Country – eine reaktionäre Musik?

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  • #61067  | PERMALINK

    tolomoquinkolom

    Registriert seit: 07.08.2008

    Beiträge: 8,651

    @Blitzkrieg Bettina 1818074 wrote:

    …dass sich damals schwarze und weiße Musik sehr nahe waren, und von daher weiterentwickelt haben: Entstanden aus weißem Country und schwarzem Blues und eben R n B hat er sich von weißer Seite eben zu Rock weiterentwickelt, von schwarzer Seite zu Soul und Funk usw.

    Grob formuliert ist Country weitgehend weiße Farmermusik, Musik der Ausbeuter und Anschaffer; Blues die der ausgebeuteten Arbeiter auf den Feldern dieser Farmer. R&B (Rhythm & Blues) ist die Popmusik schwarzer Großstadt-Ghettos in den USA und hieß vorher Race Music und später dann Soul. Rock & Roll entstand aus dem Zusammenbringen von R&B und C&W. Großstadt-Sex und Hinterwäldler-Folklore wurden ein Paar, später sogar zu Funk.

    Country & Western stammt hauptsächlich aus dem Süden und Mittelwesten der USA, jenem gläubigen, fundamentalistischen Bible-Belt, in dem es auch heute noch rassistische Vorurteile gibt. Gott ist weiß und vermutlich sowieso Amerikaner. Diese häufig patriotische bzw. (scheinheilig) moralische ‘Volksmusik’ (Hillbilly, Bluegrass) ist die selten sozialkritische, meist simple, harmonisch-ländliche Popmusik von Kleinbürgern zwischen Bar und Bett; einfachen weißen Leuten mit fragwürdigen amerikanischen Werten. Der traditionelle Blues ist (nicht nur, aber zu großen Teilen) dagegen die Musik der Aussichtslosen, der Knechte, der schwarzen Amerikaner und stellt gewissermaßen die folkloristische Seite der Kirchenlieder, also Gospel und Spirituals, dar. Hier geht es nicht um Kleinbürgerkram und Gemeinplätze, sondern um handfeste Dinge, die neben dem Leid, der Trostlosigkeit auch den Sex einbezieht.

    @mikko 1818304 wrote:

    Insofern wird es in Afrika oder Asien den Rockgitarristen vom Schlage eines Jimmy Page oder auch Angus Young kaum geben.

    Wie das in Afrika oder im übrigen asiatischen Raum aussieht, kann ich nicht sagen, jedoch gibt es diese Ausnahmegitarristen in Japan. Sie werden allerdings aus unterschiedlichen Gründen weder in den USA noch in Europa wahrgenommen. Kubo Takuro, Takeshi Terauchi, Kyoji Yamamoto, Takayoshi Ohmura oder Mashima Masatoshi halte ich für ebenso herausragende Gitarrenvirtuosen wie den erwähnten Jimmy Page.

    @Blitzkrieg Bettina 1818381 wrote:

    Ich stelle mal eine Vermutung auf warum schwarze Musik verstärkt im Mainstream auftaucht…

    Es gibt (vor allem auch jenseits der Black Community) schlicht einen enormen Markt dafür. Die Absatzzahlen (für HipHop, Rap, NeoSoul etc.) haben weder etwas mit Gesellschaftsrändern noch mit einem Rassengleichberechtigungsschub zu tun. Es geht ums Geld. Wie fast immer. Dabei sollte man auch nicht übersehen, dass früher (sagen wir: 60er, 70er Jahre) Musik für Schwarze von Schwarzen gemacht wurde (Motown, Stax, etc.). Heute wird Musik für Schwarze von Weißen ‘gemacht’ (auch wenn dafür Schwarze als Produzenten zum Einsatz kommen).

    @sonic Juice 1818507 wrote:

    Ob der dazu dann womöglich cooler tanzen kann als seine weißen Headbanger-Freunde will ich mal dahinstehen lassen.

