Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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    pfingstluemmel
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    Zuletzt gesehen:

    Mr. & Mrs. Smith (Regie: Doug Liman – USA, 2005) 3,5/10
    The Tourist (Regie: Florian Henckel von Donnersmarck – USA, 2010) 4,5/10
    Hinter den Augen die Dämmerung (Regie: Kevin Kopacka – Deutschland, 2021) 6,5/10
    Reality Bites (Regie: Ben Stiller – USA, 1994) 6/10
    Along Came Polly (Regie: John Hamburg – USA, 2004) 4/10
    Stuart: A Life Backwards (Regie: David Attwood – Großbritannien, 2007) [Re-Watch] 8,5/10
    Liquid Sky (Regie: Slava Tsukerman – USA, 1982) 8/10

    Das Ex-Ehepaar Brangelina besitzt weder eine spezielle Chemie auf der Leinwand, noch komödiantisches Timing, doch dies ist kein Grund für Brad Pitt sich graue Haare wachsen zu lassen, denn auch mit Johnny Depp fährt Angelina Jolie eine schauspielerische Präsenz wie labberiges Weißbrot auf. (Florian Henckel von Donnersmarck – ein Name wie ein Donnerschlag, The Tourist – ein Film wie pfffffff…) Und weil Depp und Pitt schon bewiesen haben, dass sie zumindest leidlich komisch sein können, vermute ich schwer, es liegt einfach an Angelina Jolie, die in ihrer gesamten Karriere keinen guten oder gar herausragenden Film bestritten hat, sie verlässt sich einfach auf ihr Äußeres.
    Wo wir gerade schon bei Schauspielern sind, ein Tipp für Kevin Kopacka: Wenn ich mit Darstellern auf unterirdischstem Soap-Niveau drehen muss, kürze ich alle Dialoge soweit zusammen, dass möglichst niemand mehr spricht. Alles andere in seinem Debütfilm scheint mir hingegen sehr erfreulich. Eigentlich genau mein Ding, wären da nicht diese schlimmen Seifenoperngesichter und ihre wirklich grauenvolle Art zu deklamieren.
    Tom Hardy und Benedict Cumberbatch in Stuart: A Life Backwards spielen hingegen ziemlich besondere Freunde, als hätten sie nie etwas anderes getan.

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    #12595491  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    pfingstluemmel… vermute ich schwer, es liegt einfach an Angelina Jolie, die in ihrer gesamten Karriere keinen guten oder gar herausragenden Film bestritten hat, sie verlässt sich einfach auf ihr Äußeres.

    Ich fand den Film über die letzten Tage der Callas ziemlich toll. Nicht ohne Zwiespalt – aber trotzdem.

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    #12595719  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Muss sie etwa das sichtbarer werdende Alter durch Schauspielversuche ausbügeln?

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    #12596239  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Außerdem gesehen:

    Swimming Pool (Regie: François Ozon – Frankreich/Großbritannien, 2003) 6,5/10
    Mauvais Sang (Regie: Leos Carax – Frankreich, 1986) 9,5/10
    Holy Motors (Regie: Leos Carax – Frankreich/Deutschland, 2012) [Re-Watch] 9/10
    Mr. X (Regie: Tessa Louise-Salomé – Frankreich, 2014) 7,5/10

    Eigentlich würde ich auch noch gerne Les Amants du Pont-Neuf wiedersehen, doch davon besitze ich nur eine schäbige deutsche DVD ohne Originalton und im Format 4:3. So möchte ich mir Leos Carax größtes Projekt (110 Millionen Francs Produktionskosten, drei Jahre Drehzeit) sicher nicht in Erinnerung rufen.
    Durch sein filmisches Werk ziehen sich wiederkehrende Themen und Motive, welche von Denis Lavants Physis und Agilität zusammengehalten und aufgewertet werden. Selten eine gelungenere oder aufregendere Symbiose von Darsteller und Regisseur gesehen.

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    #12596343  | PERMALINK

    lezin

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    2026/01
    (6 Filme)

    Perfect Days (Wim Wenders 2023) 8/10
    Der Teufel trägt Prada (D. Frankel 2000) 5/10
    Tanz der Vampire (R. Polanski 1966) 9/10
    Amadeus (M. Forman 1984) 9/10
    High Tension (A. Aja 2003) 7/10
    The Big Short (Adam McKay 2015) 8/10

