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mozza … WD *1/2.
Also bekanntlich eine der größten Köryphäen im Prog-Bereich. Der wird es wissen, der alte Württemberger.
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Jokerman. Jetzt schon 71 Jahre Rock 'n' RollHighlights von Rolling-Stone.de„Helter Skelter“ entstand, als die Beatles vollkommen betrunken waren
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mozza … WD *1/2.
Also bekanntlich eine der größten Köryphäen im Prog-Bereich. Der wird es wissen, der alte Württemberger.
Moment, ich beziehe mich auf einen Post von pink-nice. Keine Ahnung, wo er die Wertung von WD gelesen hat.
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Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen sollWD…der Song…nicht der Typ
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Wenn ich meinen Hund beleidigen will nenne ich ihn Mensch. (AS) „Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.“ +27233mozzaIst das für dich ein typisches Beispiel für Dadaismus?
Ich habe den Eindruck, du greifst auf diese künstlerische Bewegung der Moderne zurück, um die Nennung deines Faves „Who dunnit“ in einen größeren Rahmen einzuordnen und so mit kulturhistorischer Bedeutung aufzuladen und zu legitimieren.
Bei mir funktioniert so was nichtUnd ich fürchte, du machst es dir gerade selbst zu einfach. Dadaisten definierten das, was sie da machten, ja u.a. durch die Generalabsage an „typische“ künstlerische Mittel. Was bedeutete, dass sie auch selbst sich nicht in „typisch dadaistischen“ Bahnen bewegen konnten, ohne dass dieses Credo auf sie selbst zurückfiel. Aber es gab eine ganze Reihe von vordergründig „banal-gegenständlichen“ Nonsens-Gedichten während dieser Zeit.
Ich habe auch nicht gesagt, dass der Genesis-Titel zum Dadaismus gehört, sondern „quasi-dadaistisch“ ist: Eben weil er eine solche „banal-gegenständliche“ (Spott-)Dichtung enthält, die sprachlich wie inhaltlich, finde ich, durchaus grundlegende Ähnlichkeiten mit dem Schwitters-Text hat. Und noch wichtiger für meine Einschätzung: Genesis wandten sich damit von ihrem eigenen „typischen“ Stil radikal ab, zeigten ihrem eigenen (!) erstarrten Weg und damit auch den reaktionären Fans sozusagen die lange Nase – das ist von der Haltung her dem Dadaismus in gewisser Weise ähnlich.
Grenzen hat dieser Vergleich nicht nur darin, dass eine künstlerische Richtung natürlich nicht wiederholbar ist. Und zudem fehlte Genesis auch ganz sicher der Wille, diese Radikalität für sich selbst als Wert anzuerkennen. Sie sprangen dann ja sehr schnell auf den Weichspüler-Popzug auf und begaben sich also in mainstreamige Gefilde, die die „echten“ Dadaisten hätten ablehnen müssen.--
Sorry, aber bei der Abkürzung denke ich natürlich nicht an „Who dunnit?“. WD ist hier doch ’ne Marke.
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Jokerman. Jetzt schon 71 Jahre Rock 'n' RollbeatgenrollSorry, aber bei der Abkürzung denke ich natürlich nicht an „Who dunnit?“. WD ist hier doch ’ne Marke.
Wir reden die ganze Zeit über diesen schrecklichen Song….der Wolferl hört so etwas doch gar nicht.
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Wenn ich meinen Hund beleidigen will nenne ich ihn Mensch. (AS) „Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.“ +27233pink-nice3
beatgenrollSorry, aber bei der Abkürzung denke ich natürlich nicht an „Who dunnit?“. WD ist hier doch ’ne Marke.
Wir reden die ganze Zeit über diesen schrecklichen Song….der Wolferl hört so etwas doch gar nicht.
Der muss alles hören, weil er zu allem ein Verdikt parat hat.
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Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen sollJedenfalls – an „Who dunnit?“ mag ich nicht nur, dass es ein Spaß mit ernstem Hintergrund ist, sondern vor allem, dass der Text unterschiedliche Lesarten zulässt und dann auch noch sehr reizvoll und stimmig mit der Musik korrespondiert. Von daher auch ganz klar einer der besten Genesis-Titel für mich, der funktioniert einfach prima.
