Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Kann man zu viel – gute – Musik hören?
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AutorBeiträge
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kramerOkay, aber fängt denn da nicht das Problem an? Warum muss Musik immer und überall verfügbar sein? Und dann auch noch „praktisch“ und „bequem“.
Eine Frage: Wie nutzt Du denn Deinen iPod, bzw. warum besitzt Du überhaupt einen?
Ich würde zu Hause niemals auf die Idee kommen, Musik über den PC zu hören, oder den iPod an die Anlage anzuschließen. Ich benutze den iPod auch nicht bei jeder Gelegenheit, aber wenn ich eine längere Strecke zu fahren habe, oder irgendwo im Hotel bin, dann bin ich ganz froh, wenn ich mit möglichst wenig Gepäck eine große Auswahl an Musik bei mir habe. Und ich höre auch über den iPod nur ganze Alben.
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WerbungsparchIch würde zu Hause niemals auf die Idee kommen, Musik über den PC zu hören, oder den iPod an die Anlage anzuschließen. Ich benutze den iPod auch nicht bei jeder Gelegenheit, aber wenn ich eine längere Strecke zu fahren habe, oder irgendwo im Hotel bin, dann bin ich ganz froh, wenn ich mit möglichst wenig Gepäck eine große Auswahl an Musik bei mir habe. Und ich höre auch über den iPod nur ganze Alben.
Hast du dir nie Maxis oder Singles gekauft, immer gleich die ganzen Alben?
Gerade hier liegt – für mich – der große Vorteil des Internets. Ich bin auf so viel Musik gestoßen, weil ich mir z.B. bei Tonspion in einem Rutsch einen Stapel mp3s runtergeladen habe. Wenn mir davon etwas gefällt kaufe ich mir gerne auch das ganze Album und höre es mir in Ruhe an.
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Was ist eigentlich mit den Heft-CDs NewVoices? Zählen die als ‚ganzes Album‘? Ist doch eigentlich nichts anderes als eine Playlist! Ob ich mir nun aus dem Internet 10 mp3s hole oder mir die Newvoices anhöre – ist doch ziemlich gleich, oder? :rolleyes:
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Die New Noises wandern bei mir mittlerweile tatsächlich meist ungehört ins Regal. Ich höre auch nie in Alben rein bevor ich sie kaufe. Und Musik aus dem Internet herunterladen tue ich auch äußerst selten (z.B. damals die Wilco EP).
Singles habe ich früher ab und zu gekauft wenn es B-Seiten gab, die nicht auf dem Album drauf waren. Diese B-Seiten höre ich dann oft im Anschluß an das Album (wenn sie es wert sind). Ich habe mir allerdings schon lange keine Single mehr gekauft.
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Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?sparchIch höre auch nie in Alben rein bevor ich sie kaufe.
Dann kommt latürnich sogleich das kleine Problem „Geld“ ins Spiel. Eine zeitlang habe ich mir *sehr* viel Musik gekauft. Da ich derzeit etwas sparen muss bin ich gezwungen selektiver auszuwählen und wenn möglich auf Flops zu verzichten. Dafür sind mp3s sehr hilfreich!
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
wowee zoweeMeine Ordnung lässt zu wünschen übrig. Bei mir liegt Oasis neben den Summer Hymns, usw.. Ich habe kein System, ist alles nur übereinandergestapelt, aufgeteilt in ein paar Türme. Gewollt ist das nicht, nur irgendwann habe ich aufgehört nach irgendwas zu sortieren, da ich eh alles wieder herausziehe.
Same here! Habe seit meinem letzten Umzug (Oktober) noch nichts geordnet. Wenn ich eine bestimmte LP suche, dann endet die Suche oft frühzeitig, weil mir etwas anderes in die Hände fällt, das ich lange nicht gehört habe.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Nä!!
Wenn ich was „satt“ habe, dann nur temporär. Und es ist genug da, um mich an weiterer Musik zu erfreuen. (237 CDs)
Und die richtig (für mich) guten Sachen höre ich irgendwann später wieder richtig gern!
(Kann also auch an der Wahl der Musik liegen.)
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mein freund hört nur so musik wie ihr und davon ganz schön viel. er akzeptiert auch gar nix anderes ausser es wird in eurer zeitschrift gut bewertet, da kommt man gar nicht ran an ihn. und er will auch immer nur dort hingehen, wo sie seine musik spielen und ich werd nie gefragt.
ich finde er hört zuviel „gute“ musik.--
I'm horny, I'm horny, horny, horny!Romiman (237 CDs)
Warum nur so wenige?
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Die Antwort ist ebenso einfach wie traurig:
Mehr (für mich) gute CDs kenn ich nicht!!! :confused:Oder andersrum gesagt, würde die Menschen / Bands, die ich mag, mehr (oder überhaupt mal wieder) Musik machen oder mal ein paar neue hinzukommen, wären es garantiert erheblich mehr CDs!!
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
oder mal (für dich) neue musik ausprobieren?
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Kern dieses Threads sind wohl die Fragen
1.Wie hört man Musik?
2.Wieviel Musik hört man?
