Ich höre gerade … Jazz!

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  • #11624309  | PERMALINK

    vorgarten

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    gypsy-tail-wind

    gypsy-tail-wind
    Ich beginne meine ECM-Pause schon jetzt und höre endlich zum ersten Mal das hier:

    Borderlands Trio: Stephan Crump / Kris Davis / Eric McPherson – Wandersphere | Das fesselt mich schon nach einer Viertelstunde vollkommen!

    Verdammt, das ist ja sowas von umwerfend gut! Hab leider nur noch 20 Minuten vor mir, aber bin gerade total geflasht!

    eins der jazzalben des jahres

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    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #11624321  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Definitiv – finde es wahnsinnig gut. Das sind irgendwie allumfassende Trips.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #11624337  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Roscoe Mitchell / Mike Reed ‎– The Ritual and the Dance | Wenn ich schon beim Stapel mit den Neuheiten von 2021 bin …

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    #11624375  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Wadada Leo Smith / Douglas R. Ewart / Mike Reed ‎– Sun Beans of Shimmering Light | Das Set mit Mitchell und Reed höre ich als typische Mitchell’sche Fire Music, gefällt, aber haut mich nicht um … hier bin ich aber sehr schnell ziemlich tief drin. Ewart spielt keine Ahnung was alles, allerlei Holzflöten, Sopransaxophon (oder ist’s ein Sopranino? das auf dem Rückcover schon, viel zu kurz für ein Sopran), ein Fagott? Jedenfalls passiert hier viel mehr. (Nichts gegen Fire Music, ganz bestimmt nicht, ich hab das oft genug als grossartig erlebt, aber das 36minütige Set von Mitchell/Reeed kickt einfach nur so bei vier Sternen ;-) )

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #11624507  | PERMALINK

    thesidewinder

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    Miles Davis Quintet – Miles

    Die Musik ist glücklicherweise besser als das langweilige Cover.

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    #11624531  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Paul Bley / Gary Peacock / Paul Motian – When Will the Blues Leave | Aufgenommen im März 1999 in der Aula der von Lugano – weniger als ein Kilometer von der Wohnung weg, in der ich ab heute Nachmittag für zehn Tage sein werde … auch das ein hocherfreuliches Wiederhören. Das Konzert lief damals mit teils anderen Stücken im Radio (hab’s nie zusammenzusetzen versucht) und ich mochte den Mitschnitt immer schon sehr gerne. Die Veröffentlichung auf ECM war entsprechend erfreulich und gefällt mir ebenfalls sehr. Vermutlich knapp an der Top 30 vorbei.

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    #11624547  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    gypsy-tail-wind Paul Bley / Gary Peacock / Paul Motian – When Will the Blues Leave | Aufgenommen im März 1999 in der Aula der von Lugano – weniger als ein Kilometer von der Wohnung weg, in der ich ab heute Nachmittag für zehn Tage sein werde … auch das ein hocherfreuliches Wiederhören. Das Konzert lief damals mit teils anderen Stücken im Radio (hab’s nie zusammenzusetzen versucht) und ich mochte den Mitschnitt immer schon sehr gerne. Die Veröffentlichung auf ECM war entsprechend erfreulich und gefällt mir ebenfalls sehr. Vermutlich knapp an der Top 30 vorbei.

    Bei mir eine Entscheidung der (aka meiner) „Tagesform“ ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11624615  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Marc Johnson – Overpass | Die Zeit reicht noch für ein Album mehr … bzw. fast für zwei Durchgänge hier. Und gegen Ende des ersten finde ich das so toll, dass ich es wohl demnächst beim Packen einfach nochmal laufen lassen werde. Sehr, sehr schön! Zum Glück kaum Overdubs (in „Samurai Fly“, zwischen den drei Fremdkompositionen in der ersten Hälfte sind sie für mich ein leiser Störfaktor bzw. sorgen halt dafür, dass das Stück ein wenig aus dem Ganzen herausfällt). Der Ausklang tönt dann fast wie eine Hommage an das „A Love Supreme“-Motiv. Bin ja kein erklärter Johnson-Fan, aber diese Solodarbietung ist astrein – und hilft mir vielleicht dabei, seine Beiträge z.B. beim letzten Trio von Bill Evans mit anderen Ohren zu hören.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #11624765  | PERMALINK

    vorgarten

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    michael cain, ralph alessi, peter epstein, circa

    das schöne cover haben sie sich verdient, hier ist viel kreativität und gestaltungswille zu hören, es fließt nur nicht recht zusammen, jedenfalls nicht über die gesamte strecke. die ungewöhnliche instrumentierung aus zwei blasinstrumenten und klavier macht dann sinn, wenn sich tatsächliche interferenzen ergeben wie im titelstück. aber dann gibt es kurze studien wie das toll betitelte „siegfried and roy“, die spontaner aussehen als sie sind, aber auch nur eine geste setzen. und dann ein fast-standard, bei dem man „my one and only love raushört“, dann wieder ein stück, dass nur von interessanten akkorden getragen wird. cain hätte das wohl lieber solo einspielen sollen. konzeptkunst als folgenderloser freischuss, nur für alessi gab es damals eine zukunft bei ecm.

    cain ist ja irgendwie von der jazzgeschichte nicht verwöhnt worden, eine verpasste chance. man muss sich keine sorgen machen, er ist mutmaßlich sanft an hochschulen gelandet, aber man fragt sich schon, wo diese ganzen interessanten ideen und das emotionale spiel so hingeflossen sind, ohne dass sie aufgenommen wurden.

