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AutorBeiträge
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Aufnahmen für die Insel!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaHighlights von Rolling-Stone.deVideo: Tagesthemen berichtet 1994 über den Tod von Kurt Cobain
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Und weiß jemand, auf welcher Session er als Kinny Durham gelistet wurde?nur kurz hierzu, auf meiner Savoy Cd Fats Navarro Memorial ist er für die August 23 1946 Session „Kinny“ Durham (Quartett mit Stitt und Powell) und für September 6 1946 McKinley „Kinney“ Durham (Oktett mit Navarro, Stitt, Powell…)
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.Gestern…
HANNIBAL MARVIN PETERSON – The Tribe
schön, das es sie nun gibt…
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redbeansandricenur kurz hierzu, auf meiner Savoy Cd Fats Navarro Memorial ist er für die August 23 1946 Session „Kinny“ Durham (Quartett mit Stitt und Powell) und für September 6 1946 McKinley „Kinney“ Durham (Oktett mit Navarro, Stitt, Powell…)
Ja, ich fand auch nur eine Savoy-Session von Navarro … aber ich denke es gab da noch mehr. Die heutigen Diskographien vereinheitlichen die Schreibweise und geben keinen Aufschluss über die früheren Schreibweisen, soweit ich sehen kann.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaheute:
Rocky Boyd – Ease It
Dupree – Nuestro Camino
Joey DeFrancesco – Goodfellasdas Boyd Album ist super schön, in der Tat, das hier könnten seine Lebensdaten sein, jedenfalls wurde er zuletzt Anfang der 80er Jahre in Boston gesichtet, wo er auch 1936 als John Erskine Boyd geboren wurde…
Dupree ist das/ein Orgeltrio von organissimo-Poster Soul Stream aka Mike Flanigin, einem Schüler unter anderem von John Patton, dessen Orgel er geerbt hat. Irgendwo zwischen Blues, Lounge und Larry Young, erhältlich erst ab April und nur als colored vinyl und 8-track-tape, der stream ist aber schon draussen, läuft grad zum dritten Mal und ist sehr klassisch und ziemlich großartig…
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.redbeansandrice
das Boyd Album ist super schön, in der Tat, das hier könnten seine Lebensdaten sein, jedenfalls wurde er zuletzt Anfang der 80er Jahre in Boston gesichtet, wo er auch 1936 als John Erskine Boyd geboren wurde…ein wirklich toller saxophonist, soweit man das beurteilen kann. ich höre george coleman, aber weniger gesetzt, viel suchender und drängender…
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ist letztlich fast das gleiche, aber ich hätt jetzt eher Coltrane ca 1957 ohne das suchende gesagt – passt ja auch, weil sie haben es gefunden, nicht gesucht, gibt es so früh auch noch nicht so viele (fast mehr in Europa? Eraldo Volonté, Bernt Rosengren?) , und die späteren klingen dann wieder ganz anders, und hätten sicher nicht so gut in eine boppige Band wie diese gepasst (Walter Bishop Jr!)
grad entdeckt, dass es auf simfy jetzt „I Should Care“ von Lalle Svensson gibt… Dorham Freunde: Alle mal reinhören!
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Thelonious Monk – Criss Cross
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Bald in diesem Theater: - BtBs Top 100 Filme - Top 100 des Barockredbeansandriceist letztlich fast das gleiche, aber ich hätt jetzt eher Coltrane ca 1957 ohne das suchende gesagt – passt ja auch, weil sie haben es gefunden, nicht gesucht, gibt es so früh auch noch nicht so viele (fast mehr in Europa? Eraldo Volonté, Bernt Rosengren?) , und die späteren klingen dann wieder ganz anders, und hätten sicher nicht so gut in eine boppige Band wie diese gepasst (Walter Bishop Jr!)
klingt plausibel, da hörst du garantiert auch mehr als ich. aber irgendwie wird da mehr masse bewegt als bei coltrane. suchend meine ich auch eher wegen des stilmixes hier. das klingt ja eigentlich schon nach dorham/henderson (und dorham spielt hier auch schon so). und bishop ist hier auch schon der der zeitgleichen mclean-sessions.
redbeansandricegrad entdeckt, dass es auf simfy jetzt „I Should Care“ von Lalle Svensson gibt… Dorham Freunde: Alle mal reinhören!
bin leider nicht registriert, deshalb in 30-sek-häppchen. klingt sehr toll.
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katharsis
Da war ich neugierig und habe vor kurzem mal reingehört. Recht lange habe ich es nicht ausgehalten. Shorter hat nichts zu sagen, was er nicht früher schon einmal auf den Punkt gebracht hat. Meiner Meinung nach hätte er nach The all seeing eye einfach aufhören sollen, da war alles gesagt.
Was mich aber über alle Maßen irritiert hat, war das Klavier. Ob der Pianist gut ist, ist mit Sicherheit Geschmackssache, aber der Klang des Klaviers?! Wer hat denn das verbrochen. Die ganze Musik klingt dermaßen nach Plastik, nicht auszuhalten.
Aber, das ist nun auch kein Geheimnis, ich bin kein Freund späterer Jazzaufnahmen. Weniger der Musik wegen, vielmehr hat sich die Soundästhetik nachhaltig zum Negativen gewandelt.Diese Kritik ist doch etwas harsch. Schon klar, ein achzigjähriger kann sich nicht komplett neu erfinden. Aber Shorter ist mit dieser Scheibe immer noch kreativer unterwegs als so manch andere lebende Jazz-Legende (möchte jetzt keine Namen nennen…). Natürlich, mit der Zeit geht im die Puste etwas aus, und ohne seine aktuellen Mitstreiter (die Kritik am Klaviersound kann ich auch nicht teilen; digital produzierte Instrumente klingen generell anders als früher, aber „Plastik“ hört sich definitiv anders an) würde man das noch stärker merken. Das ändert aber nichts an der Tatsache, das Wayne Shorter immer noch kreativ und frisch unterwegs ist.
