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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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soulpopeBei Celibidache gibts halt zumindest dies hier …. : […] Beantwortet Deine eigentliche Frage ergo warum keine Sinfonien aber auch nicht …. Edit : Und dann stolpere über dieses meinerseits schon vergessene Celibidache Zitat :“„Ich habe nie Mahler dirigiert und werde es auch nicht tun. Mahler ist eine der peinlichsten Erscheinungen der Musikgeschichte.“ …. eine Begründung der Mahlerschen Peinlichkeit kenne ich wiewohl nicht ….
Danke – das kannte ich nicht, ob Fassbaender dieses Geleier für einen Höhepunkt in ihrem Leben hält? (Zumindest im ersten Lied, dann lebt sie ja wenigstens ein bisschen auf, trotz Celibidaches viel zu langsamen Tempi.) Ich finde zwar eine Idee, Mahler „schlecht“ zu singen und zu spielen, nicht übel, aber dazu langt es hier nicht. Ich komme nicht darauf, Bruckner gegen Mahler auszuspielen oder umgekehrt, Celibidache scheint das hier zu tun und Mahler hier Bruckner vorhalten zu wollen. Wie soll das gehen? Und wieso, weshalb, warum?
Der zitierte Satz ist übel. Sehr nah beim Geschwätz von „entarteter Kunst“.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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clasjaz
soulpopeBei Celibidache gibts halt zumindest dies hier …. : […] Beantwortet Deine eigentliche Frage ergo warum keine Sinfonien aber auch nicht …. Edit : Und dann stolpere über dieses meinerseits schon vergessene Celibidache Zitat :“„Ich habe nie Mahler dirigiert und werde es auch nicht tun. Mahler ist eine der peinlichsten Erscheinungen der Musikgeschichte.“ …. eine Begründung der Mahlerschen Peinlichkeit kenne ich wiewohl nicht ….
Danke – das kannte ich nicht, ob Fassbaender dieses Geleier für einen Höhepunkt in ihrem Leben hält? (Zumindest im ersten Lied, dann lebt sie ja wenigstens ein bisschen auf, trotz Celibidaches viel zu langsamen Tempi.) Ich finde zwar eine Idee, Mahler „schlecht“ zu singen und zu spielen, nicht übel, aber dazu langt es hier nicht. Ich komme nicht darauf, Bruckner gegen Mahler auszuspielen oder umgekehrt, Celibidache scheint das hier zu tun und Mahler hier Bruckner vorhalten zu wollen. Wie soll das gehen? Und wieso, weshalb, warum? Der zitierte Satz ist übel. Sehr nah beim Geschwätz von „entarteter Kunst“.
Celibidache war ein Mann der Extreme – aber hier gilt wohl der Grundsatz „si tacuisses philosophus mansisses“ ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
soulpope Celibidache war ein Mann der Extreme – aber hier gilt wohl der Grundsatz „si tacuisses philosophus mansisses“ ….
Da hätte er wohl besser geschwiegen. Seine Extreme sind sonst ja sehr belebend, hier nicht. Ich entschuldige ihn jetzt privatissime, obwohl wir im Bruckner-Thread sind, mit Ravels G-Dur-Konzert, 2. Satz. Da konnte er sich – für sich – keinen besseren suchen als Benedetti Michelangeli. Wenn es so etwas wie eine idyllischeTotenmesse geben sollte, dann haben sie das wohl hier geschafft. Ansonsten muss man für diese Spezialwünsche wohl zu Fauré gehen, was Celibidache ja auch gemacht hat, wie ich eben sehe.
Und ich bewundere abermals die Pianisten, die über die Taste streichen, oder sogar aus dem dritten Fingerknorpel versuchen, Einfluss auf die Taste und ihr Tonelaborat zu nehmen. Hier finde ich das sehr seh- und hörbar. Und ohne Zweifel: Celibidache muss bei einer Aufführung gar nichts mehr machen, weil das alles in den Proben geschehen ist. Auch das bewundernswert. Er könnte sich auch ins Publikum setzen und einfach zuhören.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 56,509
Je öfter ich die Dohnanyi CO Aufnahmen höre desto mehr schätze ich seinen noblen Ansatz welcher niemals in die Nähe von Oberflächlichkeit oder Langeweile gerät, sondern Feinheiten hörbar macht und trotzden die Stärken des Orchester aka Blechbläser wirkungsvoll einzusetzen vermag ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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clasjaz
soulpope Celibidache war ein Mann der Extreme – aber hier gilt wohl der Grundsatz „si tacuisses philosophus mansisses“ ….
