Thom Yorke – "The Eraser"

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  • #5117733  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 21,348

    In Frankfurt gab es sie schon zu kaufen…hab aber die Finger von gelassen.
    Jo Hentschel äußert sich in der Piranha sehr positiv, auch wenn ich nicht versteh, warum wir „das Insulin kalt stellen sollen“…von zuckrig hat er zumindest nichts geschrieben…mmmmh

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    and now we rise and we are everywhere
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #5117735  | PERMALINK

    vega4

    Registriert seit: 29.01.2003

    Beiträge: 8,667

    Also eigentlich könnte der thread schon verschoben werden…
    Zu der Platte:
    Ein sehr gelungenes Werk, daß mich voll überzeugt. Wenn man der Platte was vorwerfen kann, dann höchstens, daß sie relativ wenig Überraschungen bietet. Sie klingt genau so wie ich es erwartet habe. Wer „Kid A“ gemocht hat wird auch mit dieser Scheibe glücklich. Nach 9 Durchläufen gebe ich ****1/2

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    Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, dass er die Menschen schlechter machen kann. "Fackel" - Karl Kraus
    #5117737  | PERMALINK

    matthew

    Registriert seit: 15.10.2005

    Beiträge: 1,092

    Habs jetzt mehrmals probiert, aber kann mir das beim besten Willen net anhören.
    Garnix für mich, schade.

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    Long live Rock n Roll!
    #5117739  | PERMALINK

    maunz

    Registriert seit: 29.07.2004

    Beiträge: 87

    Ich weiß noch nicht so recht, was ich von der Platte halten soll. Ich befürchte, sie ist ein wenig zu eingängig geraten. Gestern morgen bin ich z.B. aufgewacht, weil ich den Refrain von „Harrowdown Hill“ im Kopf hatte. Und das bedeutet bei mir meistens, dass ich die Musik bald nicht mehr hören kann. Ein bischen mehr Schrägheit und Experimentierfreude hätte dem Album recht gut getan. Aber naja, was soll’s, die nächste Radiohead-Platte kommt bestimmt …

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    #5117741  | PERMALINK

    cannonball

    Registriert seit: 18.03.2006

    Beiträge: 1,138

    Die Radiohead-Sympathisanten Pitchfork über das Album:

    http://www.pitchforkmedia.com/article/record_review/37216/Thom_Yorke_The_Eraser

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    #5117743  | PERMALINK

    faspotun

    Registriert seit: 22.04.2005

    Beiträge: 3,301

    MaunzIch weiß noch nicht so recht, was ich von der Platte halten soll. Ich befürchte, sie ist ein wenig zu eingängig geraten. Gestern morgen bin ich z.B. aufgewacht, weil ich den Refrain von „Harrowdown Hill“ im Kopf hatte. Und das bedeutet bei mir meistens, dass ich die Musik bald nicht mehr hören kann. Ein bischen mehr Schrägheit und Experimentierfreude hätte dem Album recht gut getan. Aber naja, was soll’s, die nächste Radiohead-Platte kommt bestimmt …

    Eine eingängliche Radiohead-Platte? Dann könnt’s was für mich sein. Bei den letzten Aufnahmen haben’s Radiohead für meinen Geschmack mit der Schrägheit und Experimentierfreude leicht übertrieben.

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    #5117745  | PERMALINK

    atom
    Moderator

    Registriert seit: 10.09.2003

    Beiträge: 22,878

    Das komplette Album besteht fast nur aus Arpeggiator und Gesang. Furchtbare Platte.

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    Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
    #5117747  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 21,348

    Wie könnt „ihr“ euch eigentlich erklären, dass so viele Musikfans, -kritiker und -experten diese Platte (wie auch die restlichen Platten) so gut finden.
    Wohl gar nicht, dass ist schon klar, aber so schlecht kann die Platte doch nicht sein, wenn selbst ausgewiesene Musikexperten wie beispielsweise Jo Hentschel oder Maik Brüggemeyer sie so loben

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    and now we rise and we are everywhere
    #5117749  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 21,348

    Ist übrigens nicht böse oder abwertend gemeint, ich hab noch nichts von der Eraser gehört, mich wundert nur diese extreme „Furchtbar“ bzw. „Klasse“ Haltung