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    #12596575  | PERMALINK

    ford-prefect
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    Gestern in der ARD-Mediathek die Fastnachts-Satire „Kehraus“ mit Gerhard Polt zum ersten Mal geschaut. Läuft zudem übermorgen am Samstag im BR-Fernsehen. Der Film stammt von 1983 … die darin humoristisch vorgeführten Alltagsprobleme in Beruf und Privatleben der unteren Mittelschicht sind jedoch immer noch dieselben, mit denen man sich auch heute herumplagt. Aufbereitet mit sarkastischen bis zynischen Dialogen. Ein modernes Rechenzentrum verdrängt alle Mitarbeiter einer Etage in einem Versicherungsunternehmen. Sowie die Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch versteckte Überwachungskameras in den Bürsos. Gefällt mir sogar besser als der andere Polt-Film „Man spricht Deutsh“ von 1988. Stellenweise sprechen die Figuren in „Kehraus“ aber ein so tiefes Bayerisch, dass ich etliche Sätze kaum verstehen konnte … sondern mir den Sinn der Wörter aus dem Kontext erschließen musste („Do hob I ja an Fahrschein! Sehng ses! – Des hättn Sie mir ja a glei sagn kenne“). Aus diesem Grund kann ich mir keine Filme von Marcus H. Rosenmüller anschauen: Weil ich die bayerisch sprechenden Figuren nicht verstehen kann.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    Wayne's World, Wayne's World, party time, excellent!
    #12596807  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    @mozza: Hast du als großer Sparks-Fan denn Annette von Leos Carax gesehen?

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    #12597183  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Heute im Kino: A Star Is Born + Nothing Sacred zweimal William Wellman von 1937, zweimal Fredric March, zweimal Farbe (auch zweimal Selznick) – der erste mit Janet Gaynor (und Jack Conway und Victor Fleming als ungenannten Mit-Regisseuren) recht gut, der zweite mit Carole Lombard sehr toll.

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    #12597485  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Gerade am Fernseher: La Ligne (Ursula Meier, FR/CH/BE) – heftig.

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    #12597941  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Heute im Kino: Becky Sharp (USA 1935), der Film, mit dem Rouben Mamoulian die Farbe ins Kino brachte … das Gespür für die Farbe ist umwerfend, grossartig besonders das Ende der Ballszene. Gedreht im dreifarbige Technicolor-Verfahren, die aktuelle 35mm-Kopie musste teils von einer späteren zweifarbigen Version wiederhergestellt werden. Vom Plot her gute Unterhaltung (Thackeray, „Vanity Fair“) – aber die Bilder sind echt toll. Vielleicht wäre eigentlich eine Wolof- oder Mandarin-Synchronfassung fast besser gewesen als die US-33mm-Kopie ohne Untertitel.

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    #12598287  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Pre-Code-Filme kicken Ärsche … immer noch! Vorhin im Kino: Call Her Savage (USA 1932) von John Francis Dillon, mit der umwerfenden Clara Bow.

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    #12598291  | PERMALINK

    mozza
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    pfingstluemmel@mozza: Hast du als großer Sparks-Fan denn Annette von Leos Carax gesehen?

    Nein. Hab auch den Soundtrack noch nicht.

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    when there's nothing left to burn, you have to set yourself on fire
    #12598565  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Zuletzt gesehen:

    Les Amants du Pont-Neuf (Regie: Leos Carax – Frankreich, 1991) [Re-Watch] 8/10
    Sacrifice (Regie: Peter A. Dowling – Großbritannien/Irland/USA, 2016) 4/10
    Intimní osvětlení (Regie: Ivan Passer – Tschechoslowakei, 1965) 7,5/10
    Catch Me If You Can (Regie: Steven Spielberg – USA, 2002) 6/10
    Zwei halbe Leben sind kein Ganzes (Regie: Servet Ahmet Golbol – Deutschland/Türkei, 2008) 6,5/10
    Szindbád (Regie: Zoltán Huszárik – Ungarn, 1971) 8,5/10
    Gōsuto in za Sheru/Kōkaku Kidōtai (Regie: Mamoru Oshii – Japan/Großbritannien, 1995) 7/10

    Der britische Regisseur Peter Strickland (The Duke of Burgundy, In Fabric) lässt sich in die Karten schauen und führt Zoltán Huszáriks Szindbád als einen seiner Lieblingsfilme an. Der Einfluss ist offensichtlich, Huszárik scheint hingegen von Stan Brakhage beeindruckt zu sein: Die sehr schnell montierten Close-Ups von Oberflächen, Materialien und Sinneseindrücken erinnern mich stark an den Avantgarde- und Experimentalfilmer aus den USA. Assoziativ aufgeladener Bilderreigen im Angesicht des Todes, opulent und eigen in Szene gesetzt von Kameramann Sándor Sára, inhaltlich basierend auf den Kurzgeschichten von Gyula Krúdy.

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    #12598591  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Hat hier schon jemand „No Other Choice“ gesehen? Klingt ziemlich gut…

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    #12598609  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Klingt für mich erst mal wie Le couperet von Costa-Gavras. (Ach, haben beide die gleiche Romanvorlage…ok.)

    --

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