Ergebnis: Die 20 besten Tracks von Bob Marley

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  • #12569007  | PERMALINK

    gipetto
    Funk 'n' Punk

    Registriert seit: 04.02.2015

    Beiträge: 14,479

    @wa

    Ich finde diese Kompi zu seinen frühen Jahren für den Einstieg absolut fantastisch:

    Auch das ’69er Album Wonderful World, Beautiful People, das auf der o.g. Kompi gut vertreten ist, böte sich an.

    Und dann habe ich auch noch diese fantastische Zusammenstellung von Dennis Brown – den sollte man auch kennen – im Regal, der ebenfalls herrausragenden Reggae aufnahm, bevor er zum Dancehall überschwenkte. Großartige Gesangsstimme:

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    "Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #12569447  | PERMALINK

    wa
    The Horst of all Horsts

    Registriert seit: 18.06.2003

    Beiträge: 24,909

    Danke für die Tipps, @gipetto. Dennis Brown ist bekannt. Von ihm habe ich das Album „Words Of Wisdom“.

    --

    What's a sweetheart like me doing in a dump like this?
    #12569541  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 56,976

    Uneingeschränkte Empfehlung …. :

    Aus dem Wailing Souls Album „Fire House Rock“ (Greensleeves Records) 1981 ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #12569613  | PERMALINK

    punchline
    he can still do it

    Registriert seit: 15.12.2019

    Beiträge: 4,826

    Ich möchte mich auch gerne bedanken für die Umfrage, Auswertung, den Zeitaufand und Arbeit.
    Mit der Heini-Silbermedaille habe ich jetzt nicht gerechnet.

    --

    What?
    #12573967  | PERMALINK

    yaiza

    Registriert seit: 01.01.2019

    Beiträge: 5,971

    Von mir auch ein verspäteter Dank für die Orga und Auswertung der Umfrage an e-l und gypsy.  :good:

    Am Auswertungs-WE war am Sonntag kein Reinkommen ins Forum möglich und danach war ich recht viel unterwegs. Schaue mir die Listen daher erst jetzt an. Vielen Dank für das extra erstellte Song Ranking!

    --

    #12574297  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 15,694

    Ganz lieben Dank nochmal an gypsy und e-l für die Umfrage und die Leidenschaft, die ihr reingesteckt habt!

    Ein paar Worte noch zu meinem Verhältnis zum Schaffen Marleys:
    Die Wailers waren anfangs ein erfolgreiches Gesangstrio, das im Studio von den Upsetters unterstützt wurde. Daraus formte dann Chris Blackwell von Island Records eine Tourband nach westlichem Vorbild mit einem Frontsänger als Identifikationsfigur. Dass das strategisch-ökonomische Kalkül so erfolgreich aufging und so viele bei Reggae sofort und oft genug ausschließlich an Bob Marley denken, hat mich immer etwas gestört. Natürlich war Marley ein charismatischer Sänger mit großem Songwritertalent und großer Präsenz. Natürlich waren die Wailers, wie sie sich als Tourband in Babylon aufstellten – also im Prinzip mit dem Vocaltrio Wailers plus Sängerinnen und der Rhythmusgruppe der Upsetters um die Brüder Aston (Bass) und Carlton Barrett – ein mächtiges Fundament. Natürlich. Und trotzdem gab und gibt es im Reggae doch noch so viel mehr zu entdecken, das über das Prinzip Frontmann plus Band hinausgeht. Andererseits hätte es den Siegeszug von Reggae ohne Marley vielleicht gar nicht gegeben und damit auch nicht dessen mediale Verfügbarkeit für so einen kleinbürgerlichen weißen Deutschen am anderen Ende der Welt wie mich. Ska alleine jedenfalls – ein Genre, das schon vor Marleys Welterfolg zumindest in England populär war – hätte mich nicht so gekriegt, wie es die Basskultur des Reggae dann vermochte.

    Trotzdem ich, wie viele andere, über die Wailers („Live!“) Reggae kennen gelernt habe, haben mich die Wege von Bob Marley ausgehend immer recht schnell woanders hin geführt.