Da hätte er wohl besser geschwiegen. Seine Extreme sind sonst ja sehr belebend, hier nicht. Ich entschuldige ihn jetzt privatissime, obwohl wir im Bruckner-Thread sind, mit Ravels G-Dur-Konzert, 2. Satz. Da konnte er sich – für sich – keinen besseren suchen als Benedetti Michelangeli. Wenn es so etwas wie eine idyllischeTotenmesse geben sollte, dann haben sie das wohl hier geschafft. Ansonsten muss man für diese Spezialwünsche wohl zu Fauré gehen, was Celibidache ja auch gemacht hat, wie ich eben sehe. Und ich bewundere abermals die Pianisten, die über die Taste streichen, oder sogar aus dem dritten Fingerknorpel versuchen, Einfluss auf die Taste und ihr Tonelaborat zu nehmen. Hier finde ich das sehr seh- und hörbar. Und ohne Zweifel: Celibidache muss bei einer Aufführung gar nichts mehr machen, weil das alles in den Proben geschehen ist. Auch das bewundernswert. Er könnte sich auch ins Publikum setzen und einfach zuhören.
Danke für Deine Nachricht – welche ich mit Riesenverspätung erst jetzt sehe …. die DVD mit Celibidache/Ravel sollte ich haben (aber wo ….?) und bin motiviert dann zeitnah einen Hörgang einzulegen …. Benedetti Michelangeli aber jedenfalls ein Garant für Felsen aus Lava ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Peter Hagmann berichtet über die Einspielung der siebten Symphonie mit dem Gewandhausorchester unter ihrem neuen Leiter, Andris Nelsons:
http://www.peterhagmann.com/?p=1658--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbasoulpope
clasjaz
soulpope Celibidache war ein Mann der Extreme – aber hier gilt wohl der Grundsatz „si tacuisses philosophus mansisses“ ….
Da hätte er wohl besser geschwiegen. Seine Extreme sind sonst ja sehr belebend, hier nicht. Ich entschuldige ihn jetzt privatissime, obwohl wir im Bruckner-Thread sind, mit Ravels G-Dur-Konzert, 2. Satz. Da konnte er sich – für sich – keinen besseren suchen als Benedetti Michelangeli. Wenn es so etwas wie eine idyllischeTotenmesse geben sollte, dann haben sie das wohl hier geschafft. Ansonsten muss man für diese Spezialwünsche wohl zu Fauré gehen, was Celibidache ja auch gemacht hat, wie ich eben sehe. Und ich bewundere abermals die Pianisten, die über die Taste streichen, oder sogar aus dem dritten Fingerknorpel versuchen, Einfluss auf die Taste und ihr Tonelaborat zu nehmen. Hier finde ich das sehr seh- und hörbar. Und ohne Zweifel: Celibidache muss bei einer Aufführung gar nichts mehr machen, weil das alles in den Proben geschehen ist. Auch das bewundernswert. Er könnte sich auch ins Publikum setzen und einfach zuhören.
Danke für Deine Nachricht – welche ich mit Riesenverspätung erst jetzt sehe …. die DVD mit Celibidache/Ravel sollte ich haben (aber wo ….?) und bin motiviert dann zeitnah einen Hörgang einzulegen …. Benedetti Michelangeli aber jedenfalls ein Garant für Felsen aus Lava ….
@soulpope
meinst Du diese: Sergiu-Celibidache-Debussy
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 56,509
kurganrs
soulpope
clasjaz
soulpope Celibidache war ein Mann der Extreme – aber hier gilt wohl der Grundsatz „si tacuisses philosophus mansisses“ ….
