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AutorBeiträge
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gypsy-tail-windDas Album darf man als 1 Song nominieren, richtig?
wieso, es sind doch 4?
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Highlights von Rolling-Stone.deWerbungGenau! Moja, Wili, Tatu und Nne.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Schon klar – aber ich hab das immer als eine Art Monolith empfunden, den ich nicht aufbrechen kann.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
Elmo Hope Ensemble – Hope From Rikers Islandich kenn noch nicht alles gut genug, aber ich glaub es gibt drei Elmo Hope Alben, die die Spitzengruppe bilden… das Album auf HiFi Jazz, das hier und Homecoming… was ich hier hab ist ein Reissue auf Chiaroscuro von 1978, neulich mitgenommen, als der Laden um die Ecke es reinbekam… von den ersten Tönen an ist eigentlich klar, was das hier ist: Hope und sein Freund Philly Joe, der beste Schlagzeuger, in einer Reihe von kurzen Epsioden… laut Albumkonzept/Liner Notes sind das hier alles Knastbekanntschaften von Hope, die wir hören, kuratiert von Walt Dickerson, dem bekannten Vibraphonisten… aber natürlich wird das nicht für jeden einzeln offengelegt… Philly Joe, Hope und Freddy Douglas (ss) spielten schon in den frühen 50ern in der R&B Band von Joe Morris, Douglas war 1949 der Saxophonist auf Thelonious Monks erster Tour ins Ausland gewesen (Kanada), Hope wuchs ja damals neben Monk und Bud Powell auf – das hier ist das einzige Album, auf dem man ihn wirklich hören kann… John Gilmore und Ronnie Boykins kommen aus der Band von Dickerson’s Freund Sun Ra (Impressions of a Patch of Blue!), Lawrence Jackson an der Trompete ist der unbekannteste, auf zwei Tracks gibt es noch jeweils einen Sänger, Earl Coleman und Marecelle Daniels… beide hatten in den 40ern mit Gene Ammons gespielt… und Earl Coleman kennt man natürlich von Charlie Parker… durch die beiden sehr unterschiedlichen Gesangstracks – Daniels ist Scatter, Coleman singt Balladen – ist die Einheit des Albums natürlich ein kleines bisschen gefährdet… aber es hält das aus, am Ende geht es wirklich vor allem um Elmo und Philly Joe.
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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