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…gleich dieses Grenzgänger-Album auf dem Dreher, durch die Besetzung schon ganz schön angejazzt…
und für mich eine echte 🖤🖤🖤🖤🖤-Sache!Was hab ich die Frau als junger Bursche/Mann angehimmelt, weswegen ich in meinem Umfeld schon als Sonderling daher kam….was mir aber schnuppe war! Die echte Liebe kam dann aber erst viel später, nachdem ich mir so nach und nach fast das ganze Werk zugelegt hatte. Blue z.B. erst in den 90ern als Billig-CD….meine erste Joni-Begegnung war Hejira, was ich mir von einem Bekannten nur wegen Coyote auf Cassette aufnehmen ließ, ist von den Studioalben immer noch mein liebstes denke ich….mittlerweile natürlich als LP und zuvor schon als CD. Budget als Jugendlicher ließ da nicht so sehr viel zu….Raubkopien auf Cassette und das Radio waren die bevorzugten Hörquellen…
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lotterlotta
soulpope
lotterlotta Nein , die fehlt ….habe nur noch die village vanguard scheiben und eine von Adams mit Richmond sowie die Quintet Scheibe paradise space shuttle und die ecm sound suggestions von Adams…
Solltest Du unbedingt „nachlegen“ …. „Don’t Loose Control“ vergleichsweise ein „Mailüfterl“ 😇 ….
soulpopeDuchaus (für mich) überraschend, wie gut das Euvre von Sade (vor allem die ersten beiden LP`s) gealtert ist ….
, also als Mailüfterl würde ich die Scheibe nicht sehen, finde sie schon außergewöhnlich gut und im Vergleich zu Sade mit ihren ersten beiden Scheiben ist das null gealtert und ganz hervorragend. Nach meinem überwältigenden Ersthörerlebnis habe ich bei Adams-Pullen &Co mehrere Scheiben nachgeordert…sind also einschließlich der von dir genannten auf Weg zu mir. Werde mich dann dazu vergleichend äüßern. Mit Sade hast du natürlich recht, die beiden ersten Scheiben klingen heute noch fast genauso toll wie damals……hatte ich vor kurzem erst auf dem Teller, hier aber weil grnzwertig zum Jazz nicht kund getan, wenn man es aber möchte durchaus als jazzig zu hören!
Lieber „lotterlotta“, ich wollte Dir „Dont Loose Control“ nicht madig machen …. ich hörte damals aka 1980 die Band der erste Mal „live“ ….. war ein tolles Konzert und so waren die Erwartungen auf „Dont Loose Control“ himmelhoch …. die Scheibn ist zurückhaltend angelegt, während „Earth Beams“ (ebenfalls in 1980 erschienen) wahrlich keine Gefangenen macht …. beide Platten sind zwar 1980 erschienen, aber „Earth Beams“ wurde 10 Monate später als „Dont Loose Control“ aufgenommen – möglicherweise war die Band dadurch auch schon mehr „tight“ ….
…habe ich so auch nicht empfunden! Also kein Problem. Hatte bei meinem Ersthörgang den Eindruck, dass dies Album so klasse ist, dass ich es sicher ganz oft hören werde. Wird aber wie so oft nicht so sein, weil das was ich dort hörte quasi inhaliert und auf der cerebralen Festplatte hängen geblieben ist….es gibt so Platten die einem einfach im Ohr haften bleiben, dies ist so eins…
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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lotterlotta Nein , die fehlt ….habe nur noch die village vanguard scheiben und eine von Adams mit Richmond sowie die Quintet Scheibe paradise space shuttle und die ecm sound suggestions von Adams…
Solltest Du unbedingt „nachlegen“ …. „Don’t Loose Control“ vergleichsweise ein „Mailüfterl“ 😇 ….
soulpopeDuchaus (für mich) überraschend, wie gut das Euvre von Sade (vor allem die ersten beiden LP`s) gealtert ist ….
, also als Mailüfterl würde ich die Scheibe nicht sehen, finde sie schon außergewöhnlich gut und im Vergleich zu Sade mit ihren ersten beiden Scheiben ist das null gealtert und ganz hervorragend. Nach meinem überwältigenden Ersthörerlebnis habe ich bei Adams-Pullen &Co mehrere Scheiben nachgeordert…sind also einschließlich der von dir genannten auf Weg zu mir. Werde mich dann dazu vergleichend äüßern. Mit Sade hast du natürlich recht, die beiden ersten Scheiben klingen heute noch fast genauso toll wie damals……hatte ich vor kurzem erst auf dem Teller, hier aber weil grnzwertig zum Jazz nicht kund getan, wenn man es aber möchte durchaus als jazzig zu hören!
