Re: Thom Yorke – "The Eraser"

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cannonball

Registriert seit: 18.03.2006

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nikodemusEinige lieben Radiohead, andere hören da nur Mist. Und dass nicht nur bei uns passionierten Musikhörern sondern auch bei vielen Kritikern oder Musikkollegen. Warum gibt es bei Yorke/Radiohead kein Mittelding?

Gute Frage. Diese Band polarisiert eben. Was IMHO auch daran liegt, dass Radiohead von vielen als Innovatoren und „Retter“ der Musik verehrt werden. Es kommt mir jedoch so vor, dass diese Fans noch wenig Wissen über andere Musikstile (Jazz, Electronic) erlangt haben. Da ist es wohl normal dass einem die Band als unheimlich innovativ erscheint.
Auf der anderen Seite sind wohl jene, die die Band einfach für überschätzt halten. Dazu zähle ich mich mittlerweile auch. Für mich sind viele Arbeiten Radioheads einfach überambitionert. Ich glaube, dass sich die Band selbst überschätzt in ihrer Fähigkeit, wegweisende Musik zu produzieren.
Es kann doch nichts Neues (oder Gutes) sein, den Warp-Stil zu adaptieren, um ihn in einer weichgespülten Variante anschließend dem Indie-Publikum vorzusetzen.

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