    Schwarze trauen ihrem Körper, Weiße dem ihren nicht immer. Es liegt schlicht an der Einstellung zu sich selbst.

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    #7046447  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 22,557

    tolomoquinkolomGrob formuliert ist Country weitgehend weiße Farmermusik, Musik der Ausbeuter und Anschaffer; Blues die der ausgebeuteten Arbeiter auf den Feldern dieser Farmer. R&B (Rhythm & Blues) ist die Popmusik schwarzer Großstadt-Ghettos in den USA und hieß vorher Race Music und später dann Soul. Rock & Roll entstand aus dem Zusammenbringen von R&B und C&W. Großstadt-Sex und Hinterwäldler-Folklore wurden ein Paar, später sogar zu Funk.

    Country & Western stammt hauptsächlich aus dem Süden und Mittelwesten der USA, jenem gläubigen, fundamentalistischen Bible-Belt, in dem es auch heute noch rassistische Vorurteile gibt. Gott ist weiß und vermutlich sowieso Amerikaner. Diese häufig patriotische bzw. (scheinheilig) moralische ‘Volksmusik’ (Hillbilly, Bluegrass) ist die selten sozialkritische, meist simple, harmonisch-ländliche Popmusik von Kleinbürgern zwischen Bar und Bett; einfachen weißen Leuten mit fragwürdigen amerikanischen Werten. Der traditionelle Blues ist (nicht nur, aber zu großen Teilen) dagegen die Musik der Aussichtslosen, der Knechte, der schwarzen Amerikaner und stellt gewissermaßen die folkloristische Seite der Kirchenlieder, also Gospel und Spirituals, dar. Hier geht es nicht um Kleinbürgerkram und Gemeinplätze, sondern um handfeste Dinge, die neben dem Leid, der Trostlosigkeit auch den Sex einbezieht.

    Angesichts solcher überaus kundigen Sätze werde ich mich in diesem Thread nicht mehr äußern.

    --

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    #7046449  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 71,532

    Sonic Juice
    Ich halte mich aufgrund dieses mit Minen besetzten Feldes, verbunden mit meiner Ahnungslosigkeit in Humanbiologie, hier mit Spekulationen zurück.

    Das ist sicher ratsam. Nicht, weil es verwerflich wäre, nach genetischen Veranlagungen zu fragen, sondern einfach, weil das ein Wissenschaftszweig ist, auf dem man besser nicht dilettieren sollte.

    tolomoquinkolomGrob formuliert ist Country weitgehend weiße Farmermusik, Musik der Ausbeuter und Anschaffer

    Das ist nicht „grob formuliert“, sondern schlicht falsch.

    Country & Western stammt hauptsächlich aus dem Süden und Mittelwesten der USA, jenem gläubigen, fundamentalistischen Bible-Belt, in dem es auch heute noch rassistische Vorurteile gibt. Gott ist weiß und vermutlich sowieso Amerikaner. Diese häufig patriotische bzw. (scheinheilig) moralische ‘Volksmusik’ (Hillbilly, Bluegrass) ist die selten sozialkritische, meist simple, harmonisch-ländliche Popmusik von Kleinbürgern zwischen Bar und Bett; einfachen weißen Leuten mit fragwürdigen amerikanischen Werten.

    Jetzt bin ich gespannt: Kannst Du dieses Gebräu aus Vorurteilen empirisch belegen?

    --

    #7046451  | PERMALINK

    tolomoquinkolom

    Registriert seit: 07.08.2008

    Beiträge: 8,651

    Herr Rossi Jetzt bin ich gespannt: Kannst Du dieses Gebräu aus Vorurteilen empirisch belegen?

    Das wird schwer. Vorurteile und Empirie in einem gemeinsamen Bierkrug? :-)

    MikkoDeine Ausführungen zu Country & Western Musik sind allerdings ein wenig oberflächlich und verkürzt. Vielleicht solltest Du Dich damit erstmal näher beschäftigen, bevor Du wohlfeile Vorurteile verbreitest.