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    #11624821  | PERMALINK

    vorgarten

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    ralph alessi, baida

    super album, das ich als einer der typischen fälle, wie ecm eine heiße new yorker band sphärisch kalt stellt, abgetan hatte, zu unrecht & zu früh. ist wirklich schwierig, wenn man weiß, dass die hier jeweils nur eine facette von dem, was sie können & normalerweise wollen, zeigen, aber hört man genauer, ist das ja alles drin: alessi kann aus dem stand heraus jede linie radikalisieren, moran lässt auch hier herbie nichols aufblitzen, man hört, was sie hören: funk, house, alten jazz… und in james farbers pseudo-kathedrale wandert das dann alles so herum und vermisst die ecken des raums. alessis ecm-debüt kommt hier tatsächlich ganze 15 jahre nach seinem ersten auftritt auf CIRCA, jason moran wird mal wieder mitgebracht (er war damals noch bei blue note, aber ein eigenes ecm-album wäre nun wirklich mal fällig), für nasheet waits ist es auch das debüt, aber er kennt moran aus dem gemeinsamen bandwaggon-trio und gress vom trio mit fred hersh.

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    #11624847  | PERMALINK

    vorgarten

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    ralph alessi, imaginary friends

    QUIVER hab ich ausgelassen, die ist bei mir eh top20, und hier muss ich eigentlich auch nur kurz reinhören, kam ja erst 2018 raus. wieder schräg für mich, ich habe milne, alessi und coltrane in den 90ern als musiker einer sehr tollen ausgabe der five elements band von steve coleman kennengelernt, hier sind sie so ca. 94% pures ecm. aber gut, genau von diesem quintet (das auch einen bandnamen hat, „this against that“) habe ich noch ein ziemlich halbgares album auf clean feed, d.h. sie konnten hilfe gebrauchen. seit QUIVER kann alessi genau für diese farber-klangräume schreiben, scheint mir, sounds, die im raum stehen, aber interessant rhythmisch und harmonisch bewegt werden. sie klingen alle super, mit dem witz, dass der interessant trockene drew-gress-ton, der nicht anders kann als funky sein, selbst hier keinen hall abkriegt, ein seltener fall von ecm-immunität. mit dem wird eicher wohl nie ein bass-solo-album produzieren.

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    #11624873  | PERMALINK

    lotterlotta
    Schaffnerlos

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    …ich versuche gerade diese doch wundervollen Aufnahmen von einer selbst  erstellten Behelfsversion zu genießen. Platte hatte ich als nm gekauft und wegen zu vieler Knackser und permanentem Geknister wieder zurück gesandt….ich werde wohl weiter nach einer bezahlbaren Vinylversion Ausschau halten müssen. Habe ja ein paar wenige Endresen-Alben neueren Datums, dies hier ist allerdings eine höhere Liga, sie singt hier eigentlich völlig losgelöst von dem was die drei anderen dort spielen, man kann sich sowohl sie als auch die Band getrennt von einander vorstellen, beides wäre gut, zusammen ist es wundervoll, eine von wenigen Entdeckungen aus dem ECM Katalog die ich vorher nicht kannte und sich in den vorderen Regionen meiner 111er-Liste einreiht…muss da aber nochmals in mich gehen, das Reduzierte hier macht es für mich zu einem *****, vielleicht top 30, sicher unter den top 50….

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    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #11624899  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    Ein muskalischer Überlebenskünstler …. :

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11625305  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    Verspätetes Gedenken an seinen Todestag …. :

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11625309  | PERMALINK

    thelonica

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    KEITH JARRETT/GARY PEACOCK/ JACK DeJOHNETTE – Somewhere

    „Stars Fell On Alabama“ gefällt mir gut. Titelauswahl und die Reihenfolge der Tracks hätte alles gut gepasst für ein Studioalbum. Wahrscheinlich sollte man das auch mehr als Studioalbum hören und den Applaus ein bißchen ausblenden. Bei „Between The Devil And The Deep Blue Sea“ hatte ich gestern das Gefühl, dass Jarrett da mehr wie auf einer Orgel phrasiert, aber das könnte einfach auch am Rhythmus liegen. Im Hinterkopf habe ich auch das Marian McPartland Album mit den Stücken von Bernstein, sollte ich vielleicht mal hören. Bei „Somewhere“ und „Tonight“ sind ja auch die Texte von Sondheim ziemlich relevant. Die Dynamiken bei „Everywhere“ werden vielleicht ein bißchen unterschätzt, besonders wenn es langsam leiser wird und dann wieder etwas lauter. Auch sehr schön gemacht von Jack und Gary. Die kleinen Fehler bei „Tonight“ finde ich eigentlich ganz charmant, ist ja auch erst gegen Ende zu hören. Das Publikum hat das genau mitbekommen. Was soll man danach von Jarrett/Peacock/DeJohnette hören? „Yesterdays“ oder „The Out-of-Towners vielleicht, schwierige Entscheidung.

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