Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #10078407  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ach so, auch gerne noch drei, vier Musicals mit Stone/Gosling. Ginger & Fred werden sie nie, müssen sie auch nicht. Aber ihre Singstimmen sind toll, Gosling braucht sich diesbezüglich vor Fred nicht zu verstecken – und Stone ist in ihrer stimmlichen Nacktheit unglaublich berührend.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
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    #10084977  | PERMALINK

    hotblack-desiato

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    Begin Again / Can a Song Save Your Life?  2013

     

    Sehr schöner Film. Ruffalo ist toll.

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    ~ Mut ist, zu wissen, dass es weh tun kann und es trotzdem zu tun. Dummheit ist dasselbe. Und deswegen ist das Leben so schwer. ~
    #10085647  | PERMALINK

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    A Boy And His Dog
    (Regie: L.Q. Jones – USA, 1975)

    Nachdem der 4. Weltkrieg einen Großteil der Welt zerstört hat, zieht der Junge Vic, täglich auf der Suche nach Nahrung, Unterkunft und Sex, mit seinem durch Mutation sprechenden Hund durch die Gegend. Als er eines Tages eine junge Frau namens Quilla June trifft, erzählt diese ihm von einer unterirdischen Stadt, in der die Welt von früher noch erhalten sein soll. Schließlich führt die Flucht vor einer Bande von Plünderern Vic und June in besagte Stadt. Doch dort ist alles anders als erwartet…

    Als dann endlich die Zivilisation unterging, tat sie es fünf Tage lang im psychedelischen Leuchten der Nuklearwaffenarsenale; der letzte große Auftritt des naturwissenschaftlichen Genies der Menschheit, bevor alles unter Schlamm und Schlacke begraben wurde. Doch selbst der größte anzunehmende Unfall, den man im Falle eines Krieges besser die „größte anzunehmende Dummheit“ nennen sollte, bewahrt die Menschen nicht vor den Kategorien Rasse, Klasse und Geschlecht, so dass in der postapokalyptischen Welt von „A Boy And His Dog“ ein paar Bessergestellte in einer künstlichen, unterirdischen Welt hausen, die sie aus den Trümmern der alten Welt errichteten und in der ewigen, himmellosen Dunkelheit des Bunkers bewohnen, während marodierende Truppen des Prekariats und abenteuerliche Einzelgänger auf der verheerten Oberfläche des Planeten ihr Überleben unter der sengenden Hitze der Sonne, die das wüste Land verbrennt, organisieren.
    Regisseur L.Q. Jones zweiter Film ist so offensichtlich ein Vorbild für die „Mad Max“-Reihe, dass sogar in „Fury Road“ noch Ideen aufblitzen, die 1975 schon in Don Johnsons Leinwanddebüt auftauchten. Der auf dem Truck festgezurrte Gitarrenspieler? Ganz sicher ein Einfall von Jones, der auch das Drehbuch nach einer 1969 erschienenen Kurzgeschichte von Harlan Ellison anfertigte und zuvor in vielen Western schauspielerte. Am Bekanntesten dürften seine Auftritte in den Filmen von Sam Peckinpah sein – und wie in den Filmen Peckinpahs, kann man in „Der Junge und sein Hund“ (deutscher Verleihtitel) Probleme mit dem Frauenbild haben, das gezeichnet wird, vielleicht sogar schon von Frauenfeindlichkeit sprechen, obwohl das Science-Fiction-Abenteuer deutlich humorvollere Töne anschlägt als die grimmigen Gewaltorgien von „Bloody Sam“.