    C&W ist keine intellektuelle Angelegenheit, sondern eine ländliche. Es begann mehr oder weniger mit Mountain Music/Old-Time Music/Hillbilly aus den Appalachen, die von und für ‘Hinterwäldler und Landeier’ gemacht wurde. Es folgten singende Cowboys, Western Swing, Carter Family, Bluegrass (aus Kentucky), Honky Tonk und endete in Nashville/Tennessee als peinliche Schlagererzeugungsindustrie. Und Schwarze kommen (fast) nicht vor.

    Die von Dir erwähnten Vorurteile gründen auf der von mir als zu wenig sozialkritisch und als scheinheilig empfundenen und ausgrenzenden Tanz- und Stimmungsmusik C&W. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber es sind eben Ausnahmen. Und es gibt den grandiosen Gegenentwurf mit Folk, für den alle genannten Vorurteile nicht zutreffen.

    Herr Rossi [Grob formuliert ist Country weitgehend weiße Farmermusik, Musik der Ausbeuter und Anschaffer] Das ist nicht „grob formuliert“, sondern schlicht falsch.

    Country (Music) ist keine weiße Farmermusik?

    --

    #7046453  | PERMALINK

    whole-lotta-pete

    Registriert seit: 19.05.2003

    Beiträge: 17,435

    tolo, ich glaube du schreibst dich hier um Kopf und Kragen. Deine recht grob zusammengestiefelten Bemerkungen, dass Country&Western Music der stumpfe Sound der Ausbeuter ist, wird ohne Zweifel nicht unwidersprochen bleiben. Selbst als Nicht-Fan springt einem diese extrem verkürzte Darstellung schnell ins Gesicht.

    --

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    #7046455  | PERMALINK

    weilstein

    Registriert seit: 10.10.2002

    Beiträge: 11,096

    tolomoquinkolomCountry & Western stammt hauptsächlich aus dem Süden und Mittelwesten der USA, jenem gläubigen, fundamentalistischen Bible-Belt, in dem es auch heute noch rassistische Vorurteile gibt. Gott ist weiß und vermutlich sowieso Amerikaner. Diese häufig patriotische bzw. (scheinheilig) moralische ‘Volksmusik’ (Hillbilly, Bluegrass) ist die selten sozialkritische, meist simple, harmonisch-ländliche Popmusik von Kleinbürgern zwischen Bar und Bett; einfachen weißen Leuten mit fragwürdigen amerikanischen Werten.

    Auweia. Das ist nicht „grob formuliert“, sondern dumm und unwissend.

    --

    #7046457  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 71,532

    tolomoquinkolomDas wird schwer. Vorurteile und Empirie in einem gemeinsamen Bierkrug? :-)

    Eben. Was Du so schreibst, liest sich wie am anti-amerikanistischen Stammtisch zusammenfabuliert. Dass Du Dich mit der Musik, über die Du so wortgewaltig urteilst, und ihrem historischen Kontext wirklich beschäftigt hast, geschweige denn sie gehört hast, glaube ich Dir nicht.

    C&W ist keine intellektuelle Angelegenheit, sondern eine ländliche.

    Was ist denn das für ein Gegensatzpaar, intellektuell/ländlich? Und was bitte war der Blues?

    Country (Music) ist keine weiße Farmermusik?

    Selbst wenn es so wäre, wieso sind Farmer „Ausbeuter“?

    --

    #7046459  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
    Moderator / Juontaja

    Registriert seit: 15.02.2004

    Beiträge: 34,409

    Ich rate dringend, die Fragen rund um C&W, Hillbilly Swing, Bluegrass etc. an anderer Stelle zu diskutieren.

    --

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    #7046461  | PERMALINK

    q

    Registriert seit: 26.11.2007

    Beiträge: 92

    Herr Rossi
    Was ist denn das für ein Gegensatzpaar, intellektuell/ländlich?