Den Preis für den allerschlechtesten Titel – meinetwegen auch auf das Solo-Geschiss der Band gleich mitbezogen – bekommt von mir ganz klar „Since I lost you“. Da gab es schon mächtig Ärger im it-Forum wegen dieses völlig indiskutablen Songs.--
„Since I Lost You“ ist dem bei einem Unfall verstorbenen Sohn von Eric Clapton gewidmet und versucht, die Trauer musikalisch und in Worte umzusetzen, was naturgemäß äußerst schwierig ist. Dass ausgerechnet dieser Song als „allerschlechtester“ gewertet wird, sagt mehr über die Urteilenden aus als über den Song.
Sozial-Autismus galore.--
Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen soll1.Watcher Of The Skies
2.The Musical Box
3.The Cinema Show
4.Entangled
5.Carpet Crawlers6.Dancing With The Moonlit Knight
7.The Knife
8.Supper’s Ready
9.One For The Vine
10.Duchess11.In The Cage
12.Squonk
13.Visions Of Angels
14.Get ‚Em Out By Friday
15.Firth Of Fifth16.Can-Utility And The Coastliners
17.Looking For Someone
18.The Return Of The Giant Hogweed
19.Ripples…
20.A Trick Of The TailClose But No Cigar: The Lamb Lies Down On Broadway, Fly On A Windshield, The Fountain Of Salmacis
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Meine nächste Sendung auf Radio Stone FM: 24.04..2025, 21:00 Uhr - My Mixtape #162 - Life Is Sweet Schwache Menschen rächen, starke Menschen vergeben, intelligente Menschen ignorieren - Albert EinsteinWho dunnit kann man ja ruhig gut finden….aber besser als Firth of Fifth (und eigentlich 50 andere) ?….No way
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Wenn ich meinen Hund beleidigen will nenne ich ihn Mensch. (AS) „Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.“ +27233mozza„Since I Lost You“ ist dem bei einem Unfall verstorbenen Sohn von Eric Clapton gewidmet und versucht, die Trauer musikalisch und in Worte umzusetzen, was naturgemäß äußerst schwierig ist. Dass ausgerechnet dieser Song als „allerschlechtester“ gewertet wird, sagt mehr über die Urteilenden aus als über den Song.
Sozial-Autismus galore.Letzteres funktioniert nun bei mir wiederum überhaupt nicht. Aber an deiner Äußerung merkst du vielleicht, wie leicht es bei diesem Titel zu beleidigenden Ad-hominem-Diskussionen kommen kann. Da stirbt ein Kind, Collins ist mit Clapton einigermaßen eng befreundet und denkt sich: „Da muss ein Song her für meinem Eric sein Sohn“, er schmalzt mit den anderen beiden einen rührselig-sentimentalen Weihnachtskitsch zusammen (das Album kam ja dann auch noch pünktlich vor Weihnachten in den Handel) und freut sich über sein empathisches Künstlertum, Eric segnet den Song sogar vor Veröffentlichung ab – alles scheinbar stimmig und wasserdicht. Und dann kommen böse Möchtegern-Kritiker in Internetforen und maßen sich an, diesen Vorgang nicht nur unsäglich zu finden, sondern wirklich wie den allerletzten Missgriff, der überhaupt künstlerisch passieren kann. Hart. Da kann man jemandem dann auch schon mal autistische Züge andichten.
Aber immerhin Genesis kann es egal sein, das Album hat sich bestens verkauft. Und Clapton hat sich nie beschwert. Und sein Sohn kann das nicht tun. Alles gut.--
Ich dichte niemandem etwas an. Du hast deinen überbordenden Zynismus nicht im Griff.
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Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen sollmozzaIch dichte niemandem etwas an. Du hast deinen überbordenden Zynismus nicht im Griff.
Ich hatte den Eindruck, dass ich den Zynismus eben bewusst dosiert sowie gezielt einsetzte. Aber wer weiß, wer da jetzt Recht hat.
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gruenschnabel
mozzaIch dichte niemandem etwas an. Du hast deinen überbordenden Zynismus nicht im Griff.
Ich hatte den Eindruck, dass ich den Zynismus eben bewusst dosiert sowie gezielt einsetzte. Aber wer weiß, wer da jetzt Recht hat.
In zwei Aspekten bin ich wie der liebe Gott – ich bin nie krank und habe immer Recht.
(Frei nach dem Feierbiest).
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Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen soll -
Schlagwörter: Umfrage beste-Tracks Genesis
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