Ich höre gerade … Jazz!

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  • #12589709  | PERMALINK

    hurley

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    pfingstluemmel PAT MARTINO – Baiyina: The Clear Evidence (A Psychedelic Excursion Through the Magical Mysteries of the Koran.)

    Nice! Mein liebstes Album von Pat Martino. Dahinter kommt dann „East!“ und „The Visit“.

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    #12589711  | PERMALINK

    hurley

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    clau

    clauSoeben eingetroffen: ROY BROOKS – The Free Slave

    Und gerade wieder, das zweite mal hintereinander heute. Ausgezeichnetes Album.

    Yep. In der Tat und vor allem auch ein 1a Reissue. Wäre fast mein liebstes RI von 2025 geworden wenn nicht „The Making Of Five Leaves Left“ erschienen wäre.

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    #12589713  | PERMALINK

    hurley

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    John Coltrane- A Love Supreme

    Die Mono Edition.

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    #12589715  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

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    @hurley: Findest Du das Album in Mono besser als in Stereo? Ich ringe noch mit mir, ob ich handeln will oder nicht…

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    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #12589721  | PERMALINK

    hurley

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    Für mich musste die her, da „A Love Supreme“ meine derzeitige N.1 der Alltime Faves ist (bzw schon sehr lange). Die ursprünglich angefertigte Mono Version von RVG existiert ja nicht mehr, so haben sie von einer Erstpressung ein neuen Mono Mix kreiert. Ich finde sie deutlich druckvoller und intensiver als die bekannte Stereo Version. Toll ist auch, dass sie endlich mal den Barcode auf dem Cover weggelassen haben. Den hatte selbst das AS RI noch drauf.

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    #12589723  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

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    hurley Nice! Mein liebstes Album von Pat Martino. Dahinter kommt dann „East!“ und „The Visit“.

    Aufgrund deines Posts angehört. (Und natürlich wegen „psychedelic“ im Titel…)

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    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
    #12589737  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 93,809

    hurleyFür mich musste die her, da „A Love Supreme“ meine derzeitige N.1 der Alltime Faves ist (bzw schon sehr lange). Die ursprünglich angefertigte Mono Version von RVG existiert ja nicht mehr, so haben sie von einer Erstpressung ein neuen Mono Mix kreiert. Ich finde sie deutlich druckvoller und intensiver als die bekannte Stereo Version. Toll ist auch, dass sie endlich mal den Barcode auf dem Cover weggelassen haben. Den hatte selbst das AS RI noch drauf.

    Danke für Deine Eindrücke. Ich lege meine Ausgabe (acoustic sounds) in den nächsten Tagen mal auf und entscheide dann, ob ich die Mono LP auch haben möchte.

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    #12589771  | PERMALINK

    rockyron

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    St. Germain – Boulevard (1995)

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    It´s better to burn out than fade away
    #12589847  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Lawrence Marable – Tenorman

    In den letzten Jahren hatte mich die Tonepoet Serie nie so Recht abgeholt, aber im Programm dieses Jahr gibt es ein paar Alben, die schon sehr interessant sind … Tyrone Washington, Bennie Green, Fred Jackson… Und das hier, das bald erscheinen wird, gerade im Stream…. Ich find es ja immer auch ein bisschen schräg, wenn Nicht-Blue Note Alben plötzlich in so einem Blue Note Kontext erscheinen… Aber irgendwie ist der Kontext auch durchaus hilfreich, um das Album ein bisschen anders zu hören… Denn an sich ist hier überhaupt nichts West Coast, Sonny Clark hat eine grosse Stunde, und der verkörpert ja quasi den Blue Note Hard Bop, Jimmy Bond und Lawrence Marable dahinter sind nie falsch… Und der Tenorman James Clay ist auf jeden Fall interessant zu hören, von den Linien her klar Hard Bop aber mit einem ziemlich eigenen gequälten Sound, der ein kleines bisschen gewöhnungsbedürftig ist, aber nicht so sehr wie zB bei Von Freeman

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    #12589919  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 70,658

    Ich hör das eh immer als eine Art Westküsten-Blue Note-Album … toll jedenfalls! Gibt ja noch so eines auf Jazz:West mit Coltrane (also ein Westküsten-Blue Note-Album, ähnlich gut ist es nicht).

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #12590125  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 15,094

    gypsy-tail-windIch hör das eh immer als eine Art Westküsten-Blue Note-Album … toll jedenfalls! Gibt ja noch so eines auf Jazz:West mit Coltrane (also ein Westküsten-Blue Note-Album, ähnlich gut ist es nicht).

     

    das ganze Label ist ein Art Westküsten Blue Note, schade, dass sie nicht mehr gemacht haben…

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    #12590427  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 4,520

    BLUE MITCHELL WITH STRINGS AND BRASS – Smooth as the Wind

    „Smooth as the Wind“ ist ein Tadd Dameron Stück, „A Blue Time“ auch. Benny Golson war Conductor, hatte allerdings noch für drei Stücke arrangiert, Dameron arrangierte 8 Stücke. Ja, ein interessantes Kapitel in der Geschichte von Tadd Dameron. Blue Mitchell kann ich meistens ganz gut hören, die Größe der Besetzung spielt dabei weniger eine Rolle. Im Quartett finde ich ihn genauso überzeugend wie mit einem Ensemble, was vielleicht mit seinem eleganten, feierlichen Ton/Vortrag zu tun hat. Für „Smooth“ as the Wind“ wurde ein paar Gänge runtergeschaltet. Das funktioniert gut bei „For All We Know“, „Peace“ (Silver) oder „I’m A Fool To Want You“ u.a., letzteres kennt man ja vom B. Holiday/Ray Ellis Album. Für „White Gardenia“ von Johnny Griffin fehlt mir heute vielleicht die Zeit, aber ich mag es auch.

