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ford-prefect Most of my heroes still don't appear on no stamp
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Gestern in der ARD-Mediathek die Fastnachts-Satire „Kehraus“ mit Gerhard Polt zum ersten Mal geschaut. Läuft zudem übermorgen am Samstag im BR-Fernsehen. Der Film stammt von 1983 … die darin humoristisch vorgeführten Alltagsprobleme in Beruf und Privatleben der unteren Mittelschicht sind jedoch immer noch dieselben, mit denen man sich auch heute herumplagt. Aufbereitet mit sarkastischen bis zynischen Dialogen. Ein modernes Rechenzentrum verdrängt alle Mitarbeiter einer Etage in einem Versicherungsunternehmen. Sowie die Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch versteckte Überwachungskameras in den Bürsos. Gefällt mir sogar besser als der andere Polt-Film „Man spricht Deutsh“ von 1988. Stellenweise sprechen die Figuren in „Kehraus“ aber ein so tiefes Bayerisch, dass ich etliche Sätze kaum verstehen konnte … sondern mir den Sinn der Wörter aus dem Kontext erschließen musste („Do hob I ja an Fahrschein! Sehng ses! – Des hättn Sie mir ja a glei sagn kenne“). Aus diesem Grund kann ich mir keine Filme von Marcus H. Rosenmüller anschauen: Weil ich die bayerisch sprechenden Figuren nicht verstehen kann.
zuletzt geändert von ford-prefect--
Wayne's World, Wayne's World, party time, excellent!