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  • #11574693  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,460

    Weiter vorne im Thread steht der surreale Clip zu Dua Lipas „Love Again“, den ich etwas skurril fand. Die Tage erst habe ich gesehen, dass es von diesem Video einen Director’s Cut gibt – und der gefällt mir jetzt besser als die gekürzte Fassung:

    Dua Lipa – „Love Again“ (Director’s Cut) (Regie: CANADA [Lope Serrano])


     

    Matthew E. White – „Let’s Ball“ (Regie: Wes Parker)

    Eine andere Variante von Disco (mehr funky) kredenzt Matthew E. White in diesem Track von seinem neuen Album K Bay – und dazu gibt es einen unterhaltsamen Clip, in dem ein Musikvideo gedreht wird.


     

    J Balvin x Tokischa – „Perra“ (Regie: Raymi Paulus)

    Der auf der vorigen Seite erwähnte Reggaetón-Banger des kolumbianischen Superstars und der dominikanischen Rapperin hat jetzt auch ein Video: ein kleiner Karneval mit Hundemasken.


     

    Victoria Monét – „Coastin“ (Regie: Omar Jones)

    „Coastin“ ist entspannter, zurückgelehnter R&B, geschmeidig und sexy – alles also, was Normanis „Wild Side“ nicht ist. Doch bevor die Party beginnt, gibt es noch ein humoristische Einlage in „Mama Monéts Diner“ (in der Victoria Monéts Mutter eine Kundin spielt).


     

    Kacey Musgraves – „Simple Times“ (Regie: Bardia Zeinali)

    Ein weiterer Clip aus star-crossed: the film. Die Musik ist leichter, nostalgischer Pop, wieder zart melancholisch anmutend, das Video aber ist ganz anders – eine Action-Komödie.


     

    Billie Marten – „Liquid Love“ (Regie: Joe Wheatley)

    Ein hübsches, ruhiges Stück Bedroom-Pop aus dem Album Flora Fauna, „music to study/relax to“ vielleicht. Hier passen Musik und Bilder perfekt zusammen: Wir sehen ein One-Shot-Video, in dem Billie Marten mit ihren Freunden, mehrere verliebte Pärchen darunter, an einem schlammigen Gewässer abhängt – wunderbar stimmig.

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    To Hell with Poverty
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #11576703  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 74,677

    die ärzte – NOISE

    Mit zwei Überraschungsgästen und einem Plot Twist …

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    #11577235  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,460

    Elvis Costello & The Attractions with Sebastián Yatra – „Llorar“ (Regie: Pablo Croce)

    Elvis Costello hat gerade This Year’s Model neu herausgebracht, auf Spanisch, mit zahlreichen Gastsängerinnen und -sängern (Spanish Model). Das anzuhören, überlasse ich den echten Fans, aber der Clip zu „Llorar“ (im Original „Big Tears“) hat die nötige Energie und einigen Charme; den empfehle ich weiter (und freue mich darüber, wie frisch das Stück auch heute noch klingt).


     

    BADBADNOTGOOD – „Beside April“ (Camille Summers-Valli)

    Die kanadische Jazz-Fusion-Combo bringt am 8. Oktober ihr neues Album Talk Memory heraus und der aktuelle Vorbote kommt mit einem ansehnlichen und bewegten Clip, in dem viel gerannt, gelaufen, getrabt und gesprungen wird (gedreht im Kaukasus).


     

    Natalie Jane Hill – „Orb Weaver“ (Video: Drew Jacoby)

    Nach so viel Aktivität gönne ich mir etwas Ruhe und setze mich mit Natalie Jane Hill (aus Texas) an den Fluß (und auf die Couch). Ende Oktober erscheint ihr zweites Album Solely: „Orb Weaver“ ist die erste Single daraus und auch der erste Track, den ich von ihr gehört habe – er erinnert mich stilistisch ein bisschen an Jessica Pratt.