Lieber „lotterlotta“, ich wollte Dir „Dont Loose Control“ nicht madig machen …. ich hörte damals aka 1980 die Band der erste Mal „live“ ….. war ein tolles Konzert und so waren die Erwartungen auf „Dont Loose Control“ himmelhoch …. die Scheibn ist zurückhaltend angelegt, während „Earth Beams“ (ebenfalls in 1980 erschienen) wahrlich keine Gefangenen macht …. beide Platten sind zwar 1980 erschienen, aber „Earth Beams“ wurde 10 Monate später als „Dont Loose Control“ aufgenommen – möglicherweise war die Band dadurch auch schon mehr „tight“ ….
…habe ich so auch nicht empfunden! Also kein Problem. Hatte bei meinem Ersthörgang den Eindruck, dass dies Album so klasse ist, dass ich es sicher ganz oft hören werde. Wird aber wie so oft nicht so sein, weil das was ich dort hörte quasi inhaliert und auf der cerebralen Festplatte hängen geblieben ist….es gibt so Platten die einem einfach im Ohr haften bleiben, dies ist so eins…
Fair enough ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)gypsy-tail-wind
Jeri Southern – Blue Note, Chicago March 1956 | Und grad bei so jemand, die gerne als glamouröse Sängerin vorn am Mikro inszeniert wurde, ist so ein Mitschnitt wirklich Gold wert, als Einblick, wie das im Alltag wohl die meiste Zeit so lief (sie trat ja später auch öfter im Duo mit ihrem Ehemann John Kitzmiller am Kontrabass auf – und für die harten Jazzköppe ist es ja auch schön, mitzukriegen, dass es unter den Sängerinnen auch einige gute Instrumentalistinnen gab (und gibt).Das läuft nochmal, richtig laut … ist leider keine allzu gute Aufnahme, muss man etwas aufdrehen, um mehr davon mitzukriegen … sehr souverän und eine wirklich eine wichtige Ergänzung zu den oft etwas „glossy“ geratenen Studio-Aufnahmen. Das wirkt die meiste Zeit wie ein Solo-Gig, die Begleiter (Al Bruno am Bass und Mickey Simonetta am Schlagzeug) sind die meiste Zeit wirklich strikt Begleiter.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaFred Frith Guitar Quartet – Upbeat
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Meine nächste Sendung auf Radio Stone FM: 22.05.2025, 21:00 Uhr - My Mixtape #164-Welcome To The 80's Underground Schwache Menschen rächen, starke Menschen vergeben, intelligente Menschen ignorieren - Albert Einsteinjohnny hartman, i just dropped by to say hello (1964)
bei hartman bin ich über bestimmte details immer total begeistert, kleine rhythmusverschiebungen, eine kurze einfärbung der stimme, ein überschüssiges ornament, wo er doch eigentlich die ganze zeit den ungekünstelten seriösen familienmenschen gibt. die stimme kann man aber auch nicht einfach verstecken. die hippe begleitband verabredet sich mit ihm zum altmodischen tanz zwischen zwei leichten schlagern (natürlich meine lieblingsstücke), sehr viel balladen mit tollen soli von hank jones und illinois jacquet, und die hohe kunst des halbwachen trommelstreichelns übernimmt elvin jones aus der session mit coltrane.
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Das ist neben dem Album mit Coltrane bei mir das einzige, das so halb geklickt hat (das mit Coltrane völlig, hat ein paar Jahre gebraucht, aber das ist längst kein Thema mehr) … sonst ist noch „Unforgettable“ da, was nie funken mochte, und seit ein paar Monaten diese Blue Note-Compilation-CD von den Japan-Aufnahmen.
