Re: ROLLING STONE Januar 2005

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mr-gb

Registriert seit: 22.12.2004

Beiträge: 509

Ungern wiederspreche ich… Rio hatte seine Launen, aber oft aus Ärger über die anderen Mitgliedern der WG in Berlin oder später in Fresenhagen.

Rio hat seine Texte und Songs nicht geschützt, aber was ich Funky vorhalte ist nicht das Leben jetzt. Man muß essen und trinken. Sondern die Verachtung sich Schlömer und einer Clique anzuschließen, die sich einfach nur auf Rio´s Namen bereichern wollten (Neues Glas aus alten Scherben). Frau Roth wurde damals ja Gott sein Dank von Lanrue und Rio abgeschoben.

Peter Moebius der ältere Bruder geht seinen Weg, redet aber dem anderen Bruder Gerd nicht mal ins Gewissen, ständig aus dem Tod von Rio seine Geschäfte zu machen. Michels oder Sommerfeld sind ihm dabei behilflich. Der Erbstreit um Fresenhagen endete mit dem Ausboten von Lanrue. Trotz aller Freundschaftsliebe und ehrlichem Konkurrenzverhalten von Lanrue zu Rio, wurde er Opfer von Mythos und damit verbundenem materiellen Vorteil einiger anderer. Sichtermann hätte sein Buch einfach nicht schreiben sollen, da er überheblich auf alle andere herabblickt. Was solls.

Rio´s eigene Biographie geschrieben mit H. Eibner gibt am ehesten das wahre Fresenhagen und die Berliner Zeit wieder. Diese Biographie ist in den 80zigern unter „König von Deutschland“ erschienen… leider nur noch auf Flohmärkte zu haben.

Nein… ich wünsche Funky alles Gute und einigen Wegbegleitern wie Herrn Banse ebenfalls. Nur ich kann diesen zusammengeschriebenen Text nicht widerspruchslos akzeptieren, wenn es auch andere Sichtweisen gibt, jedoch nur diese gelesene ständig als einzigste öffentlich gemacht wird.

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Grau der Tag grau die Nacht grau die Seele mich graut vor mir