Beste Alben des Jahres 2003

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  • #3195591  | PERMALINK

    udw
    so little gets done

    Registriert seit: 22.06.2005

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    Mr.SoulIst meines Wissens von 2002.

    „Pelt“ sagt mir gar nichts, wäre das was für mich?

    Nein, Tranquil Isolation ist tatsächlich von 2003, habe zumindest nichts gegenteiliges gefunden.

    Ob „Pelt“ etwas für Dich sind, ist schwer zu sagen. „Pelt“ sind ein Instrumental-Trio bestehend aus Jack Rose (dessen Kensington Blues ich Dir jedenfalls wärmstens ans Herz lege), Michael Gangloff und Patrick Best. Ihre Musik ist für mich schwer zu greifen, lässt sich grob sicherlich mit Drone umschreiben, speist sich dabei aber vor allem aus traditioneller amerikanischer Musik, dem Blues, Country und führt all diese Zutaten ähnlich wie beim American Primitivism viel weiter, lässt auch deutliche Raga-Einflüsse erkennen. Pearls From The River ist jedenfalls archaisch und hypnotisch, eine Platte, die mich immer wieder unglaublich fasziniert.

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    so little is fun
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    #3195593  | PERMALINK

    mr-soul

    Registriert seit: 16.07.2002

    Beiträge: 6,408

    Danke für deine Ausführungen zu PELT.

    Was Dunger betrifft: die US-Ausgabe erschien 2003, in Europa gab es die Platte bereits 2002 zu kaufen.

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    "i tell all my friends that i'm bound for heaven, and if it ain't so you can't blame me for living" Thank You, Jason!
    #3195595  | PERMALINK

    udw
    so little gets done

    Registriert seit: 22.06.2005

    Beiträge: 3,284

    Mr.Soul
    Was Dunger betrifft: die US-Ausgabe erschien 2003, in Europa gab es die Platte bereits 2002 zu kaufen.

    Seltsam, amazon.de führt sie tatsächlich als 2002, in Schweden und den USA ist sie allerdings erst 2003 erschienen. Ich bin mir eigentlich recht sicher, dass ich Tranquil Isolation nach einer Besprechung im RS ebenfalls 2003 gekauft habe (und der deutsche RS sich ja wiederum nach den hiesigen Veröffentlichungsdaten richtet).

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    so little is fun
    #3195597  | PERMALINK

    mr-soul

    Registriert seit: 16.07.2002

    Beiträge: 6,408

    UDWSeltsam, amazon.de führt sie tatsächlich als 2002, in Schweden und den USA ist sie allerdings erst 2003 erschienen. Ich bin mir eigentlich recht sicher, dass ich Tranquil Isolation nach einer Besprechung im RS ebenfalls 2003 gekauft habe (und der deutsche RS sich ja wiederum nach den hiesigen Veröffentlichungsdaten richtet).

    Habe gerade extra nochmal nachgeschaut, die Rezension war in der Dezember-Ausgabe 2002.

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    "i tell all my friends that i'm bound for heaven, and if it ain't so you can't blame me for living" Thank You, Jason!
    #3195599  | PERMALINK

    udw
    so little gets done

    Registriert seit: 22.06.2005

    Beiträge: 3,284

    Mr.SoulHabe gerade extra nochmal nachgeschaut, die Rezension war in der Dezember-Ausgabe 2002!

    Danke!
    Dann werde ich schweren Herzens meine Liste ändern:

    01. Nina Nastasia – Run To Ruin *****
    02. Bonnie ‚Prince‘ Billy – Master And Everyone
    03. Pelt – Pearls from the river ****1/2 – *****
    04. Songs:Ohia – The Magnolia Electric Co.
    05. The Mars Volta – Deloused in the comatorium ****1/2
    06. Scout Niblett – I am ****
    07. Boubacar Traoré – Je chanterai pour toi
    08. Herman Düne – Mas Cambios
    09. Alasdair Roberts – Farewell Sorrow
    10. Kings Of Leon – Youth And Young Manhood

    --

    so little is fun
    #3195601  | PERMALINK

    mr-soul

    Registriert seit: 16.07.2002

    Beiträge: 6,408

    UDW
    10. Kings Of Leaon – Youth And Young Manhood

    Immer noch kein „Supper“….:roll:

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    "i tell all my friends that i'm bound for heaven, and if it ain't so you can't blame me for living" Thank You, Jason!
    #3195603  | PERMALINK

    udw
    so little gets done

    Registriert seit: 22.06.2005

    Beiträge: 3,284

    Mr.SoulImmer noch kein „Supper“….:roll:

    Ich kenne erst zwei Smog-Alben: A River Ain’t Too Much Too Love und Wild Love. Habe also diesbezüglich noch einiges aufzuholen.

    --

    so little is fun
    #3195605  | PERMALINK

    mr-soul

    Registriert seit: 16.07.2002

    Beiträge: 6,408

    UDWIch kenne erst zwei Smog-Alben: A River Ain’t Too Much Too Love und Wild Love. Habe also diesbezüglich noch einiges aufzuholen.

    Wenn Du diese beiden Alben gut findest, kannst Du sie eigentlich alle ungehört kaufen, mit Ausnahme von „Sewn To The Sky“ und „Forgotten Foundation“, die doch arg rudimentär daherkommen.

