wären, oder? Und haben neue Technologien am Ende nicht immer unser Leben verbessert?
Manches, was Neely sagt, finde ich relativ offensichtlich, manches finde ich sehr scharfsinnig und verblüffend. Und einiges, was er sagt, meine ich schon aus meinem Alltag zu kennen: Warum einen Passanten nach dem Weg fragen, wenn es doch Google Maps gibt? Warum den Kollegen neben mir nach Rat fragen, wenn ich doch die KI fragen kann? Warum mit der Hand eine Zeichnung machen, wenn KI mir eine Visualisierung in 3D und Farbe generiert? Warum mit Menschen reden, die einen nerven und auch noch widersprechen? Warum mit dem Psychotherapeuten sprechen?
Neely erwähnt auch die italienischen Futuristen, die den technischen Fortschritt vergötterten und am liebsten alles Traditionelle auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen hätten. Die Devise des Silicon Valley „Move fast and break things!“ hätte auch von denen stammen können. (Viellecht so: „Velocità, violenza, vittoria!“
) Die Futuristen verbündeten sich damals mit den Faschisten – und die haben am Ende sehr viel kaputt gemacht.(*)Die Zukunft der nicht KI-generierten Musik sieht Adam Neely im Konzerterlebnis und der dort gelebten menschlichen Interaktion. Das kann die KI niemals ersetzen!
Danke für den Tipp, nicht-vom-forum! Und absolute Empfehlung von mir an alle Interessierten, sich 90 Minuten für Adam Neelys Video Zeit zu nehmen. Das ist gut investierte Zeit und Aufmerksamkeit. Auch das kann die KI nicht ersetzen.
(*) Ulkigerweise habe ich die Futuristen vor einigen Tagen hier in anderem Zusammenhang erwähnt. Aber dieser Zusammenhang war harmlos im Vergleich zu dem, mit dem die KI uns überrollen wird.
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Das RS-Forum droht, vom Netz zu gehen. Registriert euch bei StoneFM !friedrichDie Zukunft der nicht KI-generierten Musik sieht Adam Neely im Konzerterlebnis und der dort gelebten menschlichen Interaktion. Das kann die KI niemals ersetzen!
Bin mir da nicht so ganz sicher. Bei ABBA- Hologram- Konzerten ist die Tür doch schon offen in die Richtung.
Aber ja, alles sehr interessant. Danke!
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerrestormy-monday
friedrichDie Zukunft der nicht KI-generierten Musik sieht Adam Neely im Konzerterlebnis und der dort gelebten menschlichen Interaktion. Das kann die KI niemals ersetzen!
Bin mir da nicht so ganz sicher. Bei ABBA- Hologram- Konzerten ist die Tür doch schon offen in die Richtung.
Aber ja, alles sehr interessant. Danke!Das stimmt! Ich glaube, das hatten wir weiter oben auch schon mal erwähnt. Wem’s gefällt: Bitteschön! Aber ein Live-Konzert mit leibhaftigen Musikern, die untereinander und mit dem Publikum kommunizieren und interagieren ist was ganz anderes und das ist auch nicht totzukriegen. Adam Neely unterscheidet im Video übrigens sehr genau zwischen verschiedenen Kunstformen wie Film und Theater, und macht eben auch einen klaren Unerschied zwischen Musik auf Tonträgern (oder Bildträgern) und Livemusik.
Schau Dir am besten das Video an. Adam Neely hat noch viel mehr zu erzählen. Ich fand es wirklich anregend.
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Das RS-Forum droht, vom Netz zu gehen. Registriert euch bei StoneFM !All das, was da gerade passiert und noch viel schlimmer kommen wird, ist Pest, Cholera und des Teufels. Mein ich ernst.
:sonne: In the Ýear 2525
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerre@stormy-mondayAll das, was da gerade passiert und noch viel schlimmer kommen wird, ist Pest, Cholera und des Teufels. Mein ich ernst.
:sonne: In the Ýear 2525
Ich bin mir nicht sicher, ob du „mein ich ernst“ hier wirklich „ernst“ meinst.
Ich will kein Maschinenstürmer und nörgelnder Bedenkenträger sein. Ich weiß auch nicht, ob ich Adam Neely zustimmen soll oder nicht. Auf jeden Fall spricht er interessante Aspekte des Themas an. Bemerkenswert finde ich, dass er überhaupt nicht über KI-generierte Musik an sich spricht. Ist sie gut? Ist sie schlecht? Erreicht sie die Qualität „menschengemachter“ Musik? Vielleicht ist das aber auch egal. Wer menschengemachte Musik hören will, kann das ja machen, und wer KI-gemachte Musik bevorzugt, kann ja gern diese hören. Vielleicht ist KI-Musik einfach anders als menschengemachte Musik und gerade darin liegt ihre Qualität? Wie ist es denn mit elektronischer Musik? Liegt deren Qualität darin, wie gut sie analoge Musik kopiert? Oder liegt deren eigentliche Qualität darin, wie gut sie mit ihren eigenen, inhärenten Mitteln arbeitet? Muss man diese Diskussion überhaupt noch führen?
