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lotterlotta

….also ich habe das album nun tgl. seit seiner ankunft gehört und es steht mit zwei weiteren alben in konkurenz um den titel album des monats. gerade eben liefen wieder die seiten c+d, wo durch die gesangsstücke der etwas gleichförmige wohlklang aufgelockert wird ohne die wohlklangebene zu verlassen. vielleicht muss man selber in der richtigen stimmung sein oder ein bedürfnis nach einer gewissen harmonie haben um es als gut zu empfinden? für mich passt es gerade sehr, ob das langfristig so ist bleibt ist abzuwarten und klar, es ist nicht in der liga in der „parable of the poet“ spielt….Sie ist lange nicht so gut wie „Parable Of The Poet“ das höre ich auch so. Besonders die Gesangsstücke gefallen mir….aber seine Musik als „contemporary adult“ zu bezeichnen ist schon etwas gemein.
Es gibt immer auch harmonische, eher soft Musik im Jazz die begeistern kann. --
Well...you like flowers and I like liqourHighlights von Rolling-Stone.deWerbunglotterlotta
….und wie stark hörst du „blue mike“ im vergleich zu „the peacemaker“(welches für mich schon ein wenig besser ist als nur unterhaltsam)?Ich hab dazu den (tollen) Roman von Toxische Pommes gelesen, drum kann ich nichts sagen (Ellington, Mpale und Shepherd hab ich als einzige konzentriert angehört) … nichts von Makhalamele finde ich bisher auch nur annähernd essentiel und hab da auch keine klare Binnendifferenzierung (gibt ja noch von einem dritten Album ein Reissue, bei dem ich wegen Winston Mankunku Ngozi höhere Erwartungen hatte, die ich aber auch etwas runterdrosseln musste).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbavorgartenlage habe ich noch nicht gehört, aber ich habe das gefühl, hinter diesem output stehen keine starken label-produktions-entscheidungen, es wird abgebildet, was die musiker*innen, die unter vertrag stehen, machen wollen, oder?
Ich hab den Eindruck/die Vorstellung, dass Don Was schon Richtungen vorgibt, Aldana neulich als Gast auf dem Joshua Redman Album – und andere ähnliche Konstruktionen… Oder die Ideen, auf den neuen Aldana und Lage Alben jeweils einen Keyboarder aus einer früheren Generation, der eigene Fans hat, dazuzunehmen – hattip wie gesagt an das Coltrane/Ellington Album… Oder beim Vorgänger von Lage die Idee, einfach mal Joe Henry an Bord zu holen, um den Appeal jenseits des Jazz anzukurbeln, auch bei dem Album könnte man Adult Contemporary sagen… Was ist vielleicht nicht bei jedem Album gleichermaßen involviert, aber an einem Handschrift glaub ich schon…
Interessanterweise wird die Live Seite von Lage ja mit New Masada viel deutlicher auf Platte präsentiert…
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miles davis, on the corner / in concert (1972)
vergesst BITCHES BREW.
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…naaaaaaaa, deswegen „bitches brew“ vergessen! klar fantastisch….aber nichts um deswegen bitches brew zu vergessen
, es wird aber klar warum bei deinem momentanen hörfluss joel ross kein bein auf die erde bekommt….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!thelonica
COLEMAN HAWKINS – Make Someone Happy Läuft hier im Stream. Hawkins mit seiner vielleicht interessantesten Gruppe. Eigentlich gibt es hier (fast) nur zwei Solisten (Eddie Locke setzte Fills sehr sparsam ein, Major Holley spielte auf dem Album keinnur ein Solo beim ersten Stück), Flanagan und Hawkins, aber das reicht aus, beide haben musikalisch genug zu erzählen, dass sogar andere Gruppen dagegen erstaunlich weniger deep wirken. Auch der gute Sound (Van Gelder) lässt die Gruppe durchgehend tiefgründiger wirken. „Out Of My Dreams“ höre ich hier mehr als Walzer, aber es fällt kaum auf. Das Intro von Flanagan bei „Cry Like The Wind“ klingt absolut zeitlos und der Sound (plus magischer Rhythmus) von Eddie Locke ist auch ziemlich grandios (beginnt mit Hi-Hat, dann Wechsel zum Ride Cymbal, gegen Ende wieder zurück zur Hi-Hat).Es könnte sein, dass Herbie Hancock (und Alice Coltrane?) hier bei Tommy Flanagan genau hingehört hatten. Schon beim Opener musste ich an Hancock (und Sonny Clark) denken. Die sonstige Begleitung von Flanagan kann man aber eigentlich nicht so einfach (1:1) kopieren, dafür hatte er eine Entwicklung durchgemacht. Das wird hier beim Interview auch deutlich. Etwas mehr Detail (bei den Antworten von Tommy Flanagan) wäre allerdings schön gewesen, denn bei Hawkins im Apartment wurde u.a. Klassik gespielt als Flanagan anwesend war. Vielleicht wurden Flanagan’s Klassikkenntnisse bei Hawkins einfach nur aufgefrischt(?). Ich würde gerne besser verstehen, was Flanagan schon mitbrachte (sicherlich viel) und was er vielleicht (?) noch von Hawkins gelernt hatte. „Night Hawk“ (mit Tommy) bekommt eigentliche schon eine beste Note, aber „Make Someone Happy“ finde ich irgendwie sehr viel sanfter, ausgeglichener und hypnotisierender.