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    To Hell with Poverty
    #11577325  | PERMALINK

    the-imposter
    na gut

    Registriert seit: 05.04.2005

    Beiträge: 32,699

    go1
    Elvis Costello & The Attractions with Sebastián Yatra – „Llorar“ (Regie: Pablo Croce)

    das Video ist klar besser als die musikalische Darbietung, aber das Model war sowieso nicht mein Ding, das war mir vom Sound her alles zu eindimensional und zu klobig, die anderen Costello Alben aus der Zeit waren um Längen besser

    die Idee an sich ist aber ganz schön

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    out of the blue
    #11577649  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,460

    Huch! Für mich zählt This Year’s Model zu seinen besten Alben. Auch wenn es nicht gerade filigran wirkt – die Songs sind großartig und die Musik hat Farbe, Kraft und Schwung. Außerdem ist da einer meiner drei liebsten Elvis Costello-Songs drauf: „(Yo no quiero ir a) Chelsea“. Und für einen Track, der nur als B-Seite rauskam, finde ich auch „Big Tears“ hervorragend. (Zur damaligen A-Seite, „Pump It Up“, jetzt von Juanes gesungen, existiert auch ein Video, aber das hat mir in visueller Hinsicht nicht so gefallen.)

    Zu Spanish Model gibt es übrigens eine Doku; den ersten Teil davon kann man sich bei Interesse auf YouTube ankucken (habe ich aber nicht gemacht):


     

    Heute neu:

    Marissa Nadler – „If I Could Breathe Underwater“ (Regie: Jenni Hensler)

    Ruhig, rhythmisch angenehm und üppig arrangiert – ein Sound zum drin schwimmen. Entsprechend spielt das Video am und im Wasser.


     

    Courtney Barnett – „Before You Gotta Go“ (Regie: Claudia Sangiorgi Dalimore)

    Ein ruhiges und freundliches Angebot zur Versöhnung über einem leicht krautrockigen, geraden Beat. Das Video folgt Courtney Barnett beim Aufnehmen von Naturgeräuschen durch schöne Landschaften mit ein paar Überraschungen. Auf dieses Video muss ich allein schon der ebenso schönen Namen in den Credits wegen aufmerksam machen:

    This video was filmed in Titirangi, Tatarata, Taiorahi and Waitakere in Tamaki Makaurau, Aotearoa (New Zealand) and at various locations on the beautiful lands of the Wathaurong/Wadawurrung, Wurundjeri Woi Wurrung and Boon Wurrung people of the Kulin nation around Victoria, Australia.

    Klingt das nicht wundervoll?

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    To Hell with Poverty
    #11577735  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,460

    Hatchie – „This Enchanted“ (Regie: Joe Agius)

    Die neue Single von Hatchie (Harriette Pilbeam): ein leichter, eingängiger Popsong übers Verliebtsein mit einem Shoegaze-Gitarren-Backing. Das Video, in dem sie mit ihrer Band performt und mit Engelsflügeln durch die Stadt flaniert, macht nicht soo viel her, passt aber zur 90er-Ästhetik der Musik.

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    To Hell with Poverty
    #11577739  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 66,537

    In der Tat „a blast from the past“ durch den starken 90er Vibe. :-)

    Ich komme ja langsam in das Alter, in dem man sentimental wird. In meinem Fall betrifft das die 90er.

    Sound gut, die massiven Gitarren balancieren gut den süßen Gesang aus. Aber die Engelsflügel gefallen mir fast noch besser.

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    Young, hot, sophisticated bitches with an attitude
    #11582023  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 74,677

    Odd Beholder – Accept Nature

    Hinter dem Projektnamen verbirgt sich Daniela Weinmann aus Zürich. Ein fließender Electro-Track, der an die seligen Chairlift erinnert, die Gitarren auch ein wenig an The XX. Das Thema des Clips, der in einem nächtlichen Fitness-Studio spielt, ist wohl Objektophilie, eine im Musikclip eher selten beachtete Spielart der Sexualität. Die Darstellerin ist übrigens nicht die Künstlerin selbst, sondern eine Lena Steinmann.

    Cherry Glazerr – Soft Drink

    Clem Greevy & Co. waren in den 2010s eine dieser coolen jungen Alt Rock-Bands, die nie ganz groß werden, aber ebenso coole Fans wie etwa Tyler, The Creator um sich versammeln. Die neue Single bringt einen stilistischen Wandel Richtung Elektro. Als Einfluss benennen sie u.a. unser altehrwürdiges Nordlicht DJ Koze. Im Clip posiert Clem recht suggestiv, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen, passend zur liebevoll pornösen Solo-Gitarre.