    Der junge Vic (gespielt von Don Johnson, bekannt aus „Miami Vice“), von seinem vierbeinigen Begleiter fast durchgehend Albert genannt, zieht mit seinem Hund Blood durch die Wüste. Beide scheint eine längere Freundschaft zu verbinden, die auf den Annehmlichkeiten einer Zweckgemeinschaft beruhen: Vic besorgt das Futter, Blood kümmert sich um die Miezen. Richtig, der abgebrühte Wüstenköter kann nicht nur (telepathisch?) mit Vic kommunizieren und enzyklopädisches Wissen über die letzten Tage der Erde vorweisen, er hat auch einen untrüglichen Riecher für die Anwesenheit von Frauen. Diese sind Mangelware in den Tagen der Endzeit, mit der Betonung auf Ware: „A Boy And His Dog“ beginnt mit einer Vergewaltigung, die weggeworfene und aufgeschlitzte Frauenleiber zurücklässt. Vic bedauert unter diesen Umständen nur, dass er nicht auch zum Stich kam.
    Die beschränkten Lebensaussichten in der verdorrten Ödnis federt L.Q. Jones durch beeindruckend schöne und durchdachte Aufnahmen der Wüste ab, in deren Abbildung sich ein Freiheitsgefühl findet, das den Menschen aufgrund ihrer Lebensart verlorengegangen ist. Während diese im Dreck wühlen und sich um Nahrung prügeln, trotzt die Natur den hässlichen Tatsachen des Atomkriegs und atmet eine majestätische Selbstverständlichkeit, die Jones durch ständige Perspektivwechsel in immer neuen Variationen zeigt. Später orientiert sich der Blick der Kamera an den labyrinthischen Gängen, Rohren und Maschinen, die die Reste der Vorkriegswelt knapp unter der Oberfläche hinterlassen haben, um schließlich eine surreale Welt des Spießertums vorzuführen, die einem amerikanischen Postkartenidyll gleicht, das in die Schwärze der ewigen Finsternis getaucht wurde. Das herrschende Zwielicht setzt entlarvende Schlaglichter auf den keimenden, eher sogar aufblühenden Faschismus aus den Schößen des Bürgertums, das hier eine oberflächlich zivilisierte, aber rücksichtslose und brutale Gesellschaft installiert hat, die Werten wie Gehorsam huldigt und den „Law & Order“-Gedanken auf die subtile Bösartigkeit aus George Orwells „1984“ reduziert.
    Die Botschaft hinter dem ausnahmslos großartig fotografierten Film und seinen skurrilen Einfällen liegt in der Verteidigung der schönen Künste. Eine Welt ohne Musik, Film, Literatur und Philosophie degradiert den Menschen zu einem eindimensionalen Lumpensammler, dem die natürliche Würde abhanden gekommen ist. Der Mensch kann nicht leben, ohne sich über den Existenzkampf zu erheben. Natürlich reicht das nicht aus, wenn man sich die unterirdische Gesellschaft der Bessergestellten anschaut: Ihre angebliche Transzendenz des Überlebenskampfes sind dumme Regeln, verblödete Rituale, affige Vorschriften, stumpfe Traditionen und zurückgebliebene Folklore, die nur immer wieder in der Gewalt des Mobs gegen den Einzelnen münden. Beide Gesellschaften, oberirdisch wie unterirdisch, funktionieren auf ihre Art, dieses Vegetieren innerhalb der Fesseln der Gewalt bietet jedoch keine Alternative zu einem l(i)ebenswerten, inspirierten Dasein, das vor allem Blood hinter den Hügeln des Ödlands vermutet – Treibstoff: Hoffnung.
    Diese Auffassung der Welt deckt sich mitunter auch mit Ray Manzareks (Organist und Komponist der Rockband The Doors) Ansichten, der zusammen mit Tim McIntire, der Vierbeiner Blood seine Stimme lieh, die Filmmusik komponierte und einspielte, welche zwischen populären Americana-Skizzen, dräuenden Synthesizern und Sci-Fi-Sounds changiert.
    Über die audiovisuelle und gesellschaftskritische Klarheit von L.Q. Jones Endzeitvision kann man gleichzeitig so erfreut und von ihr fasziniert sein, dass einem die bissige, aber völlig beiläufig dargebrachte Schlusspointe entgehen könnte. Das krönende Beispiel des derben Humors, der „A Boy And His Dog“ so unterhaltsam macht, abseits seiner pessimistischen Darstellung der Menschheit und der klugen Gedanken zu den (falschen) Formen ihrer Organisation. „Wer vertraut schon einem Polizeihund?“