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    #12590473  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

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    Blue Mitchell war auch einer der wenigen Trompeter, der perfekt in Orgelband passte…

    Cal Tjader – Amazonas

    im stream – aber natürlich auch ein relativ neuer Eintrag in der Jazz Dispensary Serie… sehr schwer zu beschreiben ist das hier, Brasilien, Kuba, Funk, Jazz, Fusion… wer auf keins davon verzichten will, ist hier genau richtig… das Cover ist auch perfekt hierzu, so ein riesiges, aus allem möglichen zusammengeschustertes Schiff, dass sich an einem vorbei durch das schwüle Wetter schiebt… und erst auf den dritten Blick erkennt man das überlebensgrosse VIbraphon… Gibt es Momente, in denen man sich fragt, ob das alles ein bisschen smooth ist? Für mich eigentlich nicht… es ist auch nicht ein bisschen smooth sondern unglaublich smooth… der Klang der Band ist ziemlich eigen, Vibraphon, Gitarren, verschiedene Keyboards, Flöte (Hermeto Pascoal), Percussion, kein Gesang und es sind meistens mehrere leicht gegenläufige Linien und Flächen zu hören… ich bin kein Experte für Tjader aber laut Michael Weil (hier) ist das hier eins der besten Tjader Alben.

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    #12590481  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

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    redbeansandrice
    Johnny Lytle – Everything Must Change
    Wenn das kein Cover für ein Comeback Album ist, weiss ich es auch nicht. Die liner notes erklären den Hintergrund des Albums sehr gut: Johnny Lytle, einer der besseren Jazzvibraphonisten der 60er Jahre hatte lange gedacht, er müsse in seiner Band einen Organisten verwenden, um zu vermeiden, dass sich Vibraphon und Klavier von den Frequenzen her ins Gehege kommen… und so machte er es auf den meisten seine ersten 15 Alben… Mitte der 70er zwang ihn dann ein schwerer Unfall zu einer Auszeit… er überdachte sein Konzept… dabei wurde ihm klar, dass er Orgeljazz eigentlich nicht mochte… und sah plötzlich die Lösung: Statt Orgel oder Klavier kann man auch einfach ein Trio aus Keyboard, Harfe und Streichersynthesizer verwenden. Auf seinem Comebackalbum setzte er die Idee dann um, es gibt ein klassisches Mainstreamjazz Rhythmusteam (George Duvivier und Al Foster, nicht schlecht) und dazu, well, drei Musiker, die Keyboard, Harfe und Streichersynthesizer spielen, am Keyboard tatsächlich Big John Patton mit einem seiner wenigen credits abseits der Orgel… auf einem Track kommt auch noch Dave Schnitter (ts) dazu… jetzt mag ich Orgel ja sehr gerne – und wegen mir muss auch nicht jede Band Harfe und Streichersynthesizer verwenden… aber der Sound der Band ist schon gut, passt auch sehr gut zum sommerlichen Wetter…

    tatsächlich muss ich meinen Post aus dem Sommer ein bisschen revidieren… denn ich höre gerade das Vorgängeralbum People & Love von 1972, vor der mehrjährigen Auszeit, und die Idee, statt Orgel mit einer Kombination aus Keyboard und Harfe zu verwenden, gibt es bereits hier – der Sound ist sehr breit dadurch, aber schon interessant… im Hinterkopf hatte ich dieses Album schon seit Jahren als interessant abgelegt… und ich weiss jetzt auch wieder warum: es ist einer der wenigen credits des grandiosen Saxophonisten Marvin Cabell (der natürlich nicht genauso glänzen kann, wie auf seinen Sachen mit John Patton – aber ein bisschen schon)

    edit: das Saxophonsolo im letzten Track, People make the world go round, ist schon ziemlich grossartig, auch ziemlich toll begleitet von Jozell Carter, einem Drummer, der nur mit Lytle und Billy Wooten, einem anderen Vibraphonisten, aufgenommen hat… die Spannung, die in dem Track aufgebaut wird, ist generell ziemlich toll

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    #12590503  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

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    Bayeté Todd Cochran – Worlds Around The Sun

    nochmal Funk Jazz Fusion der 70er aus der Jazz Dispensary Serie, nochmal Vibraphon… tatsächlich ist das hier quasi ein Soloprojekt von Bobby Hutchersons damaligem Keyboarder, der die Band inklusive Leader ausleihen und erweitern darf… vielleicht hab ich mich an diesen Sounds jetzt ein bisschen sattgehört, das dritte Album von dem Typ nacheinander… aber spontan würd ich sagen, die Alben sind alle drei gut, aber das Ranking muss Tjader > Lytle > Bayete sein, wobei Lytle im letzten Track fast den ganzen Abstand gutmacht… und das hier ist ein bisschen inkonsistent und zerfasert, mit komischen vocals und generell ein bisschen zu vielen Stimmen, die durcheinander zu hören sind… aber wahrscheinlich kann man das ranking auch umgekehrt hören, das Album hier ist wahrscheinlich das jazzigste der drei…

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