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Die andere – die erste LP – dieser Mean To Me-Compi von Lester Young enthällt das komplette ursprünglich nur nach Lester Young benannte (und später als It Don’t Mean A Thing , If … wiederveröffentlichte) Album von 1955, aufgenommen 1954.
Lester Young (1955)
Da spielt seine damalige working band mit Jesse Drakes (t), Gildo Mahones (p), John Ore (b) und Connie Kay (dr). Das sind jetzt nicht ganz so prominente Namen, aber das ist eine top eingepielte Band und Lester Young ist hier in guter Tagesform. Damit kann man eine Weile seinen Spaß haben. Und man kann da mit Another Mambo eine kleine Kuriosität hören, die damals sogar als Single veröffentlicht wurde und wahrscheinlich in den juke boxes steckte.
Lester Young goes Latin:
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)