„Pest, Cholera und des Teufels“: Wenn man die aktuelle Diskussion über den Effekt von sozialen Medien auf Psyche und Gesellschaft und die Macht der Tech-Konzerne verfolgt, kann einem das durchaus in den Sinn kommen.
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Das RS-Forum droht, vom Netz zu gehen. Registriert euch bei StoneFM !friedrichIch bin mir nicht sicher, ob du „mein ich ernst“ hier wirklich „ernst“ meinst.
Ich will kein Machinenstürmer und nörgelnder Bedenkenträger sein. Ich weiß auch nicht, ob ich Adam Neely zustimmen soll oder nicht. Auf jeden Fall spricht er interessante Aspekte des Themas an. Bemerkenswert finde ich, dass er überhaupt nicht über KI-generierte Musik an sich spricht. Ist sie gut? Ist sie schlecht? Erreicht sie die Qualität „menschengemachter“ Musik? Vielleicht ist das aber auch egal. Wer menschengemachte Musik hören will, kann das ja machen, und wer KI-gemachte Musik bevorzugt, kann ja gern diese hören. Vielleicht ist KI-Musik einfach anders als menschengemachte Musik und gerade darin liegt ihre Qualität? Wie ist es denn mit elektronischer Musik? Liegt deren Qualität darin, wie gut sie analoge Musik kopiert? Oder liegt deren eigentliche Qualität darin, wie gut sie mit ihren eigenen, inhärenten Mitteln arbeitet? Muss man diese Diskussion überhaupt noch führen? „Pest, Cholera und des Teufels“: Wenn man die aktuelle Diskussion über den Effekt von sozialen Medien auf Psyche und Gesellschaft und die Macht der Tech-Konzerne verfolgt, kann einem das durchaus in den Sinn kommen.In ein paar Jahren ist das eh wurscht. Die Hörgewohnheiten ändern sich rasant, ausser bei den nerdigen, alten Verweigerern. Wie mir.
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerrestormy-monday
friedrich(…) Ich will kein Maschinenstürmer und nörgelnder Bedenkenträger sein. Ich weiß auch nicht, ob ich Adam Neely zustimmen soll oder nicht. Auf jeden Fall spricht er interessante Aspekte des Themas an. Bemerkenswert finde ich, dass er überhaupt nicht über KI-generierte Musik an sich spricht. Ist sie gut? Ist sie schlecht? Erreicht sie die Qualität „menschengemachter“ Musik? Vielleicht ist das aber auch egal. Wer menschengemachte Musik hören will, kann das ja machen, und wer KI-gemachte Musik bevorzugt, kann ja gern diese hören.(…)
In ein paar Jahren ist das eh wurscht. Die Hörgewohnheiten ändern sich rasant, ausser bei den nerdigen, alten Verweigerern. Wie mir.
Das darf jeder halten, wie er will!
Ich habe mal die KI gefragt, ob der Pianist Keith Jarrett sich tatsächlich weigert, ein elektronisches Musikinstrument anzufassen.
Antwort:
Ja, es stimmt, dass Keith Jarrett, der berühmte Jazz-Pianist, bekannt dafür ist, sich strikt auf akustische Instrumente zu konzentrieren und elektronische Musikinstrumente weitgehend ablehnt.
Hintergrund dazu:
– **Vorliebe für Akustik:** Jarrett ist berühmt für seine intensive, emotionale und improvisationsreiche Spielweise am akustischen Klavier. Er betont oft die Natürlichkeit und den unmittelbaren Klang eines echten Flügels.
– **Ablehnung elektronischer Instrumente:** Er hat sich in Interviews und Berichten wiederholt dagegen ausgesprochen, elektronische Instrumente wie E-Pianos oder Synthesizer zu benutzen. Für ihn fehlt oft die Tiefe und organische Klangqualität, die ein akustisches Instrument bietet.
– **Philosophische Haltung:** Jarrett sieht seine Musik als sehr körperlich und spirituell, was seiner Meinung nach durch die Berührung und Resonanz eines echten Klaviers entsteht. Elektronische Instrumente können diese Verbindung für ihn nicht ersetzen.
