Miles Davis

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  • #619  | PERMALINK

    dock

    Registriert seit: 09.07.2002

    Beiträge: 4,489

    Einer der kreativsten Musiker des 20. Jahrhunderts….

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    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #352155  | PERMALINK

    sidewinder

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 76

    Ja, ja er war wirklich sehr vielfältig. Sein grösster Verdienst ist die Erfindung des Cool Jazz. Doch Jazz Trompeter gabs bessere zB.:LEE MORGAN!

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    #352157  | PERMALINK

    _

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 3,561

    aber unter allen jazzern hat davis sicher den über die jahre hinweg größten katalog und meisterwerken. jeden stil im jazz hat er beim aufkommen beherrscht und umgesetzt!

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    #352159  | PERMALINK

    fred-schluckebier

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 2,722

    Eines der größten Genies der Menschheit? Klingt mir fast zu blöd, aber ich sehe es irgendwie so. Spätestens nach den ersten 10 Sekunden von „Someday my Prince will come“ bin ich nicht mehr auf dieser Welt und das ist auch keine Musik von dieser Welt. (Die Fassung von Dave Brubeck klingt da wie ein akademischer Langweiler…) Und die „Jack Johnson“ war die erste Jazz-Platte, die mir etwas gesagt hat. Verstanden habe ich damals nix, aber ich habe etwas gefühlt. :sauf:

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    Shot a man in Reno just to watch him die...
    #352161  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 22,560

    meine erfahrung ist, dass echte jazzfans den gar nicht so hoch einschätzen. und es stimmt vielleicht auch: er konnte wirklich nicht sooo viel auf der trompete.
    dafür hat er das, was er gemacht hat, überaus überzeugend rübergebracht. vielleicht erinnert sich wer an die punk-diskussion im alten forum. that´s it!!!
    und er hatte immer den moderneren sound, die coolere band. vielleicht ist seine größe, dass seine bands immer innovativer waren als der durchschnitt. obwohl er selbst immer fast das gleiche geblasen hat. warum sonst erkennt man ihn immer so leicht.
    also bin auch großer fan!!!

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    FAVOURITES
    #352163  | PERMALINK

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    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 3,561

    bitches brew & in a silent way sind so das größte was ich bisher von ihm kenne. als nextes will ich mir ESP oder on the corner zulegen

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    #352165  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 31,766

    Ich mag ‚Bitches brew‘ weil es sämtliche Songformate sprengt, und dabei aber trotzdem eine einzigartige Atmosphäre erzeugt.

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    Dignify your pain and you might find your power.
    #352167  | PERMALINK

    b-b-grunt

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 782

    Ich find vor allem die Sachen des 2. Miles Davis Quintet (Wayne Shorter, Herbie Hancock, Ron Carter, Tony Williams, Miles Davis) die so zwischen 1965 znd 1968 entstanden sind, ziemlich gut. E.S.P., Nefereti und Filles De Killimanjaro hör ich mindestens genauso gerne wie Kind Of Blue und Bitches Brew.

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    If you dance, you might understand the words better. David Byrne
    #352169  | PERMALINK

    fred-schluckebier

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 2,722

    Mir haben es auch die Sachen aus den Mittfünfzigern angetan („Cooking“, „Relaxing“,…) und auch die „Milestones“ (Titelsong!). Bei „In a Silent Way“ und „Bitches Brew“ ist mein Jazz-Intellekt wahrscheinlich zu klein. :sauf:

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    Shot a man in Reno just to watch him die...
    #352171  | PERMALINK

    mitchryder

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 25,961

    Miles Davis hört sich für mich sehr avantgardistisch an und ist nicht unbedingt mein Ding… Monk oder Baker waren sehr viel improversierter und eigensinniger, was dem Jazz mehr Farbe gab.

    Sorry… Miles ist zwar sehr anerkannt, aber nicht unbedingt mein Ding.

    --

    Di. & Do. ab 20.00 Uhr, Sa. von 20.30 Uhr Infos unter: [/COLOR][/SIZE]http://www.radiostonefm.de
    #352173  | PERMALINK

    b-b-grunt

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 782

    Witzigerweise hat Miles Davis sich immer geweigert mit Monk zusammenzuspielen. Er hat immer gemeint, dass das was Monk macht zwar großartige Musik ist, aber mit ihm zusammenzuspielen würde ihn nervös machen. Beim Klavierstil von Thelonius Monk kein Wunder – mit ihm zu jammen ist sicher nicht einfach gewesen. Im übrigen ist Monk natürlich großartig. Ich hab meinen Zugang zu Jazz über ihn und Charlie Parker gefunden. Höre übrigens gerade Aufnahmen von John Coltrane, bei denen auch Thelonius Monk mitspielt. Wunderbar, einfach wunderbar

    --

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    #352175  | PERMALINK

    sidewinder

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 76

    Habt Ihr schon mal gehört wie Johnny Griffin mit Monk zusammenspielte? Unglaublich wie der abgeht! Ich empfehle das Monk Lifealbum Misterioso.

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    #352177  | PERMALINK

    little-joe

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 121

    um es vorwegzunehmen und die beschreibung von fred bierschlucker zu klauen:
    mein jazz-intellekt ist auch nicht besonders hoch.
    soll heissen:
    ich horte ein paar alben von klassikern wie miles davis, john coltrane (mein favorit), chet baker und winton marsalis; von experimentiellen wie john zorn, fred frith oder bill frisell und von grenzgängern wie aziza mustafa zadeh; besuche hie und da ein jazz-konzert, aber damit hat sichs auch.

    aber „a kind of blue“ mit seinem genialen „so what“ ist für mich die beste jazzplatte aller zeiten.

    :band:

    --

    Renoviert wird!
    #352179  | PERMALINK

    fred-schluckebier

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 2,722


    aber „a kind of blue“ mit seinem genialen „so what“ ist für mich die beste jazzplatte aller zeiten.

    :band:

    „So what“ ist auch für mich so ein vollkommener Traum. Lege ich gerne zu vorgerückter Stunde in der Kneipe auf oder goutiere ich auch mal vor dem Schlafengehen. Übrigens gibt es jetzt bei 2001 einen dicken Wälzer über die Entstehung von „Kind of Blue“ und weltweit hat sich die Platte meines Wissens über 6 Mio. mal verkauft. Einfach unvorstellbar… :sauf:

    --

    Shot a man in Reno just to watch him die...
    #352181  | PERMALINK

    sidewinder

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 76

    Da habt ihr vollkommen recht: „Somethin‘ Else“ ist ein geniales Album mit sehr viel Gefühl! Auch „Kind of Blue“ ist ziemlich stark. Aber die „beste Jazzplatte aller Zeiten? Mit dem Titel habe ich ein bisschen Mühe. Das ist, als würde ich sagen Paul Simon’s „Graceland“ ist das beste Pop-Album aller Zeiten.

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