Es ist halt leider nur so eine Sache mit den „lebenden Legenden“. Was wäre z.B., wenn Coltrane noch am Leben wäre? Und klar, die glorreichen Jazz-Zeiten liegen in den 50ern und 60ern, aber deswegen alle „späteren Jazzaufnahmen“ (ab wann ist denn „später“?) missachten? Dies würde meinen, Jazz bequem museal zu institutionalisieren, als etwas, dem man sich rein historisch annähert. Aber das kann es doch eigentlich nicht sein! Jazz ist höchst lebendig, gerade im „neuen“ Jahrtausend, mit lebendig gehaltenen Traditionen und Innovationen! Nur klassischen 50er / 60er Jazz zu hören, wäre mir jedenfalls definitiv zu fad. Dasselbe gilt übrigens auch für den Bereich der „klassischen“ Musik, und für alle anderen Genres.
Anmerkung: Jetzt, beim erneuten Hören von Without A Net, fällt mir jedenfalls der etwas unausgewogene Mix (Keys zu sehr im Vordergrund, Drums zu sehr im Hintergrund, arg beschnittene Live-Atmosphäre) auf. Aber das ist halt Geschmackssache.
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Bald in diesem Theater: - BtBs Top 100 Filme - Top 100 des BarockCafe Berlin Madrid – Tonight Latin – Pepe Rivero Band and Friends (2003)
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Musik bringt Spass - wenn sie gut istBlues to BechetDiese Kritik ist doch etwas harsch. Schon klar, ein achzigjähriger kann sich nicht komplett neu erfinden. Aber Shorter ist mit dieser Scheibe immer noch kreativer unterwegs als so manch andere lebende Jazz-Legende (möchte jetzt keine Namen nennen…). Natürlich, mit der Zeit geht im die Puste etwas aus, und ohne seine aktuellen Mitstreiter (die Kritik am Klaviersound kann ich auch nicht teilen; digital produzierte Instrumente klingen generell anders als früher, aber „Plastik“ hört sich definitiv anders an) würde man das noch stärker merken. Das ändert aber nichts an der Tatsache, das Wayne Shorter immer noch kreativ und frisch unterwegs ist.
Es ist halt leider nur so eine Sache mit den „lebenden Legenden“. Was wäre z.B., wenn Coltrane noch am Leben wäre? Und klar, die glorreichen Jazz-Zeiten liegen in den 50ern und 60ern, aber deswegen alle „späteren Jazzaufnahmen“ (ab wann ist denn „später“?) missachten? Dies würde meinen, Jazz bequem museal zu institutionalisieren, als etwas, dem man sich rein historisch annähert. Aber das kann es doch eigentlich nicht sein! Jazz ist höchst lebendig, gerade im „neuen“ Jahrtausend, mit lebendig gehaltenen Traditionen und Innovationen! Nur klassischen 50er / 60er Jazz zu hören, wäre mir jedenfalls definitiv zu fad. Dasselbe gilt übrigens auch für den Bereich der „klassischen“ Musik, und für alle anderen Genres.
Anmerkung: Jetzt, beim erneuten Hören von Without A Net, fällt mir jedenfalls der etwas unausgewogene Mix (Keys zu sehr im Vordergrund, Drums zu sehr im Hintergrund, arg beschnittene Live-Atmosphäre) auf. Aber das ist halt Geschmackssache.
Zustimmung in vielem … bloss würde ich den Satz „Shorter ist mit dieser Scheibe immer noch kreativer unterwegs als so manch andere lebende Jazz-Legende“ eher umformulieren und „manch andere lebende Jazz-Legende“ durch „manch einer, der sein Enkel sein könnte“ ersetzen
Die neue CD habe ich noch nicht, aber ich schätze bekanntlich diese Band sehr.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbavorgarten
klingt plausibel, da hörst du garantiert auch mehr als ich. aber irgendwie wird da mehr masse bewegt als bei coltrane. suchend meine ich auch eher wegen des stilmixes hier. das klingt ja eigentlich schon nach dorham/henderson (und dorham spielt hier auch schon so). und bishop ist hier auch schon der der zeitgleichen mclean-sessions.
grad auf dem Stück find ich, dass Dorham eine Spur eindimensionaler ist als auf manchen Sessions aus den 50ern, sher interessant ist übrigens, sich zum Vergleich Blue Mitchells Version von ein Jahr anzuhören, viel weniger dramatisch aber irgendwie raffinierter. Bei den Henderson/Dorham Alben würd ich jetzt fast wieder mehr Raffinesse bei Dorham hören wollen, aber die Bands sind mir eine Spur (auf gar keinen Fall mehr) zu glatt für Dorham, so einen zupackenden und doch schlichten Pianisten wie Bishop hatte man dort nicht (bin übrigens anders als gypsy ein großer Freund der Alben mit McLean), der passt auch perfekt zu Boyd, der in der Tat mehr Masse verschiebt als fast jeder andere aus der Schule, Coleman bestimmt, und Coltrane schafft nur genauso viel, weil er schneller ist…
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Wenn er ein vernünftiges Klavier spielt, ist sogar ein Schlagzeug dabei. Wunderbar.
(Schlimmes Update, man kann Bilder nicht mehr zentrieren, das geht mir doch auf den Senkel, eine Vorschau gibt’s auch nicht mehr?)
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Schlagwörter: Ich höre gerade..., It's about the melody stupid, Jazz, Tagebuch
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