    Naja, die ländlichen Gebiete der USA („Heartland“) sind nun nicht gerade bekannt für Toleranz, Aufgeklärtheit, Bildungshunger oder kosmopolitische Gesinnung.
    In den urbanen Zentren hingegen herrscht aufgrund der kulturellen Mischung, der Bildungsangebote und der medialen Versorgung schon ein anderes, sicherlich toleranteres, aufgeklärteres Klima, in dem Künste ganz anders gedeien können.
    Einher damit geht sicherlich die Entwicklung und Präferierung musikalischer Genres.

    --

    #7046463  | PERMALINK

    mistadobalina

    Registriert seit: 29.08.2004

    Beiträge: 20,718

    MikkoIch rate dringend, die Fragen rund um C&W, Hillbilly Swing, Bluegrass etc. an anderer Stelle zu diskutieren.

    Sehe ich auch so. Eine Diskussion fänd ich aber schon sehr interessant, Rossi vielleicht könnten wir diese Beiträge entsprechend verschieben.

    --

    When I hear music, I fear no danger. I am invulnerable. I see no foe. I am related to the earliest time, and to the latest. Henry David Thoreau, Journals (1857)
    #7046465  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 71,532

    Mistadobalinavielleicht könnten wir diese Diskussion entsprechend verschieben.

    Das fänd ich auch sinnvoll.

    --

    #7046467  | PERMALINK

    whole-lotta-pete

    Registriert seit: 19.05.2003

    Beiträge: 17,435

    Vielleicht können wir vorerst diesen Teil der Diskussion stoppen, da es ohnehin in eine andere Richtung führt. Die Ansätze sollten ja doch auch einen Versuch der Erklärung bilden, warum sich schwarze Künstler möglicherweise davon fernhalten. Insofern könnte es soweit meinetwegen stehen bleiben. Dann aber jetzt bitte wieder weiter zur Frage.

    --

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    #7046469  | PERMALINK

    tolomoquinkolom

    Registriert seit: 07.08.2008

    Beiträge: 8,651

    Es handelt sich um ein Missverständnis. Wir interpretieren C&W auf unterschiedliche Weise. Ich erkenne, dass dies an mir liegt. Für mich besteht C&W nur aus Hillbilly, singenden Cowboys, Western Swing und Bluegrass. Mit anderen Worten: Johnny Cash, Waylon Jennings oder Hank Williams sehe ich nicht als C&W, Bill Monroe, Roy Rogers oder Tex Ritter dagegen schon. Mir ist klar geworden, dass man das auch anders sehen kann.

    Whole Lotta Petetolo, ich glaube du schreibst dich hier um Kopf und Kragen. Deine recht grob zusammengestiefelten Bemerkungen, dass Country&Western Music der stumpfe Sound der Ausbeuter ist, wird ohne Zweifel nicht unwidersprochen bleiben. Selbst als Nicht-Fan springt einem diese extrem verkürzte Darstellung schnell ins Gesicht.

    Auf die Grobheit der provozierenden Bemerkung habe ich selbst hingewiesen, sehe aber ein, dass ich da wohl zu sehr verkürzte. Ich habe allerdings nichts von stumpfem Sound geschrieben. Die polemische Überspitzung ‘Ausbeuter und Anschaffer’ bezog sich auf das soziale Verhältnis zwischen Weißen (Farmbesitzern) und Schwarzen (Baumwollpflückern) in den Südstaaten der USA (und das vor 1954); auch im Zusammenhang mit der dort praktizierten Segregation. Das Fehlen schwarzer C&W Helden deutet darauf hin, dass dies eine Veranstaltung weißer Amerikaner war. Die KKK-Epigonen hörten jedenfalls sehr gerne C&W.

    Herr RossiDas ist nicht „grob formuliert“, sondern schlicht falsch.

    Ja. Das war nicht korrekt, da der gedachte aber nicht geschriebene Zusammenhang fehlt. Wie oben bereits angemerkt, meinte ich mit Ausbeuter und Anschaffer weiße Farmbesitzer (als Gegenpol zu schwarzen Baumwollpflückern und als Teilaspekt in dieser C&W-Betrachtung).

