Startseite › Foren › Über Bands, Solokünstler und Genres › Eine Frage des Stils › Blue Note – das Jazzforum › Ich höre gerade … Jazz!
-
AutorBeiträge
-
vorgarten
airto, free (1972)
das cover hält nicht ganz den CTI-standard (das foto von turner war irgendwem offenbar zu leer, dann landete plötzlich doch mal der leader auf dem cover), ansonsten ist das ein ausgesprochen schönes, kreatives, ja: freies album. und natürlich widerlegt es eine unsere spekulationen: es gab return to forever auf CTI, der gleichnamige song bekommt hier seine zweite aufnahme (nach ECM), mit der gesamten band plus ron carter (clarke wechselt an den e-bass) und plus einer schönen sebesky-bläser-hülle. zweite überraschung: keith jarrett darf ans klavier von chick corea und zwei kurze kompositionen und improvisationen beisteuern (auch mit sebesky-hülle), sehr hübsch, mit schönem swing vom drummer moreira. viele flöten natürlich, farrell, laws, moreira selbst. und stücke von victor brazil und moacir santos. brasilien lebt doch noch ein bisschen weiter im CTI exil.
Oha, danke – wusste/kenne ich nicht, klingt sehr gut! „Fingers“ lief hier neulich wieder mal, das fand ich auch ganz gut, aber das hier klingt nochmal deutlich interessanter. In Sachen Personen (und Tiere) auf Covern finde ich ja das zweite Urbie Green-Album ziemlich irre („Señor Blues“). Das erste liegt schon im Player (gestern eingetroffen), aber ich muss erst noch StoneFM für Dienstag zu Ende vorbereiten (auch CTI):
Urbie Green – The Fox
--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaHighlights von Rolling-Stone.deVideo: Tagesthemen berichtet 1994 über den Tod von Kurt Cobain
Wie schön, dass du geboren bist: Die 50 besten Geburtstagslieder
Neu auf Disney+: Die Film- und Serien-Highlights im April
Amazon Prime Video: Die wichtigsten Neuerscheinungen im April
Netflix: Das sind die besten Netflix-Serien aller Zeiten
Neu auf Netflix: Die wichtigsten Filme im April 2025
Werbungbei green bin ich noch gar nicht. gestern lief das hier:
stanley turrentine with milt jackson, cherry (1972)
jackson auf CTI fand ich nie naheliegend, aber interessant. das hier ist ein vergleichweise konventionelles bzw. traditionelles jazzalbum, das ganz gut ist, aber trotzdem wundert es mich.
--
grover washington jr., all the king’s horses (1972)
krasses teil. washington definiert hier eigentlich neu, was ein saxofon in einem anfang-70er-pop-kontext tun kann, nämlich blueslicks von der stange wiederholen, was einerseits nicht herausfordert, andererseits alles dann doch mit einem cry auflädt. bob james überholt sebesky rechts, in dem er purcell auf die straße zerrt und auch noch tolle, blöde, um drei ecken gedachte funkversionen von „body and soul“ und „lover man“ dahinstellt. nichts für mich, aber ich höre den freigeist, auch wenn er er schon mit 3D-druckern arbeitet.
--
vorgartenbei green bin ich noch gar nicht.
Ich hör ja überhaupt nicht chronologisch und auch nicht mit Vollständigkeitsanspruch (das Turrentine/Jackson-Album kenne ich z.B. überhaupt nicht). die neue Reihe aus Japan gibt die Gelegenheit, eher spätere Sachen nachzuholen, auch Hochglanz-Zeug, bei dem ich nach wie vor nicht unambivalent bin, und dazu gehört dieses erste von Green (das zweite finde ich klasse, aber ich finde ihn eh super und das erste hat auch tolle Dinge drauf, es lief jetzt schon dreimal). In Sachen „konventionelles Jazzalbum“ ist Farmer/McLean live in Tokyo – mit Walton, Jones und Higgins, aber halt im CTI-Reverb-Gewand – schwer irritierend, lief jetzt auch schon mehrfach, aber so richtig dran komme ich noch nicht)
--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
Yaron Herman – Radio ParadiseDas Album mit Maria Grand und Alexandra Grimal… Kam heute raus, lief ein paar Mal aber ich komm noch nicht ganz rein
--
.gayle/parker/ali, touchin‘ on trane (1991/93)
hatte ein bisschen angst vor dem wiederhören nach längerer zeit, unbegründet. mir stehen sofort wieder die haare zu berge. nicht wegen powerplay oder trane oder freejazz, einfach, weil gayle sich so schutzlos in diesen elegant glitzernden und doch immer wieder rockigen fluss begibt. alle drei klingen hier anders als sonst, als würde ein fundament mitschwingen. phil freeman hat sich auch 20 jahre danach auch nochmal neu verliebt.
--
ich beschäftige mich immer noch mit den bro‘ samen die auf vinyl erhältlich sind, nun gerade dies
…von den ecm alben die mir vorliegen kommt keins an „balladeering-time-december song“ heran,wobei auch auf diesen alben überragende stücke zu hören sind, z.b. auf diesem finde ich shell pink einfach überirdisch, die gitarre als rhythmusendlosschleife dezent im absoluten rückraum ohne zu verschwinden und was baron und morgan darüberlegen, eine hommage an die leichtigkeit des seins, könnte ich endlos zuhören….davor lief
zuletzt geändert von lotterlotta--
Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!kleine ecm pause…..mal etwas deftigeres um dann mit ein paar mathias eick-alben zum doppelkopfspiel zu entspannen…kleine frage in die runde: welche muhammad-leader album sollte man noch haben? dieses hier hatte ich mir wegen sanders gekauft…
zuletzt geändert von lotterlotta--
Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!frag mich mal in ein paar wochen, wenn ich zu den kudu-alben von muhammad vorgestoßen bin.
p.s. interessant, dass bro bei euch so verfängt, mir sind diese alben maximal fremd.
william parker quartet, o’neal’s porch (2000)
das war mal top 10 bei mir, jetzt wird es aus der top 100 rausfliegen. obwohl ich verstehe, was ich damals toll fand. es ist ja auch gute musik.
--
Kuhn Fu – Kink Machine
--
jackie & roy, time and love (1972)
ein ungewöhnliches vokal-album auf CTI (roy kral spielt gar nicht klavier hier), nachdem taylor schon auf verve dem singenden ehepaar interessante kontexte gebaut hatte. was erst so wirkt wie mom & dad, die sich mit der hippie-bewegung synchronisieren, rutscht dann doch immer wieder mit dem kleine zeh in die psychedelia hinein, mit brücken von sebesky zu populärer klassik. tatsächlich habe ich die beiden überhaupt zum ersten mal auf einem sampler mit psychedelischer popmusik entdeckt. das hat viel mit diesen beiden sehr unterschiedlichen stimmen zu tun, die miteinander schräge harmonien erzeugen, aber auf zweiter ebene eine unglaube harmonie ausstrahlen, hier eingebettet in luxuriösen sound und schönen rhythmusverschiebungen, mein japanisches vinyl von 1973 knistert kein bisschen, so als hätte das material angst zu stören, alles arbeitet mit beim projekt.
--
-
Schlagwörter: Ich höre gerade..., It's about the melody stupid, Jazz, Tagebuch
Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.