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lotterlottaes wird aber klar warum bei deinem momentanen hörfluss joel ross kein bein auf die erde bekommt….
😄
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Das ist schon eine ziemlich tolle Besetzung und extrem faszinierend. Für die Umfrage müssen wir uns noch überlegen, wie wir die Tracks bewerten wollen, das ist ja bei einigen Live-Veröffentlichungen der 70er schwierig. Gehen wir nach der Erstveröffentlichung, dann sind das vier Parts: Foot Fooler, Part 1 & 2 und Slickaphonics, Part 1 & 2.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...atom Für die Umfrage müssen wir uns noch überlegen, wie wir die Tracks bewerten wollen, das ist ja bei einigen Live-Veröffentlichungen der 70er schwierig. Gehen wir nach der Erstveröffentlichung, dann sind das vier Parts: Foot Fooler, Part 1 & 2 und Slickaphonics, Part 1 & 2.
es gibt auch ausgaben ohne titel, oder? (IN CONCERT I-IV oder so). aber spätestens seit dieser ausgabe gibt es die logische unterteilung nach den kompositionen. es ist schon wichtig zu wissen, dass hier eine großartige live-version von „black satin“ drauf ist, und die „ife“-version von hier ist für mich die tollste, die ich kenne. aber ob ich die jetzt in meiner liste aufführe (oder „slickaphonics pt. 1“) ist ja eh egal, weil ich so oder so der einzige sein werde
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Ja, die Original LP kam komplett ohne Titel- und Besetzungsangaben aus, auf den vier Labels stand nur „Miles Davis In Concert“ und die jeweilige Länge. Die tollste Version von Ife? Gut möglich – oder doch die in Nne auf Dark Magus?
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Ife ist natürlich super. Probiert mal diese Version:
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Free Jazz doesn't seem to care about getting paid, it sounds like truth. (Henry Rollins, Jan. 2013)die 73er band ist ohne balakrishna und roy, und die sind auf IN CONCERT für mich entscheidend. die band mit cosey finde ich auch 1975 spannender, auch die „ife“-versionen aus der zeit. die aus der carnegie hall 1974 (DARK MAGUS) habe ich nicht im ohr, werde ich aber bald wiederhören.
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Bei mir ist die erste (?) Aufnahme mit Khalil Balakrishna gesetzt:Great Expectations.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...atomBei mir ist die erste (?) Aufnahme mit Khalil Balakrishna gesetzt:Great Expectations.
bei mir „guinnevere“. aber ab „chieftain“ und „rated x“, wo er zurückkommt und von collin walcott übernimmt, spielt er ja ganz anders als in der ersten phase, elektrisch, mit wahwah. auf „ife“ (IN CONCERT) gibt es den tollen moment, wo er plötzlich die basslinie von henderson unisono mitspielt (und irgendjemand schreit vor entzücken auf, wahrscheinlich al foster oder mtume). in der begleitung ist er zu dieser zeit funkyer als reggie lucas.
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Willie Rodriguez – FlatjacksRodriguez, ein Perkussionist und Drummer aus Puerto Rico, war in den 50er und 60er Jahren ein wahnsinnig viel beschäftigter Studioperkussionist, bekannte Alben darunter, und Favoriten wie Standards in Silhouette von Stan Kenton oder Moods von Paul Quinichette… Mit diesem Riverside Album von 1963 versucht Rodriguez offensichtlich seinen kleinen Teil vom Bossa Nova Kuchen abzustauben… Wobei das Konzept vor allem nah an Bossa Nova Soul Samba von Ike Quebec ist, es gibt neben Bossa und Samba auch leichte Klassik, und der Tenorist Seldon Powell ist eher robust vom Ton her, näher an zB Frank Wess als an Getz… Was das Album ansonsten ein bisschen herausstechen lässt, ist, das die Besetzung nur ein Quartett ist, und dadurch etwas interaktiver, Barry Galbraith an akustischer und elektrischer Gitarre hat schöne gemeinsame Passagen mit George Duvivier, der auch solistisch zu hören ist… Powell spielt nicht nur Tenor sondern auch Klarinette und Flöte, gerade letzteres passt hervorragend zu dieser Musik… Und der Leader spielt überwiegend ganz im Dienst der Gruppe, die befürchteten Percussionfeuerwerke bleiben überwiegend aus… Stiller, kammermusikalischer und vor allem besser als erwartet
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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