Hier läuft ein Favorit:
Betty Roché – Take The ‚A‘ Train | Roché war in den Vierzigern in ein paar der besten Bands – leider bei Ellington 1943/44 in der Zeit des ersten Recording Bans und so konnten ihre wichtigsten Features nie im Studio aufgenommen werden. Immerhin gibt es inzwischen ordentlich Radio- und Live-Material, auf dem sie mit Ellington gehört werden kann. Unter eigenem Namen machte sie 1956 dieses erste Album für Bethlehem und dann Anfang der Sechziger noch zwei für Prestige. Sie springt sehr frei mit dem Material um, improvisiert, mal mit Melodien und den Linien, dann auch mit Scat-Gesang … und hat hier eine klasse Band an ihrer Seite, in der das Vibraphon von Eddie Costa den Unterschied macht, auch wenn Conte Candolis Trompete in Sachen Soli und Obbligati die wichtigste Rolle einnimmt. Donn Trenner (Ehemann von Helen Carr, einer anderen exzellenten, vergessenen Sängerin, die gleich ihre ganze Diskographie – ein 10″ und ein 12″-Album – bei Bethlehem herausbrachte) sitzt am Klavier, Whitey Mitchell (der Bruder von Red) spielt den Bass, am Schlagzeug sitzt ein (mir) unbekannter, Davey Williams. Los ghet es mit dem „A-Train“, einem ihrer Paradestücke bei Ellington, aus dessen Repertoire direkt „Something to Live For“ und „In a Mellow Tone“ folgen, dann nach „Time After Time“ noch der „Go Away Blues“, bevor die erste Albumseite mit „Can’t Help Lovin‘ That Man“ (für meine Ohren mit Billie Holiday verknüpft) endet. Auf der zweiten Hälfte gibt es dann ein paar Standards („Route 66“, „All My Life“) zum Auftakt, gefolgt von Helen Carrs „I Just Go the Message“ (noch ein Eintrag für den Komponistinnen-Faden, falls das Cover der Kollegin Roché mit Ehemann Trenner am Klavier das Stück schon zum Standard macht? Gemäss dem LoC-Copyright-Register ist der Eintrag vom Oktober 1956, also ein halbes Jahr nachdem Roché den Song aufnahm), dann noch zweimal Ellington („All Too Soon“ und „You Don’t Love Me No More“) und zum Ausklang „September in the Rain“. Meine CD von 2000 (Avenue Jazz/Rhino) enthält dann noch Alternate Takes Nr. 2-4 von „I Just Got the Message“ (Nr. 2 und 3 in einem Track, der erste ein False Start) – nicht wie vermerkt von „Go Away Blues“. In meine Bestenliste kommt das (und Roché generell) wohl nicht ganz, aber ich mag dieses Album schon sehr gerne. Sie ist zum Zeitpunkt der Aufnahme schon 38, hat grosse Erfahrung, braucht sich von niemand was sagen zu lassen – springt sehr frei und sehr souverän mit dem Material um – und tut wohl all das, was man an Jazzsängerinnen, die sich eben nicht nur das Material aneignen je nach Standpunkt halt eben so schlimm finden kann … für meine Ohren funktioniert das prächtig!
Die zwei Prestige-Alben sind mir weniger vertraut, aber ich mag sie auch gerne. Rätsle gerade ein wenig, warum Wiki sie als „blues singer“ führt … aber ich brauch ja nicht alles zu verstehen
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbagypsy-tail-windDas ist neben dem Album mit Coltrane bei mir das einzige, das so halb geklickt hat (das mit Coltrane völlig, hat ein paar Jahre gebraucht, aber das ist längst kein Thema mehr) … sonst ist noch „Unforgettable“ da, was nie funken mochte, und seit ein paar Monaten diese Blue Note-Compilation-CD von den Japan-Aufnahmen.
UNFORGETTABLE ist ja auch eine kompilation, wie ich gerade erst gemerkt habe – eine auswahl aus den beiden abc-alben I LOVE EVERYBODY und UNFORGETTABLE SONGS. ich habe noch die beiden perception-alben aus den 70ern, mit tollen bands, leider in einer minderwertigen cd-ausgabe – und das roost-album I THOUGHT ABOUT YOU (das war das vor coltrane). aber so richtig gut finde ich nur noch das dritte impulse-album:
johnny hartman, the voice that is (1964)
die frisur deutet an, dass hartman zu altmodisch für seine zeit wird, auch wenn sein material mit mancini und sogar morricone anreichert. tatsächlich gelingen hier wieder klassische standards, „my ship“ und „it never entered my mind“, das von gene lees verhunzte „waltz for debbie“ immerhin in einer klavierbegleitung von hank jones – aber es gibt noch eine zweite session mit latin-percussion und „joey“ von loesser und dem tollen „slow hot wind“. das funktioniert nicht so richtig, aber ich bin froh, dass ich das habe. richard davis spielt hier übrigens mit, in beiden sessions.