Ich bin sehr altmodisch, brauche den vollen Raumklang, also immer über die Anlage. Somit steht auch in jedem unserer Räume, bis auf das Bad, ein mehr oder weniger leistungsfähiges Gerät herum. Das ist aber alles Geschmacksache und sicherlich eine Altersfrage, denn schon mit einem Walkman wurde ich nicht richtig warm (was soll ich da mit einem iPod!). Mein Sohn hingegen läuft gerne mit Walkman durch die Gegend. Somit kommt für mich gleich die zweite Frage! Ich höre Musik nur, wenn ich zu Hause bin, und dann auch gern recht laut (wenn das Telefon klingelt, war es zu laut :o …).Aber ich brauche auch Musik zur Berieselung – oder mir lieber, als Begleitung! Gleich darf ich mehrere Geburtstagskuchen backen, und die Begleitmusik liegt schon parat – alles Platten, wo ich laut mit Mixerbegleitung trällern kann. Überhaupt habe ich Musik, die ich nur bei bestimmten Tätigkeiten einsetze – zum Staubsaugen, Bügeln, Fenster putzen… Ja, und ich höre auch Musik beim Sex! Allerdings hat sich da für mich herausgestellt, dass ich sie mir selber zusammenschneide und brenne, was schon in der Vorarbeit richtig schöne Gefühle aufkommen lässt! Und es gibt reichlich Musik, die ich pur höre! zum Glück höre ich auf der Arbeit keine, und wenn, dann solche, die ich überhaupt nicht mag (ich mache Seniorensozialarbeit). Das macht dann den Kopf frei für „meine Mucke“.
@ AulemNasioul
Mir gefällt das mit dem „musikalischen Sodbrennen“ richtig gut! Ein toller Vergleich, denn wie geht es jemanden, der gerne Hummer isst und diese Tierchen nun tagein – tagaus morgens mittags, nachmittags und abends zu sich nimmt? Wann kann er sie nicht mehr sehen?Und Ordnungsprinzipien in der Vinyl- oder CD-Sammlung? Bei mir zuerst die Sampler, der Rest alphabetisch, was nur problematisch wird, wenn man dann falsch einordnet (Leonard Cohen hatte sich neulich zwischen die Dylan-CDs verirrt – keine Frage, er wird sich da wohl gefühlt haben, aber ich war am Rande der Verzweiflung…)
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Say yes, at least say hello.
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
jimmyjazzoder mal (für dich) neue musik ausprobieren?
Prinzipiell natürlich eine prima Idee.
Aber man kann schlecht was suchen, was man nicht kennt. Im Radio* läuft kaum noch interessantes neues, und das nur nachts.Und was andere so in ihren Regalen stehen haben, ist ähnlich dem, über was hier gesprochen wird. Das kenne ich, und es ist nichts für mich.
*Ich hab noch unzählige Cassetten, (nehme sogar immernoch ganz altmodisch auf!), mit super viel (für mich) guter Musik. Aber mir fehlen wichtige Angaben wie Interpret und Titel. Klar, mit dem Netz kann man über die Suche durch den Text schon vieles finden, hab ich natürlich fleißig gemacht. Aber Siehe Thread „Ich suche“ – „Yealousy“. Selbst bei so normal klingender Musik, keiner kennt´s, keiner findet´s. Und ein Großteil der Aufnahmen, die ich sehr sehr gern auf CD hätte, sind instrumental! :confused:
Würde ich das alles kennen/ auf CD haben, kämen noch mal irgendwas zwischen 20 und 100 CDs dazu!!
Wär das fantastisch… (träum…)
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marcusmitcAn Punk hörst du dich niemals satt, ich jedenfalls.
Einfach nur genial, wie man ne interessante Unterhaltung in einem Satz kaputt machen kann, aber dennoch ein Schmunzeln beim Leser erzeugt. Respekt.
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pavor nocturnusMan kann nicht generell zu viel gute Musik hören. Aber einen Song zu oft. Bei mir ist es der Fall, dass ich Musik nur bewußt höre. Lege mich dafür ins Bett und entspanne. Die einzige Ausnahme ist die Autofahrt, aber auch da bin ich dann jedes Mal genervt, sobald mich jemand anspricht und die akustische Konzentration von der Musik nimmt. Zu Mp3s habe ich gar keinen Bezug. Habe mir schon ab und an was runtergeladen, fand es auch ganz nett, aber richtig entfalten konnte es sich nur, nachdem ich mir den Tonträger gekauft habe. Zu einer Datei kann man auch keine persönliche Beziehung aufbauen, nach dem Motto: Ich habe sie an dem Tag dort gekauft, hab sie hier und da mit hingenommen, Person X ausgeliehen, auf die Party X mitgeschleppt etc. pp.
Durch die ganze Downloaderei verkommt die Musik nur noch zum puren Konsum von Tönen, die in keinerlei Weise ergreifen oder was Besonderes darstellen, sondern nur als nette Berieselung besorgt werden und nach ein, zwei Monaten kaltherzig wieder gelöscht.
Worauf ich aber nicht verzichten kann, ist die Berieselung mit billiger Unterhaltungsmusik im Radio. Die Qualität kotzt mich zwar an, aber die Stille wäre noch weniger zum Aushalten. Eigene CD’s würde ich jedoch nie mit zur Arbeit nehmen, da sie mir zur einfachen Hintergrunduntermalung viel zu Schade wären. Außerdem bekäme ich wahrscheinlich beim ein oder anderen Interpreten, den ein oder anderen schiefen Blick entgegengebracht.--
pavor nocturnus -
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