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Bullitt[…]
@latho So war’s in Mainz 2013 auch. Da war er sogar schon vorm Konzert im Foyer, als noch kaum jemand da war und hatte entsprechend Zeit und Geduld. Lustig war, dass ich zufällig eine Grundschulfreundin dort traf, deren Freundin wiederum zwei Jahre zuvor als Freiwillige in Kinkys Wahlkampfteam in Texas gearbeitet hatte. Da gab es dann erst mal ein emotionales Wiedersehen mit vielen Anekdoten.Klingt cool. In Fürth las Kinky aus seinem Buch den Text über seinen Vater, der die deutschen Städte bombardiert hatte und spielte dann Get Your Biscuits in the Oven… Prima Show.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Highlights von Rolling-Stone.deDies sind die 10 Lieblingsalben von Marianne Faithfull
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WerbunglathoKlingt cool. In Fürth las Kinky aus seinem Buch den Text über seinen Vater, der die deutschen Städte bombardiert hatte und spielte dann Get Your Biscuits in the Oven… Prima Show.
Ich glaube, dass hatte er in Mainz auch eingebaut. Aber nur kur rezitiert, eine richtige Lesung war das dort nicht. War aber auch ein super Abend.
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BullittIch glaube, dass hatte er in Mainz auch eingebaut. Aber nur kur rezitiert, eine richtige Lesung war das dort nicht. War aber auch ein super Abend.
Hier war’s eine Mischung: Ein paar Lieder gespielt, sich hingesetzt, Whiskey getrunken und vorgelesen. Dann Oause gemacht, in der Pause signiert und dann wieder auf die Bühne für ein paar Songs. Hat fast das komplette Sold American gespielt.
Ok, genug OT.--
If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.latho
Ok, genug OT.Nee, jetzt will ich auch noch!
Ich hatte für meine Reise natürlich Kinkys Rat eingeholt und eingepackt („The Great Psychedelic Armadillo Picnic“, „Guide To Texas Etiquette“), aber nicht mit einem Konzert gerechnet. Als ich in Austin auf Plattenladentour ging, bin ich zufällig auf eine Record Release Aktion zu seinem neuen Album aufmerksam geworden. Das war kein richtiges Konzert, er spielte in dem Laden nur etwa 5 Stücke mit der akustischen Gitarre und stand vorher und nachher für Meet & Greet und erfreulicherweise auch ein Foto zur Verfügung, natürlich in vollem Kinkster-Ornament, nur die Zigarre war kalt. Bewegend war für mich aber eine Begegnung am Rande. Ich kam mit einem jüdischen Anwalt ins Gespräch, dem – wie so manch anderem – bei „Ride Em Jewboy“ die Augen feucht wurden. Nach dem Auftritt unterhielten wir uns noch herzlich. Er erzählte mir von einer geplanten Europareise und fragte mich schließlich nach einigem Zögern, weil er es wohl für unhöflich hielt, wie denn gerade die aktuelle politische Lage in Europa sei. Ob es denn stimme, dass dort wieder rassistische Bewegungen Zulauf erhielten. Er habe Sorge, dass seine schwarze Frau dort beäugt oder belästigt werden könnte. Es war für mich gar nicht so einfach, das für Deutschland und Berlin angemessen zu beantworten. Ich musste dabei vor allem an ein Internetblog einer schwarzen Amerikanerin namens „Black Girl in Berlin“ denken, die dort ihre positiven und negativen Eindrücke von Deutschland, aber vor allem auch Erfahrungen mit dem (für Deutsche mehr oder weniger unsichtbaren) Alltagsrassismus und das Gefühl, ständig als eine Art Alien angeschaut zu werden, schilderte.
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I like to move it, move it Ya like to (move it)Sonic JuiceNee, jetzt will ich auch noch!
[…]Na klar! Außerdem eine prima Geschichte. Ich hätte auch nicht gewusst, was ich dem Anwalt hätte erzählen sollen.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Schön, dass der Kinkster hier noch so präsent ist. Das mit der kalten Zigarre viel mir auch sofort auf, als im neben ihm stand. Wer weiß, wie lange die schon bloß nur noch Accessoire ist.
„Es war für mich gar nicht so einfach, das für Deutschland und Berlin angemessen zu beantworten.“
Aus der der Perspektive eines texanischen Juden mit schwarzer Frau die politische Lage in Europa zu beurteilen, ist in der Tat tricky!
Inzwischen ist Hag auf seinem Anwesen beigesetzt worden:
Haggard hatte vor seinem Tod noch genaue Pläne für die Zeremonie gemacht. Er bat, dass Marty Stuart, Connie Smith, Kris Kristofferson und Willie Nelson kommen und auch singen. Er wollte, dass Connie Smith, sein „Precious Memories“ singt und danach Marty Stuart und Gattin Connie Smith „Silver Wings“. Haggard wünschte sich zwei Lieder von Lefty Frizzell und bat Kristofferson und Nelson, je ein Lied ihrer Wahl zu singen. Marty Stuart führte durch die Zeremonie.
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Schlagwörter: Country, Merle Haggard
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