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    #10091503  | PERMALINK

    chocolate-milk

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    Was Bleibt (Hans-Christian Schmid) ***1/2

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    #10092255  | PERMALINK

    chocolate-milk

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    Gestern im Kino: Was hat uns bloß so ruiniert (Marie Kreutzer) ****

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    #10093849  | PERMALINK

    Anonym
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    Guinea Pig 2: Flowers of Flesh and Blood
    (Regie: Hideshi Hino – Japan, 1985)

    Ein Mann in einem Samurai-Kostüm entführt nachts eine Frau und bringt sie zu einem abgelegenen Keller, Ort einer bizarren Sammlung. Dort fesselt er sie an ein Bett, setzt sie unter Drogen und beginnt sie – Körperteil um Körperteil – zu zerstückeln.

    Unter den ca. 6000 Videobändern, die bei der Festnahme des Serienmörders Tsutomu Miyazaki von der japanischen Polizei sichergestellt wurden, befand sich auch „Guinea Pig 2: Flowers of Flesh and Blood“, eine inhaltlich lose Fortsetzung des Splatterfilms „Guinea Pig: The Devil’s Experiment“, welcher wiederum mit der verbotenen Authentizität des Snuff-Films flirtete. Weil Tsutomu eines seiner Opfer auf ähnliche Weise tötete, wie der Protagonist in „Guinea Pig 2“, festigte sich der üble Leumund der Serie, welcher zuvor schon, durch ein Aufeinandertreffen mit der japanischen Justiz, die Öffentlichkeit erregte. Dem Vorbild des Prozesses gegen Ruggero Deodato und „Cannibal Holocaust“ im Italien der frühen 1980er folgend, musste der Regisseur des ersten „Guinea Pig“-Teils vor Gericht nachweisen, dass niemand beim Dreh zu Schaden kam und sich alle Beteiligten – körperlich unversehrt – ihres Lebens erfreuten. Dazu fertigte man ein Video an, das die Spezialeffekte vorführte und ihre Funktionsweise erklärte. Teile dieses Tapes verwertete man später auch kommerziell als „Making of“-Bonusmaterial.
    „Video“ scheint in diesem Zusammenhang ein wichtiger Begriff zu sein, lässt sich die Rezeption der „Guinea Pig“-Filme doch alleine mit der Verbreitung der VHS-Rekorder erklären bzw. der Art, in welcher sich tabubrechende Horrorfilme unter dem Radar des Mainstreamkinos und -fernsehens weltweit über kopierte VHS-Kassetten verbreiteten.
    Gut dreißig Jahre nach dem ersten Erscheinen stellt „The Devil’s Experiment“ für medienerfahrene Jugendliche keine Herausforderung mehr dar: Selbst in (für seine Gewaltzensur besonders berüchtigt!) Deutschland kann man die „Guinea Pig“-Reihe als DVD- und Blu-ray-Release erwerben, remastert und mit Bonusmaterial (Teile der Reihe wurden beschlagnahmt, andere harren noch ihrer Aburteilung durch ein Gericht auf Liste B der BpjM).
    Wie anders sahen die Reaktionen auf diesen Film wohl aus, wenn man Ende der 80er/Anfang der 90er die x-te Generation einer kopierten Videokassette im Freundeskreis (vielleicht auch über Brieffreundschaften im benachbarten Ausland) getauscht hatte.
    „The Devil’s Experiment“ behauptet zu Beginn ein wirkliches Snuff-Tape zu sein, ein Experiment „in Schmerzen“, gedreht zu pseudowissenschaftlichen Zwecken, aus den Archiven der Polizei. Ein frühes Beispiel des Found-Footage-Genres.
    Manch einer mag die folgenden Folterszenen an einer jungen Frau für bare Münze genommen haben, der Authentizitätsfaktor einer von Hand beschrifteten und verrauschten VHS schlägt eine DVD-Veröffentlichung, im Kontext des Wissens um die ganze Filmreihe, um Längen. Und doch gibt es auch in „The Devil’s Experiment“ auffällige Hinweise zur „Fakeness“ des Geschehens: Die Beleuchtung ist professionell, die Farbgebung wirkt künstlich, um nicht zu sagen künstlerisch, und die vielen Wechsel der Kameraeinstellungen, sowie das häufige Verwenden extremer Nahaufnahmen sind ein sicheres Zeichen für das fiktionale Produkt von (splatter)filmaffinen Menschen.
    „Flowers of Flesh and Blood“ verzichtet auf das direkte Spiel mit dem Snuff-Feuer (vielleicht aufgrund der unschönen Begegnung mit der japanischen Gerichtsbarkeit), kann sich aber einen Bezug zur vermeintlichen Realität der Zuschauer nicht verkneifen, und behauptet, das vorliegende Video sei ein Reenactment eines 8mm-Amateurfilms, der Regisseur und Manga-Autor Hideshi Hino, zusammen mit dutzenden Fotografien und einem Brief, von einem Fan zugesandt wurde. Im Grunde auch nur eine verschärfte Version der „Based on true events“-Floskel, die den modernen Horrorfilm so gerne heimsucht, jedoch auch Nährboden für manchmal etwas plump anmutende künstlerische Ornamente, die sich abgeschmackter Bilder der Poesie bedienen, vielleicht, um die Splatter- und Gore-Effekte kitschig zu überhöhen, die hier zwar heftiger und blutiger als noch im ersten Teil ausfallen, aber schneller als Special FX auszumachen sind. Daher weiß ich auch nicht, ob ich der oft verbreiteten Geschichte trauen soll, Charlie Sheen habe nach einer privaten Videovorführung von „Flowers of Flesh and Blood“ das FBI eingeschaltet, in der Annahme, er habe soeben einen echten Snuff-Film gesehen. Einem Menschen mitten aus dem Filmgeschäft muss die offensichtliche Inszenierung doch sofort ins Auge springen. Die wahrscheinlichere Variante wäre einfach ein guter Werbegag, um die Filmreihe auch in den USA und Europa bekannt zu machen, oder eine Verwechslung der Titel: „The Devil’s Experiment“ könnte man eine solche Schockreaktion viel eher zutrauen.
    Persönlich halte ich „Flowers of Flesh and Blood“ für den gelungeneren Teil der Reihe, zum einen wegen meines Wissens um die Umstände der Entstehung von „The Devil’s Experiment“, zum anderen weil der Fokus nicht mehr auf den Qualen eines wehrlosen Menschen liegt, die sich auf ein empathisches Publikum übertragen sollen, sondern auf dem Spaß an der filmischen Umsetzung von frühkindlicher Neugier und Zerstörungswut, die mittels Splattereffekten den Geheimnissen des menschlichen Körpers auf den Grund gehen, ganz so, wie man als Dreijähriger seine Puppen und Spielzeuge auseinanderpflückte.
    Kann die Zerstückelung eines Menschen als Unterhaltung dienen? Nicht unbedingt für jeden: Hideshis Film, dem ein paar Jahre später der noch phantastischere, künstlerische und poetischere „Guinea Pig 4: Mermaid In A Manhole“ des selben Regisseurs folgen sollte, ist eher als filmhistorisches Dokument interessant, weil er zu den Werken gehörte, welche die Amateursplatterszene beeinflussten, die in den 1990ern ihren Höhepunkt auf Video feierte.
    Dem gewöhnlichen Kinopublikum muss man Groteskes dieser Art mit einem Krimiplot unterjubeln, der ebenfalls eine moralische Rechtfertigung enthält. Wer nun immer noch ein Urteil über „Guinea Pig 2: Flowers of Flesh and Blood“ und ähnlichen „filmischen Schmutz“ fällen möchte, sollte sich an den Kinobesuch erinnern, bei dem ihm dieses kleine Horrorjuwel „SAW“ so gut gefiel – und dann betreten schweigen.