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sehr schönes cover,1960, mit Tommy Flannagan, Tommy Williams und Albert Heath, feine Japanpressung, wäre nur noch durch eine sehr gut erhaltene mono-Pressung zu toppen. In der Stereo-Ausgabe ist die Trompete zu rechtslastig und überdeckt sowohl das Bass- als auch Piano und Schlagzeug….
zuletzt geändert von lotterlotta--
Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Konnte mich zu keiner Vokalaufnahme durchringen …. und endete schließlich bei diesem „Songbook“ ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)vorgarten
gypsy-tail-windDas ist neben dem Album mit Coltrane bei mir das einzige, das so halb geklickt hat (das mit Coltrane völlig, hat ein paar Jahre gebraucht, aber das ist längst kein Thema mehr) … sonst ist noch „Unforgettable“ da, was nie funken mochte, und seit ein paar Monaten diese Blue Note-Compilation-CD von den Japan-Aufnahmen.
UNFORGETTABLE ist ja auch eine kompilation, wie ich gerade erst gemerkt habe – eine auswahl aus den beiden abc-alben I LOVE EVERYBODY und UNFORGETTABLE SONGS. ich habe noch die beiden perception-alben aus den 70ern, mit tollen bands, leider in einer minderwertigen cd-ausgabe – und das roost-album I THOUGHT ABOUT YOU (das war das vor coltrane). aber so richtig gut finde ich nur noch das dritte impulse-album:
johnny hartman, the voice that is (1964)
die frisur deutet an, dass hartman zu altmodisch für seine zeit wird, auch wenn sein material mit mancini und sogar morricone anreichert. tatsächlich gelingen hier wieder klassische standards, „my ship“ und „it never entered my mind“, das von gene lees verhunzte „waltz for debbie“ immerhin in einer klavierbegleitung von hank jones – aber es gibt noch eine zweite session mit latin-percussion und „joey“ von loesser und dem tollen „slow hot wind“. das funktioniert nicht so richtig, aber ich bin froh, dass ich das habe. richard davis spielt hier übrigens mit, in beiden sessions.
Hm, ich hab noch die zwei frühen Bethlehem-Alben (war mal eine Phase, als ich diese Avenue Jazz/Rhino-Reissues sammelte, die so 1999/2000 herauskamen) „Songs from the Heart“ und „All of Me“, letzteres ein Crooner-Album. Die hab ich überhaupt nicht mehr im Ohr, wirklich gezündet haben die also definitiv nicht. „The Voice That Is“ kenne ich leider bisher nicht … und dass „Unforgettable“ eine Compilation ist: hm, „Unforgettable Songs“ ist ja komplett drauf, dazu halt ein paar Bonustracks, die auch am Ende stehen, aber seltsamerweise ist das Programm von „Unforgettable Songs“ völlig umgestellt worden … Reissue mit Bonustracks, das durch die Programmierung zur Compilation wird? Ist ja egal, kann man ja beim Abspielen so programmieren, dass man „Unforgettable Songs“ in der ursprünglichen Konfiguration hören kann. Hatte ich auch nicht mehr präsent, das werde ich dann berücksichtigen, wenn ich die Alben wieder anhöre. Und „The Voice That Is“ versuch ich mal noch aufzutreiben!
Bin jetzt hier:
Da sind die drei Alben drauf, die ich alle schon einzeln hatte, aber halt auch noch 12 Tracks aus den früheren Jahren, ein erster von 1941 mit den Savoy Sultans, dann „The Blues“ mit Ellington (Carnegie Hall, 23. Januar 1943 – grossartige Performance … vielleicht wird sie bei Wiki als Bluessängerin tituliert, weil „The Blues“ ihr wichtigstes Feature bei Ellington war?
), dann eine Apollo-Session mit einer Earl Hines Combo von 1944 (Ray Nance, Johnny Hodges, Flip Phillips, Al Casey, Oscar Pettiford, Sid Catlett – eine bessere Combo kann man sich kaum vorstellen, gibt auch vier stücke und das erste ist wieder … ein Blues), dann zwei Rhythm-Aufnahmen (San Francisco, auch 1944) mit McVea-Bailey Inc von Jack McVea und Buster Bailey (plus Cappy Oliver, Ram Ramirez, Frank Clarke am Bass [@redbeans!] und Rabon Tarrant, ein Stück mit Gerald Wilsons Big Band von 1945 (Excelsior, Los Angeles) und drei von einer Reunion mit Ellington aus dem Jahr 1952 (Columbia), wo sie dann neben Jimmy Grissom sang.
