Startseite › Foren › Fave Raves: Die definitiven Listen › Die besten Alben › Umfrage & Ergebnis: Eure 20 liebsten Jazz Piano-Trio-Alben
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AutorBeiträge
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redbeansandriceEbenso wie „you must believe in spring“… Interessant fand ich ja den Hinweis, Jutta Hipp sei damals zu Hause immer gelaufen… War das vor oder nach der „Wiederentdeckung“ in den 80ern? Mich beschleicht inzwischen das Gefühl, dass Jutta Hipp in der Hinsicht einen ähnlichen Status hat wie Nick Drake, sie gehört zu den ganz wenigen vergessenen Artisten, die eigentlich permanent irgendwo wiederentdeckt werden…
Das war in den 70’ern, ich habe beide LP’s hier, das sind die ersten Wiederveröffentlichungen von BlueNote, also von 1972 und 1975. Wie die zu uns kamen wundert mich immer noch. Immerhin sind das US Pressungen und das war in den 70’ern bestimmt nicht einfach zu bekommen. Es waren neben Time Out und diversen Jazz Singles (Take Five von Brubeck, diversen Louis Armstrong Stücken) die einzigen Jazz Alben die in unserem Haushalt vorhanden waren. Deswegen wurde ich auch sofort aufmerksam, weil die Musik so anders war als alles was mein Vater damals hörte. Ich denke es muss so um 1976/77 gewesen sein weil ich von der Erinnerung her so 10/11 Jahre alt war und mich langsam angefangen habe für Musik zu interessieren. Ich bin Jahrgang 1966.
Ansonsten, @atom, danke für die wirklich umfangreiche Auswertung. Dass die jüngste Liste was das durchscnittliche Erscheinungsjahr betrifft 2014 ist finde ich bemerkenswert. Da ist meine ja ein knapp 1/4 Jahrhundert älter.
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redbeansandriceEbenso wie „you must believe in spring“… Interessant fand ich ja den Hinweis, Jutta Hipp sei damals zu Hause immer gelaufen… War das vor oder nach der „Wiederentdeckung“ in den 80ern? Mich beschleicht inzwischen das Gefühl, dass Jutta Hipp in der Hinsicht einen ähnlichen Status hat wie Nick Drake, sie gehört zu den ganz wenigen vergessenen Artisten, die eigentlich permanent irgendwo wiederentdeckt werden…
Das war in den 70’ern, ich habe beide LP’s hier, das sind die ersten Wiederveröffentlichungen von BlueNote, also von 1972 und 1975. Wie die zu uns kamen wundert mich immer noch. Immerhin sind das US Pressungen und das war in den 70’ern bestimmt nicht einfach zu bekommen. Es waren neben Time Out und diversen Jazz Singles (Take Five von Brubeck, diversen Louis Armstrong Stücken) die einzigen Jazz Alben die in unserem Haushalt vorhanden waren. Deswegen wurde ich auch sofort aufmerksam, weil die Musik so anders war als alles was mein Vater damals hörte. Ich denke es muss so um 1976/77 gewesen sein weil ich von der Erinnerung her so 10/11 Jahre alt war und mich langsam angefangen habe für Musik zu interessieren. Ich bin Jahrgang 1966.