Da hätte er wohl besser geschwiegen. Seine Extreme sind sonst ja sehr belebend, hier nicht. Ich entschuldige ihn jetzt privatissime, obwohl wir im Bruckner-Thread sind, mit Ravels G-Dur-Konzert, 2. Satz. Da konnte er sich – für sich – keinen besseren suchen als Benedetti Michelangeli. Wenn es so etwas wie eine idyllischeTotenmesse geben sollte, dann haben sie das wohl hier geschafft. Ansonsten muss man für diese Spezialwünsche wohl zu Fauré gehen, was Celibidache ja auch gemacht hat, wie ich eben sehe. Und ich bewundere abermals die Pianisten, die über die Taste streichen, oder sogar aus dem dritten Fingerknorpel versuchen, Einfluss auf die Taste und ihr Tonelaborat zu nehmen. Hier finde ich das sehr seh- und hörbar. Und ohne Zweifel: Celibidache muss bei einer Aufführung gar nichts mehr machen, weil das alles in den Proben geschehen ist. Auch das bewundernswert. Er könnte sich auch ins Publikum setzen und einfach zuhören.
Danke für Deine Nachricht – welche ich mit Riesenverspätung erst jetzt sehe …. die DVD mit Celibidache/Ravel sollte ich haben (aber wo ….?) und bin motiviert dann zeitnah einen Hörgang einzulegen …. Benedetti Michelangeli aber jedenfalls ein Garant für Felsen aus Lava ….
@soulpope meinst Du diese: Sergiu-Celibidache-Debussy
Nein ich meinte Celibidache/Michelangeli Benedetti (kann aber momentan weder die DVD zu Hause noch ein Schaubild im Netz finden ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Aufgenommen @ Suntory Hall, Tokyo, October 18, 1990 …. aus der Schatzkiste der japanischen Rundfunkaufnahmen engleitet diese magische Bruckner 7 Aufführung ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)soulpope
kurganrs
soulpope
clasjaz
soulpope Celibidache war ein Mann der Extreme – aber hier gilt wohl der Grundsatz „si tacuisses philosophus mansisses“ ….
Da hätte er wohl besser geschwiegen. Seine Extreme sind sonst ja sehr belebend, hier nicht. Ich entschuldige ihn jetzt privatissime, obwohl wir im Bruckner-Thread sind, mit Ravels G-Dur-Konzert, 2. Satz. Da konnte er sich – für sich – keinen besseren suchen als Benedetti Michelangeli. Wenn es so etwas wie eine idyllischeTotenmesse geben sollte, dann haben sie das wohl hier geschafft. Ansonsten muss man für diese Spezialwünsche wohl zu Fauré gehen, was Celibidache ja auch gemacht hat, wie ich eben sehe. Und ich bewundere abermals die Pianisten, die über die Taste streichen, oder sogar aus dem dritten Fingerknorpel versuchen, Einfluss auf die Taste und ihr Tonelaborat zu nehmen. Hier finde ich das sehr seh- und hörbar. Und ohne Zweifel: Celibidache muss bei einer Aufführung gar nichts mehr machen, weil das alles in den Proben geschehen ist. Auch das bewundernswert. Er könnte sich auch ins Publikum setzen und einfach zuhören.
Danke für Deine Nachricht – welche ich mit Riesenverspätung erst jetzt sehe …. die DVD mit Celibidache/Ravel sollte ich haben (aber wo ….?) und bin motiviert dann zeitnah einen Hörgang einzulegen …. Benedetti Michelangeli aber jedenfalls ein Garant für Felsen aus Lava ….
@soulpope meinst Du diese: Sergiu-Celibidache-Debussy
Nein ich meinte Celibidache/Michelangeli Benedetti (kann aber momentan weder die DVD zu Hause noch ein Schaubild im Netz finden ….
Es geht um das hier, ja?
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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In den Morgenstunden – wo alles einfach seinen Lauf haben soll – kommt mir Celibidache`s Brucknerbild gerade zu pass ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Ein weiterer Annäherungsversuch meinerseits an Bruckner 3 ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Gerade im „Was höre ich ….“ lobend erwähnt und bereits im Rotator …. :
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Hatte ich – besonders in den langsamer gleitenden Teilen – nicht so überzeugend in Erinnerung …. ein erfreuliches Wiederhören jedenfalls ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin) -
Schlagwörter: Anton Bruckner
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