    Ich greife auch einige Anregungen aus dem „Song des Tages“ auf:

    Griff – One Night

    Sarah Faith Griffiths gewann im Frühjahr in der Kategorie „Rising Star“ bei den Brit Awards. In ihrem aktuellen Clip entwickelt ihr Schatten ein Eigenleben.

    Oska – Woodstock

    Angenehmer, stilvoll geschriebener und produzierter Radiopop aus Österreich. Und der Clip ist ein schönes Beispiel, dass auch simple Perfomance-Clips ohne großes Budget Song und Künstlerin ins rechte Licht setzen können.

    Emilia Sjöholm – Don’t Shut Me Down

    Und man kann das sogar ganz allein in seiner Wohnung, so wie die 18-jährige Emilia aus Jönköping. Nur wenige Tage nach Veröffentlichung des neuen ABBA-Songs postete sie ihre komplett selbst eingespielte Version. Wie alle der nur scheinbar so simplen ABBA-Aufnahmen ist auch „Don’t Shut Me Down“ ein ziemliches Biest, wenn man sich mal in die Details von Komposition und Arrangement vertieft, doch sie beherrscht es souverän. Ihre Performance geriet dabei so mitreißend, dass der Clip inzwischen mehr als 200.000 Mal angeklickt wurde und einen Shout Out des offizellen „ABBA Voyage“-Kanals erhielt. Emilias Talente sind mehr als offensichtlich, man darf gespannt sein, was sie daraus macht.

    Roland Kaiser – In The Ghetto

    Genau. Der Roland Kaiser, und das In The Ghetto. Und es funktioniert. Musikalisch. Der Clip – zwiespältig … Man hat jedenfalls richtig Geld investiert. Kaiser als nachdenklicher Grandseigneur vor der Kulisse einer Trabantenstadt, das hat was. Die Geschichte, die parallel dazu erzählt wird, ist dagegen sozialromantischer ZDF-Kitsch reinsten Wassers und am Schluss muss man an den Begriff des white savior denken … Vorbote eines Weihnachtsalbums.

    Übrigens war es genau dieser Song, den Kaiser schon einmal 1973 bei seiner allerersten Studio Session aufgenommen hat, diese Version ist aber wohl nicht veröffentlicht worden seinerzeit. Wäre ein interessanter Vergleich gewesen.

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    #11582283  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,460

    Der Cherry Glazerr-Clip hat mir gut gefallen, musikalisch wie visuell, den merke ich mir. (Das Video zu Griffs „One Night“ ist auch gut gemacht.)
     

    Alexa Rose – „Human“ (Regie: Zach Strum)

    Americana. Dass ich auch das zweite Album von Alexa Rose, Headwaters, wieder gut finde, hatte ich ja schon im SdT-Thread geschrieben. Von ihren Low-Budget-Clips ist der zu „Human“, in dem Alexa Rose – oder die Zeit – rückwärts läuft, am ansehnlichsten. Der Track selbst schien mir beim ersten Hören des Albums zu den Höhepunkten zu zählen.


     

    Sophie Marks – „Palo Santo“ feat. Nafets (Video: Sophie Fabien)

    Nachdem ich sie „Friday I’m in Love“ habe singen hören, habe ich mal gekuckt, was Sophie Marks sonst so macht und bin auf dies hier gestoßen: sommerlicher Kaffeehaus-Pop, leicht und geschmeidig, perfekt für Sonntagnachmittage. Im Video schmust sie mit einem hübschen jungen Mann namens Nicolai Powell herum – die beiden spielen entweder ein Liebespaar oder sind tatsächlich eines, auf jeden Fall ist es schön anzuschauen.


     

    Parcels – „Somethinggreater“ (Regie: Carmen Crommelin)

    „Sommerlich“, „leicht“ und „geschmeidig“, diese Attribute passen auch zur neuen Single der australischen Phoenix-Epigonen, die mit einem entspannten Disco-Beat und dezenten Streichern aufwartet. Im Video besuchen wir zusammen mit den Bandmitgliedern eine kleine Party, auf der nicht alle Anwesenden miteinander glücklich sind.