Ansonsten, @atom, danke für die wirklich umfangreiche Auswertung. Dass die jüngste Liste was das durchscnittliche Erscheinungsjahr betrifft 2014 ist finde ich bemerkenswert. Da ist meine ja ein knapp 1/4 Jahrhundert älter.danke fürs Erklären, dann bleibt es mysteriös, vielleicht ein Geschenk von irgendwem, der Hipp zufällig gekannt hatte… oder es gab schon damals einen Artikel irgendwo…
und danke für Auswerten und Kuratieren der Umfrage, atom! so oft Bill Evans in der Top10 hätt ich ja nicht erwartet, aber da haben wir uns geschickt ein bisschen aufgeteilt… viele Klassiker fehlen vorne, Monk, Waldron, Powell… was Sinn macht, aber was ich nicht erwartet hätte… wir sind hier ohnehin näher an einen Konsens gekommen, als ich je für möglich gehalten hätte…
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 57,363
Danke für die Durchführung dieser Umfrage, welche auch durch den laufenden „Piano Trio“ Thread enorm aufgewertet wurde …. bezüglich dem Ergebnis vielsagend, dass bspws. der bei zahlreichen hochwertigen „Piano Trio Dates“ mitwirkende George Duvivier es nicht in die (arithmetische) Top 20 der „meistgenannten Bassisten“ schaffte …. da gibt es noch viel zu entdecken ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)@soulpope: George Duvivier landete mit 46 Punkten auf Platz 27 (4 Alben). Bei Bud Powell’s Moods teilten sich drei Bassisten die Tracks – George Duvivier, Percy Heath und Lloyd Trotman. Die 19 Punkte dieses Albums habe ich bei der Bassisten-Wertung außen vor gelassen, statt sie proportional aufzuteilen. Hätte ich Duviviers Anteil (34% der Tracks = ca. 6,5 Punkte) hinzugerechnet, wäre er mit 52,5 Punkten auf Platz 23 gelandet. Diesen Zusatzaufwand habe ich mir gespart.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...atahualpa
redbeansandriceEbenso wie „you must believe in spring“… Interessant fand ich ja den Hinweis, Jutta Hipp sei damals zu Hause immer gelaufen… War das vor oder nach der „Wiederentdeckung“ in den 80ern? Mich beschleicht inzwischen das Gefühl, dass Jutta Hipp in der Hinsicht einen ähnlichen Status hat wie Nick Drake, sie gehört zu den ganz wenigen vergessenen Artisten, die eigentlich permanent irgendwo wiederentdeckt werden…
Das war in den 70’ern, ich habe beide LP’s hier, das sind die ersten Wiederveröffentlichungen von BlueNote, also von 1972 und 1975. Wie die zu uns kamen wundert mich immer noch. Immerhin sind das US Pressungen und das war in den 70’ern bestimmt nicht einfach zu bekommen. Es waren neben Time Out und diversen Jazz Singles (Take Five von Brubeck, diversen Louis Armstrong Stücken) die einzigen Jazz Alben die in unserem Haushalt vorhanden waren. Deswegen wurde ich auch sofort aufmerksam, weil die Musik so anders war als alles was mein Vater damals hörte. Ich denke es muss so um 1976/77 gewesen sein weil ich von der Erinnerung her so 10/11 Jahre alt war und mich langsam angefangen habe für Musik zu interessieren. Ich bin Jahrgang 1966. Ansonsten, @atom, danke für die wirklich umfangreiche Auswertung. Dass die jüngste Liste was das durchscnittliche Erscheinungsjahr betrifft 2014 ist finde ich bemerkenswert. Da ist meine ja ein knapp 1/4 Jahrhundert älter.
….beide lps macht mich natürlich etwas neidisch, hab leider nur die vol I…. aber wurden in den 70ern nicht auch überschüssige us-pressungen durch importservice-gesellschaften der major-label nach europa- verramscht, zumindest im pop-rock-bereich war das gang und gäbe…..
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 57,363
atom @soulpope: George Duvivier landete mit 46 Punkten auf Platz 27 (4 Alben). Bei Bud Powell’s Moods teilten sich drei Bassisten die Tracks – George Duvivier, Percy Heath und Lloyd Trotman. Die 19 Punkte dieses Albums habe ich bei der Bassisten-Wertung außen vor gelassen, statt sie proportional aufzuteilen. Hätte ich Duviviers Anteil (34% der Tracks = ca. 6,5 Punkte) hinzugerechnet, wäre er mit 52,5 Punkten auf Platz 23 gelandet. Diesen Zusatzaufwand habe ich mir gespart.
Danke für diese Übung, welche ich Dir so gar nicht aufgehalst habe …. denn ich sagte bloss, dass Bassist George Duvivier auf zahlreichen hochwertigen Piano Trio Aufnahmen intensiv mitwirkte …. Letztere sind der Multiplikator, welcher im unserem Umfrageergebnis durch wenige Nennungen dementsprechend niedrig ausfiel …. btw trifft auf andere Musiker ebenso zu ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Das wichtigste ist doch der klare erste Platz von Gary Peacock… Über alle Instrumenten hinweg liegt Paul Motian überraschend deutlich vorne, der beste Klaviertriomusiker aller Zeiten…
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.@soulpope:
Hattest du nicht, ich war aber neugierig
redbeansandriceDas wichtigste ist doch der klare erste Platz von Gary Peacock… Über alle Instrumenten hinweg liegt Paul Motian überraschend deutlich vorne, der beste Klaviertriomusiker aller Zeiten…
Ja!