Diese Haltung macht ihn zu einem besonderen Beispiel für die Wertschätzung akustischer Instrumente in einer Zeit, in der elektronische Klänge sehr verbreitet sind.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch mehr über seine Musik oder seine besonderen Konzerte erzählen!
Sehr schön finde ich die zweite von mir hervorgehobene Passage. Das ist etwas, was KI natürlich nicht kann.
Ich kenne das aus einem anderen Zusammenhang: Ich zeichne gern. Auf Papier, mit Bleistift, mit dem Pinsel, mit Tinte oder Tusche. Das ist mühselig und beansprucht Zeit. Warum erstelle ich meine Zeichnungen eigentlich nicht am Computer? Geht doch viel schneller und einfacher! Andere Mesnchen verstehen mich nicht. Aber sie wissen auch nicht, was ich beim Zeichnen mit der Hand spüre, was dabei in meinem Kopf und meiner Seele vor sich geht.
Klingt pathetisch? Ist aber wahr!
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Das RS-Forum droht, vom Netz zu gehen. Registriert euch bei StoneFM !Unbedingt! Die jungen Kolleg*innen benutzen Tablets, laden sich was runter, färben flott ein, und erstellen so ein „Original“. Stift und Pinsel auch bei mir. Ausschliesslich.
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerrestormy-monday
friedrichIch bin mir nicht sicher, ob du „mein ich ernst“ hier wirklich „ernst“ meinst.
Ich will kein Machinenstürmer und nörgelnder Bedenkenträger sein. Ich weiß auch nicht, ob ich Adam Neely zustimmen soll oder nicht. Auf jeden Fall spricht er interessante Aspekte des Themas an. Bemerkenswert finde ich, dass er überhaupt nicht über KI-generierte Musik an sich spricht. Ist sie gut? Ist sie schlecht? Erreicht sie die Qualität „menschengemachter“ Musik? Vielleicht ist das aber auch egal. Wer menschengemachte Musik hören will, kann das ja machen, und wer KI-gemachte Musik bevorzugt, kann ja gern diese hören. Vielleicht ist KI-Musik einfach anders als menschengemachte Musik und gerade darin liegt ihre Qualität? Wie ist es denn mit elektronischer Musik? Liegt deren Qualität darin, wie gut sie analoge Musik kopiert? Oder liegt deren eigentliche Qualität darin, wie gut sie mit ihren eigenen, inhärenten Mitteln arbeitet? Muss man diese Diskussion überhaupt noch führen? „Pest, Cholera und des Teufels“: Wenn man die aktuelle Diskussion über den Effekt von sozialen Medien auf Psyche und Gesellschaft und die Macht der Tech-Konzerne verfolgt, kann einem das durchaus in den Sinn kommen.
In ein paar Jahren ist das eh wurscht. Die Hörgewohnheiten ändern sich rasant, ausser bei den nerdigen, alten Verweigerern. Wie mir.
Ich komme mit einer gewissen Mischung ganz gut zurecht.
Auf der einen Seite sind es immer noch ganz alte Sachen, bei denen es mir Spaß macht, sie mal wieder nach u.a. 50-60 Jahren zu hören.
Auf der anderen Seite habe ich immer noch ein Öhrchen auf Neuproduktionen, auch wenn es sehr viel weniger geworden ist, da mir ständiges Suchen nach Neuem mittlerweile zu anstrengend werden würde. Bekomme aber noch ausreichend davon für mich mit. Ich sags mal so: Warum sollte ich mich Neuem in der Musik ganz verweigern, wenn ich auch die neuesten Weiterentwicklungen der Technik nutze, wie Smartphones, Soundsysteme, KI, Autos, verbesserte Haushaltsgeräte.--
never change a running systemfriedrichVielleicht ist KI-Musik einfach anders als menschengemachte Musik und gerade darin liegt ihre Qualität?
Sagt bestimmt auch jemand, der zur Untermalung von Filmen oder Serien Musik braucht. ;) Und irgendwann wundern wir uns, dass noch mehr Einheitsbrei im Radio läuft. Aber gut, kann man alles ausschalten. Wenn Künstler allerdings dann gar kein Geld mehr mit Kunst verdienen können, wird’s schwierig.
Letztlich bleibt „KI“-Musik ja menschengemacht. Die Maschine wurde schließlich damit gefüttert. Das Geld bekommen nur Andere.