1944 sang sie neben Al Hibbler – wobei mir die Chronologie nicht ganz klar ist, Vorgänger*in waren Ivie Anderson und Herb Jeffries, bei dem ich ja auch grad wieder mal war … auf den sehr guten World Transcriptions (Circle) ist Roche die einzige Stimme, abgesehen von Ray Nance, der hie und da auch sang. Danach wird’s neben Al Hibbler unübersichtlich: Winnie Johnson („Wini“?), Norma Gray, dann Joya Sherrill (von der hier auch ein schönes Album rumliegt), parallel auch Kay Davis (die waren dann mit Hibbler zu dritt), dann taucht noch eine Mary Ellington auf – statt bzw. mit Sherill (dann waren sie auch mal zu viert – da sind wir so Januar bis April 1945) … und dann geht es mit den ganzen Treasury Shows los (Hibbler, Sherrill und Davis, manchmal auch Mary Ellington, die im Juni/Juli von Marion Cox abgelöst wird).
Ende 1947/Anfang 1947 sind’s dann Hibbler/Davis, dann wird Hibbler mal kurz von Chester Crumpler ersetzt, ist dann wieder zurück, Dolores Parker wird (neben Davis) die zwei Sängerin bzw. eher die erste, Davis taucht seltener auf. Hibbler ist in der Zeit die Konstante, Parker wird irgendwann 1948 von Lu Elliott abgelöst, Davis ist auch immer noch dabei, dann hat Ende 1950/Anfang 1951 Yvonne Lanauze ein Intermezzo (übernimmt für Davis und Elliott), bevor 1951 Thelma Carpenter (or Louis Armstong All Stars fame) an Hibblers Seite aufkreuzt. Norma (Nora?) Oldham ist ihr Ersatz, dann taucht auch ein Lloyd Oldham auf … und 1952 gibt es dann – nach all den Jahren mit Hibbler als Konstante – wieder Roché mit Jimmy Grissom. Roché ist bald wieder weg, Grissom bleibt bis 1956, ist noch in Newport dabei.
Für „A Drum Is a Woman“ kehrt Joya Sherrill zurück – neben Margaret Tynes und dem neuen Sänger Ozzie Bailey. 1957 gibt es dann Grissom und Bailey (zwei Sänger und keine Sängerin – ich glaub eine neue Konstellation). Bailey ist dann wohl der einzige Sänger, bis 1958 mit Lil Greenwood auch wieder eine Sänger auftaucht – aber in Europa im November 1958 ist wohl wieder nur noch Bailey dabei, und der Gesang wird abgesehen von Live-Tourneen eh unwichtig, live ist es halt eine Abwechslung zwischendurch (das hielt Basie ja in der Zeit ähnlich, hatte da grad noch Joe Williams, aber nach dessen Weggang auch keine Leute mehr, die sich wirklich durchsetzen konnten).
Bottom line: Betty Roché ist für meine Ohren nach Ivie Anderson die wirklich starke Sängerin bei Duke Ellington, Joya Sherrill wäre wohl die nächste im Ranking. Hibbler und Grissom finde ich beide, wie man so sagt, „an acquired taste“ – acquiriert habe ich den bisher aber so richtig nur mit dem völlig aus der Zeit gefallenen Album, das Hibbler als Co-Leader mit Roland Kirk gemacht hat. Das ist tatsächlich ein Favorit, auch wenn es nicht allzu regelmässig läuft. (Und Herb Jeffries war halt nur kurz dabei, der hat für meine Ohren einen zugänglicheren Stil.) Hmmmm … Roché ist jedenfalls klasse und es ist echt schade, dass sie nach den drei Alben (1956, 1960 und 1961) nicht weiter machen konnte (wollte?) – sie starb jedenfalls 1999 mit 79 Jahren.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaPS: Das Debut von Hartman (laut Discogs) hab ich ja auch noch, aufgenommen bereits 1947? Zu finden bei mir auf einer uralten Savoy-CD, die ich vor einigen Monaten fand, die mit dem Debut von Joe Williams („Sings Everyday“, rec. 1951 und 1953) öffnet. Das höre ich jetzt grad noch:
Johnny Hartman – Just You, Just Me…
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Läuft hier im Stream.
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Billy Harper wird heute 80.
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Aus den Blütejahren im Max Roach Quartet …. happy B-Day 🎂🎂 ….
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz
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