1. BILL EVANS TRIO – Waltz for Debby (Riverside/1962) – [181 | 10]
2. BILL EVANS TRIO – Sunday at the Village Vanguard (Riverside/1961) – [167 | 9]
3. EDDIE COSTA – The House of Blue Lights (Dot Records/1959) – [42 | 3]
4. MARILYN CRISPELL, GARY PEACOCK, PAUL MOTIAN – Nothing Ever Was, Anyway: The Music of Annette Peacock (ECM/1997) – [42 | 2]
5. MASABUMI KIKUCHI/MARC JOHNSON/PAUL MOTIAN – Miles‘ Mode (Sony/1993) – [38 | 2]
6. CHARLIE HADEN, GERI ALLEN, PAUL MOTIAN – Etudes (Soul Note/1988) – [36 | 3]
7. MASABUMI KIKUCHI TRIO – Sunrise (ECM/2012) – [34 | 2]
8. CHARLIE HADEN – The Montreal Tapes: With Paul Bley and Paul Motian (Verve/1994) – [29 | 2]
9. TETHERED MOON – Tethered Moon (Paddle Wheel/1992) – [24 | 2]
10. BILL EVANS TRIO – Explorations (Riverside/1961) – [24 | 1]
11. GERI ALLEN, CHARLIE HADEN, PAUL MOTIAN – Segments (DIW/1989) – [22 | 1]
12. BILL EVANS TRIO – Portrait in Jazz (Riverside/1960) – [19 | 1]
13. TETHERED MOON – Triangle (Paddle Wheel/1992) – [15 | 1]
14. BILL EVANS TRIO – Moon Beams (Riverside/1962) – [13 | 1]
15. PAUL BLEY, GARY PEACOCK, PAUL MOTIAN – Not Two, Not One (ECM/1999) – [11 | 1]
16. MARILYN CRISPELL, GARY PEACOCK, PAUL MOTIAN – Amaryillis (ECM/2001) – [10 | 1]
17. GERI ALLEN, CHARLIE HADEN, PAUL MOTIAN – In the Year of the Dragon (JMT/1989) – [7 | 1]--
Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 57,363
redbeansandrice Das wichtigste ist doch der klare erste Platz von Gary Peacock… Über alle Instrumenten hinweg liegt Paul Motian überraschend deutlich vorne, der beste Klaviertriomusiker aller Zeiten…
Für mich selbst war diese „situative Dominanz“ von Gary Peacock auf zahlreichen Aufnahmen in dieser Form überraschend …. und ungemein beeindruckend ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)vielen dank für die auswertung und aufschlüsselung, @atom! ich bin im berlinale-tunnel und habe das erst gestern mitbekommen. sehr spannend, die listen miteinander zu vergleichen. es sind natürlich nur 15, ein stimmungsbild (eh), aber schon erstaunlich, das ausgerechnet CHANGELESS, das necks-album des jarrett-trios, bill evans‘ village-vanguard-séance überflügelt hat… und dass wiederum the necks irgendwie kaum als klaviertrio wahrgenommen werden. traurig für mich ist das abschneiden von geri allen, bzw. des trios allen/haden/motian, das ich jazzgeschichtlich doch als etwas einflussreicher einschätze als hier abgebildet. aber eigentlich finde ich das ergebnis der auswertung, total schlüssig. abgesehen von TRIDENT (kommt noch!) und e.s.t. habe ich mich mit allen alben in der top 30 schon intensiv auseinandergesetzt.
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Danke fürs das Auswerten @atom. Ich habe mir „Changeless“ nun auch Vinyl nachgekauft aber ich war wohl nicht ganz in Stimmung. Aber das wird noch. „Trident“ ist ein btw ein großartiges Piano Trio Album mit Ron Carter und Elvis Jones. Eines meiner absoluten Lieblingsalben von McCoy Tyner( auch die teilweise barock klingenden keys). Also bitte keine zu „harsche“ Kritik an „Trident“.
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Well...you like flowers and I like liqourhurleyDanke fürs das Auswerten @atom. Ich habe mir „Changeless“ nun auch Vinyl nachgekauft aber ich war wohl nicht ganz in Stimmung. Aber das wird noch. „Trident“ ist ein btw ein großartiges Piano Trio Album mit Ron Carter und Elvis Jones. Eines meiner absoluten Lieblingsalben von McCoy Tyner( auch die teilweise barock klingenden keys). Also bitte keine zu „harsche“ Kritik an „Trident“.

….trident ist auch bei mir im internen mccoy tyner trio ranking ganz weit vorn, lediglich die zweite hälfte vom supertrios-album seh ich besser, was aber nicht an tyner liegt….wobei das cover von trident besser hätte sein dürfen
platte in einer imaginären top 100 die es (noch immer)nicht gibt…--
Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt! -
Schlagwörter: Jazz, Piano Trio, Umfrage
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