    Trailer

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    #10093857  | PERMALINK

    gipetto
    Funk 'n' Punk

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    harry-rag
    Guinea Pig 2: Flowers of Flesh and Blood
    (Regie: Hideshi Hino – Japan, 1985)

    Alter Falter…

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    "Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)
    #10096143  | PERMALINK

    klimoff

    Registriert seit: 17.07.2016

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    „La La Land“ (Damien Chazelle)
    „Die Lügen der Sieger“ (Christoph Hochhäusler)
    „Finding Dory“ (Andrew Stanton, Angus MacLane)
    „No“ (Pablo Larraín)
    „Kraftidioten – Einer nach dem anderen“ (Hans Petter Moland)
    „X-Men: Apocalypse“ (Bryan Singer)
    „The Purge: Election Year“ (James DeMonaco)

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    #10096483  | PERMALINK

    Anonym
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    Don’t Breathe **1/2

    April und die außergewöhnliche Welt ***1/2

     

     

     

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    #10098483  | PERMALINK

    Anonym
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    Hat schon jemand „Wilde Maus“ oder „A Cure For Wellness“ gesehen und möchte dazu etwas schreiben? :)

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    #10098489  | PERMALINK

    klimoff

    Registriert seit: 17.07.2016

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    „Julieta“ (Pedro Almodóvar)
    Ein wenig skizzenhaft. Vielleicht auch oberflächlich. Oder wie souverän aus dem Ärmel geschüttelt. Ein gefälliges Melodram mit leichtem Hitchcock-Touch.

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    #10104023  | PERMALINK

    Anonym
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    The Girl With All The Gifts (Colm McCarthy)

    Originelle und intelligente Variante des Zombie-Themas, die sich wohltuend von den üblichen Splatter-Orgien abhebt. Entsprechende ‚Schauwerte‘ sind zwar vorhanden, entstehen aber immer aus der Handlung heraus und genügen sich nicht selbst. Die gut aufgelegten Schauspieler*innen (Sennia Nanua, Glenn Close, Gemma Arterton, Paddy Considine) verleihen ihren Figuren Leben und Überzeugungskraft. Das Ende ist in gewisser Weise beunruhigend konsequent und lässt einen so schnell nicht mehr los.
    Eine Anmerkung noch: Die Produktion des Films hat gerade einmal knapp 5 Millionen Dollar gekostet, steht vergleichbaren Hollywood-Blockbustern aber visuell in nichts nach. Inszenatorisch übertrifft TGWATG sowieso die meisten. Ich frage mich schon, wofür das dreißig-, vierzig-, ja fünfzigfache des Budgets eigentlich benötigt wird.

    ****1/2

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    #10104041  | PERMALINK

    Anonym
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    mrflingking…entstehen aber immer aus der Handlung heraus und genügen sich nicht selbst.

    Schade. ;)

    --

    #10104043  | PERMALINK

    Anonym
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    harry-rag

    mrflingking…entstehen aber immer aus der Handlung heraus und genügen sich nicht selbst.

    Schade.

    Ja ja, immer diese Gorehounds. ;-)

    --

    #10108813  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

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    I Don’t Feel at Home in This World Anymore (Macon Blair, 2017)

    Ausgezeichnet!

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
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