    --

    "i tell all my friends that i'm bound for heaven, and if it ain't so you can't blame me for living" Thank You, Jason!
    #3195607  | PERMALINK

    irrlicht
    Nihil

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    Beiträge: 30,802

    1. A perfect circle Thirteenth step
    2. Sole Selling live water
    3. Bonnie ‚Prince‘ Billy Master and everyone
    4. Lhasa The living road
    5. (Smog) Supper
    6. Katatonia Viva emptiness
    7. Sandy Dillon Nobody’s sweetheart
    8. Songs:Ohia The Magnolia Electric Co.
    9. Nina Nastasia Run to ruin
    10. The Mars Volta De-loused in the comatorium

    --

    Hold on Magnolia to that great highway moon
    #3195609  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    1. ALICIA KEYS – The Diary Of Alicia Keys
    2. JAY-Z – The Black Album
    3. KELIS – Tasty
    4. SPRING HEEL JACK – Live
    5. ANTHONY HAMILTON – Comin‘ From Where I’m From
    6. JAYLIB – Champion Sound
    7. OUTKAST – Speakerboxxx/The Love Below
    8. MOLOKO – Statues
    9. AL GREEN – I Can’t Stop
    10. PADDY McALOON – I Trawl The Megahertz

    11. NON-PROPHETS – Hope
    12. JEMEEL MONDOC & WILLIAM PARKER WITH HAMID DRAKE – New World Pygmies Vol. 2
    13. ROBERT WYATT – Cuckooland
    14. ERYKAH BADU – Worldwide Underground
    15. MASSIVE ATTACK – 100th Window
    16. MADLIB – Shades Of Blue
    17. PRINCE – N.E.W.S.
    18. AMY WINEHOUSE – Frank
    19. BROADCAST – HaHa Sound
    20. MESHELL NDEGEOCOELLO – Comfort Woman

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    #3195611  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,562

    Wow, pinch, das sind sehr beeindruckende Listen! Mir fehlt leider echt die Zeit um jede einzelne Liste zu kommentieren. Das Album von Doris Duke ist für meinen Geschmack zu weit unten im entsprechenden Jahrgang, und ich hatte mehr aus der AACM-Ecke bei den 70er-Jahrgängen erwartet. „Midnight Marauders“ war mir auch zu weit unten, und ich hatte mehr Punk/Post-Punk erwartet. Stattdessen sehe ich viel Hip Hop in Deinen Listen. Zum Hip Hop: Interessiert mich noch am Rande, aber ich habe den Überblick verloren, und finde da Instrumentals oft spannender. Ich schätze Rakim’s Flow z.B. sehr, und frage mich oft, ob das mit viel mit seinen musikalischen Fähigkeiten zu tun hat (er spielte ja Altsaxophon). Nebenbei habe ich heute ein bißchen bei Outkast und J Dilla reingehört, bin aber dann bei Pete Rock hängengeblieben. Er ist für mich immer noch einer der besten Produzenten, sicherlich auch weil er instrumental dem Reggae (Studio One) und dem Dub sehr nahe steht, sich nicht auf den Funk beschränkt. Mich interessieren vor allem Soundscapes, Beatz/Grooves und Roots zusammengenommen. Aber die Listen von Dir eignen sich sehr gut zur Orientierung.

    --

    #3195613  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Danke, THELONICA!

    Soundscapes, Beats/Grooves und Roots interessieren mich auch, wenn auch nicht exakt in dieser Reihenfolge. Aber gerade im HipHop ist ohnehin keine einzige Produktion zu finden, die nicht auf diese Wurzeln aufbauen würde. Hinzu kommt für mich eben noch der Aspekt des „Lyricism“, des MCing, der Kunst, mit Wörtern, Metrik und Sprachrhythmus eine eigene musikalische Körperlichkeit zu schaffen, die wie ein Leitunstrument agiert. Liest sich jetzt vielleicht bescheuert, klingt in der „Praxis“ aber eindeutig. Genauso wie Rakims Raps. Könnte man untersuchen und analysieren, letztlich sollte man sie aber einfach nur genießen.

    „PeteStrumentals“ hatte ich auf der Rechnung, ging aber leider nicht mehr in die dortige Liste mit ein. Ja, er vertritt die Dub-Philosophie, aber allein auf den Funk beschränken sich weder er noch andere Produzenten. Die Grundfesten heißen Soul! Und Jazz! Rock ist ein Held, mir persönlich steht aber Dilla noch näher.

    Von AACM sind mir viele Alben nicht geläufig, lediglich die: „Les Stances A Sophie“ (Highlight: Theme de YoYo), „Fanfare To The Warrior“, „Bap-Tizum“ und „Urban Bushmen“. Ziemlich wenig, nichts davon hielt auch nur im Entferntesten Einzug in irgendeine Liste. Dafür aber zwei Soloalben von AACM-Mitglieder, die ich beide sehr verehre (die Alben, die beiden Künstler natürlich auch).

    Was Punk/Post-Punk angeht: da sind die -meines Erachtens nach- besten Alben in den jeweiligen Jahrgängen vertreten. Fehlen tut da nichts, findet höchstens auf anderen Formaten statt (EP, 7″, Sampler).

    Und 1993 war das beste Jahr der Nineties. Dass „Midnight Marauders“ da erst verhältnismäßig weit hinten im Feld auftaucht, spricht eine deutliche Sprache. Ändert aber natürlich nichts am überragenden Stellenwert des Albums (*****).

    --

    #3195615  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 12,109

    aec, nicht aacm, pinch
    zwei Soloalben von AEC-Mitgliedern=aus der AACM-Ecke

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    .
    #3195617  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    redbeansandriceaec, nicht aacm, pinch
    zwei Soloalben von AEC-Mitgliedern=aus der AACM-Ecke

    Natürlich. ART ENSEMBLE OF CHICAGO.

    --

    #3195619  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,562

    pinch
    Rock ist ein Held, mir persönlich steht aber Dilla noch näher.

    Näher ist gut, ich habe nicht durchgezählt, jedoch hatte er mit vielen von Dir gelisteten Alben irgendwie zu tun. Nur ?uestlove dürfte noch häufiger involviert gewesen sein, oder William Parker…

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