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    #5117751  | PERMALINK

    maunz

    Registriert seit: 29.07.2004

    Beiträge: 87

    nikodemusWie könnt „ihr“ euch eigentlich erklären, dass so viele Musikfans, -kritiker und -experten diese Platte (wie auch die restlichen Platten) so gut finden.
    Wohl gar nicht, dass ist schon klar, aber so schlecht kann die Platte doch nicht sein, wenn selbst ausgewiesene Musikexperten wie beispielsweise Jo Hentschel oder Maik Brüggemeyer sie so loben

    Ich sag ja nicht, dass die Platte schlecht ist. Das ist sie wirklich nicht. Sie ist für meinen Geschmack nur zu … wie soll ich sagen … zu „leicht“, zu „poppig“. Ich steh mehr so auf Musik, die sich langsam entfaltet, je öfter man sie hört. Bei OK Computer und Kid A kann ich sogar noch heute neues entdecken. Ich befürchte, dass ich The Eraser bald über haben werde, sie hat zuviele Ohrwürmer und Ohrwürmer nerven mit der Zeit nun mal irgendwann. Das werden oben genannte Kritiker wahrscheinlich auch noch merken müssen …

    Aber für den Moment, für’s Hier und Jetzt, ist die Platte natürlich toll!!!

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    #5117753  | PERMALINK

    cannonball

    Registriert seit: 18.03.2006

    Beiträge: 1,138

    nikodemus
    Wohl gar nicht, dass ist schon klar, aber so schlecht kann die Platte doch nicht sein, wenn selbst ausgewiesene Musikexperten wie beispielsweise Jo Hentschel oder Maik Brüggemeyer sie so loben

    Versteh ich nicht.

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    #5117755  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 21,348

    Gut, anders. Einige lieben Radiohead, andere hören da nur Mist. Und dass nicht nur bei uns passionierten Musikhörern sondern auch bei vielen Kritikern oder Musikkollegen. Warum gibt es bei Yorke/Radiohead kein Mittelding?

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    #5117757  | PERMALINK

    cannonball

    Registriert seit: 18.03.2006

    Beiträge: 1,138

    nikodemusEinige lieben Radiohead, andere hören da nur Mist. Und dass nicht nur bei uns passionierten Musikhörern sondern auch bei vielen Kritikern oder Musikkollegen. Warum gibt es bei Yorke/Radiohead kein Mittelding?

    Gute Frage. Diese Band polarisiert eben. Was IMHO auch daran liegt, dass Radiohead von vielen als Innovatoren und „Retter“ der Musik verehrt werden. Es kommt mir jedoch so vor, dass diese Fans noch wenig Wissen über andere Musikstile (Jazz, Electronic) erlangt haben. Da ist es wohl normal dass einem die Band als unheimlich innovativ erscheint.
    Auf der anderen Seite sind wohl jene, die die Band einfach für überschätzt halten. Dazu zähle ich mich mittlerweile auch. Für mich sind viele Arbeiten Radioheads einfach überambitionert. Ich glaube, dass sich die Band selbst überschätzt in ihrer Fähigkeit, wegweisende Musik zu produzieren.
    Es kann doch nichts Neues (oder Gutes) sein, den Warp-Stil zu adaptieren, um ihn in einer weichgespülten Variante anschließend dem Indie-Publikum vorzusetzen.

    --

    #5117759  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 21,348

    Aber pauschal zu sagen, RADIOHEAD Möger haben wenig Wissen über andere Musik, damit ist es doch nicht getan. Retter des sonstwas waren sie natürlich nie. Wahrscheinlich der Nirvana-effekt. (hier trifft man aber nie eine derartige Ablehnung). Ist dass bei vielen nur einen Trotzhaltung, weil Radiohead zu gut gemacht werden. Aber wenn ich mir den Sternethread anschau, da ist alles von mit ***** und sehr oft auch mit * oder *1/2 …

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    #5117761  | PERMALINK

    cannonball

    Registriert seit: 18.03.2006

    Beiträge: 1,138

    nikodemusAber pauschal zu sagen, RADIOHEAD Möger haben wenig Wissen über andere Musik, damit ist es doch nicht getan.

    Nein, das wollte ich auch keinem unterstellen. Ich habe aber schon oft in Foren erlebt, wie Radiohead-Fans „ihre“ Band gegen alles und jeden verteidigt haben. Das Hauptargument war dabei immer ihr angeblicher kreativer Einfluss auf die Musikszene.

    nikodemus
    Wahrscheinlich der Nirvana-effekt.

    Könnte sein. ;-)

    --

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