     

    Dua Lipa – „Levitating“ (Animation: NOSTALOOK)

    Apropos Disco: Es gibt seit kurzem ein neues, animiertes Video zu „Levitating“, und zwar diesmal zur Albumversion, also ohne das DaBaby-Feature, das es für mein Empfinden eh nie gebraucht hätte.


     

    MENTIS – „Excuses“ feat. Kate Wild (Regie: Eoin Glaister)

    Von Disco zu House: DJ Debs (gespielt von Lauren Socha) träumt von einer Karriere auf Ibiza, bleibt aber gefangen in der britischen Provinz und muss ihr Geld als Kellnerin verdienen. Ein wunderbarer Clip.


     

    Yard Act – „The Overload“ (Regie: James Slater)

    Ein pittoresker Flohmarkt außerhalb von Leeds, mit erstaunlichen Charakteren. Yard Act kommen aus Leeds – ihr Track „The Overload“ steht in einer Post-Punk-Tradition, mit wortreichen Strophen à la Mark E. Smith und einem Refrain zum Mitsingen. In der dritten Strophe gibt ein Manager der Band den guten Rat, ihren Leadsänger loszuwerden, wenn sie je zu Geld kommen wollen…

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    To Hell with Poverty
    #11585805  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 74,677

    Lil Nas X – That’s What I Want

    Montero hat derzeit echt einen Lauf …

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    #11585827  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 74,677

    go1
    Dua Lipa – „Levitating“ (Animation: NOSTALOOK)
    Apropos Disco: Es gibt seit kurzem ein neues, animiertes Video zu „Levitating“, und zwar diesmal zur Albumversion, also ohne das DaBaby-Feature, das es für mein Empfinden eh nie gebraucht hätte.

    Hätte ich auch nicht gebraucht. „Levitating“ steht übrigens in der 50. Woche immer noch auf #9 der Billboard US Hot 100 und auf #18 der Billboard Global Charts, die Leute kriegen einfach nicht genug davon.:) „Don’t Start Now“ war ja schon ein Longseller, aber „Levitating“ toppt das nochmal.

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    #11585883  | PERMALINK

    morrisseysmother

    Registriert seit: 01.03.2019

    Beiträge: 122

    go1
    Yard Act – „The Overload“ (Regie: James Slater)
    Ein pittoresker Flohmarkt außerhalb von Leeds, mit erstaunlichen Charakteren. Yard Act kommen aus Leeds – ihr Track „The Overload“ steht in einer Post-Punk-Tradition, mit wortreichen Strophen à la Mark E. Smith und einem Refrain zum Mitsingen. In der dritten Strophe gibt ein Manager der Band den guten Rat, ihren Leadsänger loszuwerden, wenn sie je zu Geld kommen wollen…

    Spitzenband! :good: :good: :good:

    zuletzt geändert von morrisseysmother

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    #11585925  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 23,259

    herr-rossi Lil Nas X – That’s What I Want Montero hat derzeit echt einen Lauf …

    Ja, wieder mal verdammt catchy…wie seine vorherigen Singles. Und wie du schon im SdTages gepostet hast, funktioniert das alles auch live sehr gut.

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    from Monday to Friday, from Friday to Sunday
    #11586085  | PERMALINK

    the-imposter
    na gut

    Registriert seit: 05.04.2005

    Beiträge: 32,699

    krautathaus
    .. Und wie du schon im SdTages gepostet hast, funktioniert das alles auch live sehr gut.

    der beste Sänger ist er nicht, das fand ich da schon sehr auffällig, das muss er sonst auch gar nicht sein (mit der richtigen Verpackung), interessanter Typ jedenfalls

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    out of the blue
    #11586105  | PERMALINK

    chocolate-milk

    Registriert seit: 29.01.2006

    Beiträge: 14,777

    Jarvis Cocker – Aline (Directed by Wes Anderson)

    The Shacks – Trip To Japan (Directed by Ewan Creed & Kendrick Shoji)

    Radiohead – If You Say The Word (Directed by Kasper Häggström)

    Just For Fun – Du mit dem Hund (Bilder von Lucja Romanowska)

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