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)Heute morgen waren im Frühstücksfernsehen vier deutsche Synchronsprecher berühmter Schauspieler, denen KI gerade die Stimmen klaut…
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerrefriedrich
Bemerkenswert finde ich, dass er überhaupt nicht über KI-generierte Musik an sich spricht. Ist sie gut? Ist sie schlecht? Erreicht sie die Qualität „menschengemachter“ Musik? Vielleicht ist das aber auch egal. Wer menschengemachte Musik hören will, kann das ja machen, und wer KI-gemachte Musik bevorzugt, kann ja gern diese hören. Vielleicht ist KI-Musik einfach anders als menschengemachte Musik und gerade darin liegt ihre Qualität?Dazu müsste man doch, jenseits des Marketing-Begriffs, erstmal klären, was „KI-generierte“ Musik überhaupt sein soll. „Algorithmische“ Musik oder Musik mit Hilfe von Machine Learning oder Zufallsgeneratoren ist ja geradezu ein Alter Hut und wird von Künstlern wie Holly Herndon (die Neely erwähnt) oder Leuten wie Iannis Xenakis, Aphex Twin, Nine Inch Nails, Autechtre usw. usf. schon seit Jahrzehnten(!) gemacht.
Gibt es denn überhaupt schon KI-generierte Musik, bei der der Prompt sich im wesentlichen auf „Erstelle ein interessantes Musikstück.“ beschränkt oder ist alles, was Suno und Co. hervorbringen im Grunde die Fortsetzung der automatischen Begleitung von 80er-Casio-Keyboards mit anderen Mitteln?
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Reality is that which, when you stop believing in it, doesn't go away. Reality denied comes back to haunt. Philip K. Dicknicht_vom_forum
friedrich
Bemerkenswert finde ich, dass er überhaupt nicht über KI-generierte Musik an sich spricht. Ist sie gut? Ist sie schlecht? Erreicht sie die Qualität „menschengemachter“ Musik? Vielleicht ist das aber auch egal. Wer menschengemachte Musik hören will, kann das ja machen, und wer KI-gemachte Musik bevorzugt, kann ja gern diese hören. Vielleicht ist KI-Musik einfach anders als menschengemachte Musik und gerade darin liegt ihre Qualität?Dazu müsste man doch, jenseits des Marketing-Begriffs, erstmal klären, was „KI-generierte“ Musik überhaupt sein soll. „Algorithmische“ Musik oder Musik mit Hilfe von Machine Learning oder Zufallsgeneratoren ist ja geradezu ein Alter Hut und wird von Künstlern wie Holly Herndon (die Neely erwähnt) oder Leuten wie Iannis Xenakis, Aphex Twin, Nine Inch Nails, Autechtre usw. usf. schon seit Jahrzehnten(!) gemacht.
Gibt es denn überhaupt schon KI-generierte Musik, bei der der Prompt sich im wesentlichen auf „Erstelle ein interessantes Musikstück.“ beschränkt oder ist alles, was Suno und Co. hervorbringen im Grunde die Fortsetzung der automatischen Begleitung von 80er-Casio-Keyboards mit anderen Mitteln?Na klar!
Rick Beato hat ein schönes Beispiel erstellt. Hatten wir etwas weiter oben im Thread schon mal gepostet. Ein „Foto“ des virtuellen Musikers gibt’s gleich mit dazu.
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nicht_vom_forum
friedrich
Bemerkenswert finde ich, dass er überhaupt nicht über KI-generierte Musik an sich spricht. Ist sie gut? Ist sie schlecht? Erreicht sie die Qualität „menschengemachter“ Musik? Vielleicht ist das aber auch egal. Wer menschengemachte Musik hören will, kann das ja machen, und wer KI-gemachte Musik bevorzugt, kann ja gern diese hören. Vielleicht ist KI-Musik einfach anders als menschengemachte Musik und gerade darin liegt ihre Qualität?Gibt es denn überhaupt schon KI-generierte Musik, bei der der Prompt sich im wesentlichen auf „Erstelle ein interessantes Musikstück.“ beschränkt oder ist alles, was Suno und Co. hervorbringen im Grunde die Fortsetzung der automatischen Begleitung von 80er-Casio-Keyboards mit anderen Mitteln?
Na klar!
Rick Beato hat ein schönes Beispiel erstellt. Hatten wir etwas weiter oben im Thread schon mal gepostet. Ein „Foto“ des virtuellen Musikers gibt’s gleich mit dazu.Rick Beatos Prompt „raw acoustic, airy atmosphere, male vocals, alternative“, insbesondere mit den vorgegebenen Lyrics, ist weit weg von dem was ich unter „im wesentlichen…“ verstehen würde. Das gibt doch im Grunde schon komplett vor, was rauskommen soll. Und Suno hat genügend Musikstücke mit diesen Tags verfrühstückt, um das entsprechende Ergebnis zu liefern. „KI-Musik“ mit einem eigenen Charakter höre ich da jedenfalls gar nicht.
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