    Herr RossiWas Du so schreibst, liest sich wie am anti-amerikanistischen Stammtisch zusammenfabuliert. Dass Du Dich mit der Musik, über die Du so wortgewaltig urteilst, und ihren historischen Kontext wirklich beschäftigt hast, geschweige denn sie gehört hast, glaube ich Dir nicht.

    Das stimmt nur zum Teil. C&W zählt nicht zu meinen umfassenden Beschäftigungen mit Musik und ist für mich auch keine entscheidende musikalische Phase gewesen; diese Musik ist auch die zeitlich von mir am entfernteste. Durchs Hören und durch Lektüre hat sich dennoch eine Meinung gebildet. Die kann Fehler haben (es ist eine Meinung und kein Urteil) und dazulernen ist eine schöne Erfahrung. Das was ich als C&W bezeichne (siehe oben) gefällt mir nicht, da es eine Musik der Ausgrenzung ist, an der eine bestimmte Bevölkerungsgruppe nicht teilnehmen darf oder kann.

    Der antiamerikanische Stammtisch-Vergleich hat mir nicht gefallen.

    Herr RossiUnd was bitte war der Blues?

    Blues entstand [nach meiner Meinung] nicht als Tanz- bzw. Unterhaltungsmusik, sondern war zunächst die weltliche Seite von Gospel und Spirituals der Schwarzen Amerikas. Ich deute den frühen Blues als (amerikanischen) Folk der Schwarzen, der gleichermaßen auch Weiße ansprach, die ihn auch schnell selbst und überzeugend spielten. Blues und Folk sind interessantere Genres als C&W und auch ernsthafter. Es sind im Gegensatz zu C&W Lieder über den Bürgerkrieg, Arbeiter-Songs, Balladen und keine (wie es Barry Graves einmal formulierte) ‘kleinbürgerlichen Lieder von Menschen, über Menschen, für Menschen im Bermuda-Dreieck von Bar, Bett und Baseballplatz’.

    Whole Lotta PeteVielleicht können wir vorerst diesen Teil der Diskussion stoppen, da es ohnehin in eine andere Richtung führt. Die Ansätze sollten ja doch auch einen Versuch der Erklärung bilden, warum sich schwarze Künstler möglicherweise davon fernhalten. Insofern könnte es soweit meinetwegen stehen bleiben. Dann aber jetzt bitte wieder weiter zur Frage.

    Zurück zum schwarzen Rock’n’Roll …

    --

    #7046471  | PERMALINK

    weilstein

    Registriert seit: 10.10.2002

    Beiträge: 11,096

    tolomoquinkolomEs handelt sich um ein Missverständnis. Wir interpretieren C&W auf unterschiedliche Weise. Ich erkenne, dass dies an mir liegt. Für mich besteht C&W nur aus Hillbilly, singenden Cowboys, Western Swing und Bluegrass. Mit anderen Worten: Johnny Cash, Waylon Jennings oder Hank Williams sehe ich nicht als C&W, Bill Monroe, Roy Rogers oder Tex Ritter dagegen schon. Mir ist klar geworden, dass man das auch anders sehen kann.

    OK. Du hast tatsächlich nicht den blassesten Schimmer. Ähnlich kundig würde ich mich wahrscheinlich zum Bohr’schen Atommodell äußern.

    --

    #7046473  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 71,532

    Ich habe dieses Thema mal aus dem „Schwarzer Rock’n’Roll“-Thread ausgekoppelt. Mit starken Worten fasst Tolo hier eingangs einige Meinungen über Country zusammen, die sicher der eine oder andere mit sich herumträgt. Ich weiß, den Liebhabern und Kennern dieses Genres sind von diesen wenig fundierten Meinungen genervt, ich würde aber doch bitten, ein paar klärende Worte zu formulieren. Ich bin nicht der dazu Berufene, dazu habe ich mich bislang nicht tief genug ins Thema eingearbeitet.

    --

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