    Das erste woanders war Lee Perry und Dub. Ich glaube, meine erste Platte von ihm war Cloak And Dagger, also eigentlich eine Zusammenstellung von angedubbten Instrumental-Tracks. Ich habe als Grund für meine Dub-Begeisterung meine Schneider-Kompaktanlage in Verdacht, denn nur Dub ließ die Bässe so druckvoll zu, dass sie auf den Boxen der Kompaktanlage wirksam ankamen. Die fruchtbare Zusammenarbeit von Perry und Marley + Wailers war damals, Ende der 70er, bereits seit Jahren beendet. Im Musik Express las ich zu der Zeit aber noch von einer aktuellen Jamaika-only-Veröffentlichung von Marley, an der Perry beteiligt war. Damals waren solche Platten über Importe nicht zu finden, oder einfach zu teuer, aber auf der 6-CD Box von Trojan, die alle bis dato bekannten Marley-assoziierten Aufnahmen unter der Ägide von Perry enthält, finden sich aus jener Zeit Ende der 70er mindestens zwei Aufnahmen: „Who Colt The Game“ und „I Know A Place“. Letzteres wurde im Januar 1977 aufgenommen und landete in meiner Liste.

    Ich finde, dass sowohl Bob Marley als auch Lee Perry, von Ausnahmen abgesehen, besseres ohne einander geleistet haben, gehöre also nicht zu denjenigen, die in ihrer Zusammenarbeit den Höhepunkt ihrer beiden Outputs sehen. Genausowenig sehe ich die Qualität der Alben von Marley ab 1973 durch die nachträglichen Londoner Overdubs kompromittiert oder verwässert. Ich habe mich in meiner Liste zwar bei den Tracks aus dem Catch A Fire-Album für den jamaikanischen Mix entschieden, aber ich finde die Originale mit den Overdubs, wie sie weltweit – auch in Jamaika – erschienen sind, genauso gut. Der jamaikanische Mix wurde ja erst in den 2000ern veröffentlicht.

    Dass Marley mich immer schnell woanders hinführt, ist bis heute so. Von Natty Dread sind zwei Tracks unter meinen Top 4 gelandet, nicht zuletzt wegen der herausragenden, tiefen und gleichzeitig luftigen Produktion aus dem Studio von Harry J. Die wiederum hat mich während der Marley-Umfrage auf Sylvan Morris aufmerksam gemacht, der damals als Techniker für Harry J gearbeitet hat. @gypsy-tail-wind hat ihn in einem seiner detaillierten Begleittexte zur Umfrage bereits erwähnt. Ich las dann das Interview, das Helmut Philipps mit Morris für sein Dub Konferenz-Buch geführt hat und bin über diesen Weg zum holländisch-deutschen Mailorder aggroshop.nl gekommen. Dort besorgte ich mir vor ein paar Tagen eine Zusammenstellung von Dubs, die Sylvan Morris für Harry J anfertigte: Roosevelt Ave Dub. Dazu noch zwei Platten auf dem aggroshop-eigenen Reissue-Label Jamaican Art Records und zusätzlich noch Stepping Tiger von Jackie Mittoo. Also bin ich wieder von Marley ausgehend woanders gelandet. Aber die Umfrage hat mir sein Werk nochmal näher gebracht. Und ich konnte es auch ein stückweit wieder trennen vom ikonischen Klischee des Ganja kiffenden T-Shirt-Motivs.

    zuletzt geändert von wahr
    #12574447  | PERMALINK

    lotterlotta
    Schaffnerlos

    Registriert seit: 09.04.2005

    Beiträge: 6,439

    @wahr

    ich hatte natural mystic als den besten einstieg in ein album von marley genannt….kann mich nicht daran erinnern, dies von concrete jungle auch gesagt zu haben, ist aber auf catch a fire als erster track sicher genau richtig und in der jamaica version noch eine winzige spur intensiver…

    --

    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12574457  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 15,694

    lotterlotta@wahr
    ich hatte natural mystic als den besten einstieg in ein album von marley genannt….kann mich nicht daran erinnern, dies von concrete jungle auch gesagt zu haben, ist aber auf catch a fire als erster track sicher genau richtig und in der jamaica version noch eine winzige spur intensiver…

    Ah, danke, dann hatte ich mich falsch daran erinnert.

    edit: ich nehme die Passage raus.

    zuletzt geändert von wahr
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